Diplomarbeit, 2005
62 Seiten, Note: 2,0
Die Arbeit analysiert den frühchristlichen Gottesdienst in Korinth anhand des 1. Korintherbriefs. Sie zielt darauf ab, die Gemeindeversammlungen im frühen Christentum zu rekonstruieren, wobei das Leib-Christi-Motiv als zentrales Element der Ordnung des Gottesdienstes untersucht wird. Dabei werden die Anweisungen des Apostels Paulus für den Ablauf der Versammlungen im Licht der damaligen gesellschaftlichen und religiösen Kontexte beleuchtet.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Kontext des 1. Korintherbriefs und den Forschungsstand zum Thema. Kapitel 2 gibt einen Überblick über die Stadt Korinth und die christliche Gemeinde in Korinth zur Zeit des Paulus. Kapitel 3 befasst sich mit dem frühchristlichen Gottesdienst in Korinth, beleuchtet Aspekte wie den Versammlungsort, die -zeit und den -ablauf. Kapitel 4 untersucht das Leib-Christi-Motiv, analysiert seine Bedeutung in der vorpaulinischen Antike und im Judentum und setzt es in Beziehung zum Paulusbrief. Kapitel 5 analysiert die gottesdienstliche Ordnung, die Paulus in seinen Anweisungen für das Deipnon, das Symposion und die einzelnen Charismen vorschreibt.
Frühchristlicher Gottesdienst, Korinth, 1. Korintherbrief, Leib-Christi-Motiv, Gemeindeversammlung, Charismen, Deipnon, Symposion, soziale Praxis, liturgische Ordnung, Paulus, Textbefund, Religionsgeschichte, vorpaulinische Antike, Judentum.
Er bestand aus zwei Teilen: dem gemeinschaftlichen Sättigungsmahl (Deipnon) und einem anschließenden rituellen Teil mit Gebet, Lehre und Charismen (Symposion).
Es beschreibt die Gemeinde als einen Organismus, in dem jedes Mitglied eine wichtige, gottgegebene Funktion hat, ähnlich den Gliedern eines Körpers.
Paulus kritisiert soziale Spaltungen beim Abendmahl, bei denen Reiche aßen, während Arme hungerten, sowie Unordnung durch unkontrollierte Zungenrede.
Gnadengaben des Heiligen Geistes wie Prophetie, Lehre, Heilung oder Zungenrede, die zum Nutzen der gesamten Gemeinde eingesetzt werden sollen.
Um auf Anfragen der Gemeinde zu antworten und Missstände in der gottesdienstlichen Ordnung sowie theologische Streitigkeiten zu klären.
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