Masterarbeit, 2019
149 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Bestrebungen zur Erweiterung der klimabezogenen Berichterstattung
2.1 SUSTAINABLE FINANCE UND DER AKTIONSPLAN DER EUROPÄISCHEN KOMMISSION ZUR FINANZIERUNG NACHHALTIGEN WACHSTUMS
2.2 EMPFEHLUNGEN DER „TASK FORCE ON CLIMATE-RELATED FINANCIAL DISCLOSURES (TCFD)“ ZUR KLIMABEZOGENEN BERICHTERSTATTUNG
3 Gesetzliche Vorgaben zur klimabezogenen Berichterstattung, deren Auslegung und deren kritische Würdigung
3.1 KONZERNLAGEBERICHTERSTATTUNG GEMÄß § 315 HGB
3.1.1 Wirtschaftsbericht
3.1.2 Prognose-, Chancen- und Risikobericht
3.2 NICHTFINANZIELLE BERICHTERSTATTUNG GEMÄß § 315B UND C HGB
4 Stand der Forschung zur klimabezogenen Berichterstattung
4.1 LITERATURÜBERBLICK
4.1.1 Positive Korrelation zwischen Offenlegung und finanzieller Unternehmensleistung
4.1.2 Negative Korrelation zwischen Offenlegung und finanzieller Unternehmensleistung
4.1.3 Weitere Zusammenhänge zwischen Offenlegung und Unternehmen
4.2 ZUSAMMENFASSUNG DES LITERATURÜBERBLICKS
5 Analyse deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen in Bezug auf die klimabezogene Berichterstattung
5.1 METHODIK, DATENERHEBUNG UND REGRESSIONSANALYSE
5.2 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE UND INTERPRETATION
5.3 ABLEITUNG VON EMPFEHLUNGEN FÜR DIE KLIMABEZOGENE BERICHTERSTATTUNG
6 Fazit und Ausblick
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die bestehenden gesetzlichen Vorgaben sowie internationale Leitlinien zur klimabezogenen Berichterstattung zu analysieren und kritisch zu würdigen, um durch eine empirische Untersuchung Vorschläge zur Überarbeitung der Gesetzeslage und Richtlinien abzuleiten.
2.1 Sustainable Finance und der Aktionsplan der Europäischen Kommission zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums
Der Begriff „Sustainable Finance“ (SF) hat in den letzten Jahren global sowohl in der Forschung, Politik, als auch bei Unternehmen und in der Gesellschaft an Bedeutung gewonnen. Hintergrund für die wachsende Bedeutung von nachhaltiger Finanzierung stellen vor allem Krisen aus den letzten Jahrzehnten wie beispielsweise die Finanzkrise 2008 – 2010, Währungsschwankungen sowie Staats- und Bankenpleiten dar. Trotz dieser wachsenden Bedeutung existiert keine einheitliche Definition für SF, was sich darin zeigt, dass Begriffe wie „sustainable development, microfinance, social impact bonds oder social funding“ ebenfalls für SF verwendet werden. Dagegen herrscht ein Konsens hinsichtlich des Ziels der nachhaltigen Finanzierung, das vom Grundgedanken bereits in den 1970er Jahren, in denen Nachhaltigkeit erstmals eine hohe Bedeutung beigemessen wurde, bestand. Die langfristige Zielsetzung der SF besteht darin, Unternehmen bei der Ableitung innovativer unternehmerischer Konzepte, die die drei Säulen der Nachhaltigkeit mit einbeziehen, zu unterstützen.
Ökologische, ökonomische und soziale Aspekte stellen die drei Grundpfeiler der Nachhaltigkeit dar. Demzufolge hat die SF die Aufgabe, das Zusammenspiel zwischen dem Finanzsektor und den Nachhaltigkeitsherausforderungen zu managen, und kann wie folgt definiert werden. SF ist die Zurverfügungstellung von Kapital für Investitionen unter der Beachtung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Aspekten. Diese Definition der Europäischen Union (EU) findet für diese Arbeit Anwendung.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz von Klimawandel und Nachhaltigkeit für Unternehmen und stellt die Forschungsfrage zur Optimierung der klimabezogenen Berichterstattung.
2 Bestrebungen zur Erweiterung der klimabezogenen Berichterstattung: Dieses Kapitel diskutiert das Konzept Sustainable Finance sowie internationale Empfehlungen der TCFD als Rahmenwerke für mehr Transparenz.
3 Gesetzliche Vorgaben zur klimabezogenen Berichterstattung, deren Auslegung und deren kritische Würdigung: Es werden die Anforderungen des HGB an den Konzernlagebericht und die nichtfinanzielle Berichterstattung im Detail dargelegt und kritisch hinterfragt.
4 Stand der Forschung zur klimabezogenen Berichterstattung: Ein Literaturüberblick fasst empirische Studien zu den finanziellen Auswirkungen und Korrelationen klimabezogener Offenlegung auf Unternehmen zusammen.
5 Analyse deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen in Bezug auf die klimabezogene Berichterstattung: Die methodische Vorgehensweise, Datenerhebung und Regressionsanalyse zur Untersuchung deutscher Unternehmen werden erläutert, gefolgt von der Ergebnisdarstellung und Empfehlungen.
6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und reflektiert die Notwendigkeit gesetzlicher Anpassungen zur Förderung einheitlicher Berichtsstandards.
Sustainable Finance, Klimabezogene Berichterstattung, nichtfinanzielle Erklärung, Konzernlagebericht, TCFD, Nachhaltigkeit, Finanzielle Leistung, Informationsasymmetrie, CSR-RUG, Regressionsanalyse, Umweltziele, Transparenz, Investorenentscheidungen, Kapitalmarkt, Deutschland.
Die Arbeit analysiert die bestehende klimabezogene Berichterstattung deutscher kapitalmarktorientierter Unternehmen und bewertet kritisch, inwiefern aktuelle gesetzliche Rahmenbedingungen ausreichen oder erweitert werden sollten.
Die zentralen Felder umfassen Sustainable Finance, regulatorische Anforderungen (HGB), die Rolle internationaler Rahmenwerke wie der TCFD sowie die empirische Untersuchung von DAX- und MDAX-Unternehmen.
Das primäre Ziel ist es, durch die kritische Würdigung der Gesetzeslage und eine empirische Analyse Vorschläge zur Überarbeitung aktueller Standards zu erarbeiten, um Vergleichbarkeit und Transparenz zu erhöhen.
Die Autorin kombiniert eine theoretische Analyse der Rechtslage mit einer quantitativen empirischen Studie (Regressionsanalyse), die auf Daten der NFE und Kennzahlen von 76 deutschen Unternehmen basiert.
Der Hauptteil behandelt die regulatorischen Grundlagen der Konzernlageberichterstattung und nichtfinanziellen Erklärung, den Forschungsstand zur Offenlegungspraxis und die Durchführung der empirischen Studie.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Sustainable Finance, klimabezogene Berichterstattung, nichtfinanzielle Erklärung (NFE), Transparenz, regulatorische Vorgaben und Unternehmensperformance.
Die Untersuchung zeigt, dass größere Unternehmen (z.B. DAX-Werte) dazu neigen, detaillierter zu berichten und mehr Kapazitäten für die Nutzung von Kennzahlen und Rahmenwerken zur internen Steuerung aufzubringen.
Die Arbeit schlägt eine verpflichtende externe Prüfung vor, da der Aufsichtsrat oft nicht die nötige fachliche Kompetenz besitzt und eine externe Prüfung die Qualität sowie Vergleichbarkeit der Daten sichern würde.
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