Diplomarbeit, 2005
108 Seiten, Note: sehr gut (1,3)
1 EINLEITUNG
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Methodische Vorgehensweise und Erkenntnisinteresse
2 GRUNDLAGENTEIL
2.1 CRM – Ein neues Managementparadigma
2.1.1 Definition & Dimensionen
2.1.2 CRM Wellen
2.1.3 Aufgaben von CRM
2.1.4 Bestandteile von CRM
2.1.5 CRM-Trends
2.1.5.1 Gartner’s Hype Cycle for B2B CRM
2.1.5.2 On-demand CRM
2.1.6 CRM-Softwareanbieter
2.2 Lage der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche
2.2.1 Maschinenbaubranche in Deutschland
2.2.2 Zusammensetzung der Maschinenbaubranche
2.2.3 Erfolg durch neue Geschäftsmodelle
3 BESONDERHEITEN DES CRM IN DER INVESTITIONSGÜTERINDUSTRIE
3.1 Unterschied zwischen B2B-CRM und B2C-CRM
3.2 Geschäftstypen in der Investitionsgüterindustrie
3.3 Kundenbindungsstrategien im Investitionsgüterbereich
3.4 Customer Lifecycle
3.5 Mehrstufiges Marketing
3.6 Customer Value Management
4 BESTEHENDE ANSÄTZE ZUR EINFÜHRUNG VON CRM
4.1 Gartner’s „Eight Building Blocks of CRM”
4.2 Der Roland Berger CRM-Ansatz
4.3 IDIC - CRM Einführung nach Peppers & Rogers
4.4 IBM’s CRM done right framework
4.5 Siebel CRM Implementation
4.6 Das CRM-Modell nach Arthur D. Little
4.7 Implementierungsmodell nach Rapp
4.8 Relationship-Management-Programm von Mercer Consulting
4.9 CRM-Framework von McKenzie
5 IDENTIFIKATION DER CRM-ERFOLGSFAKTOREN FÜR EINE ERFOLGREICHE CRM-INITIATIVE
5.1 Status Quo der CRM-Initiativen
5.1.1 Gründe für die Einführung von CRM in Unternehmen
5.1.2 Scheitern von CRM-Initiativen
5.2 Identifikation der CRM-Erfolgsfaktoren anhand der Handlungsfelder
5.2.1 Organisation
5.2.1.1 Aufbauorganisation
5.2.1.2 Unternehmenskultur
5.2.1.3 Rolle des Top-Level Managements
5.2.1.4 Ausgangspunkt der Initiative
5.2.1.5 Verankerung und Verantwortung der CRM-Initiative
5.2.1.6 Einbindung der Abteilungen
5.2.2 Strategische Ausrichtung
5.2.2.1 CRM-Vision
5.2.2.2 CRM-Strategie
5.2.2.3 Zieldefinition und Zieloperationalisierung
5.2.2.4 Change Management
5.2.2.5 Business Case
5.2.3 Vorbereitung
5.2.3.1 Kundenanalyse und Kundensegmentierung
5.2.3.2 Datenmanagement
5.2.3.3 Systemarchitektur
5.2.3.4 Auswahl der CRM-Technologie
5.2.3.5 Beratung durch externe Consultants
5.2.4 Implementierung
5.2.4.1 Integration der Mitarbeiter
5.2.4.2 Training der Mitarbeiter
5.2.4.3 Pilotprojekte
5.2.4.4 Roll-Out
5.2.4.5 Milestones / Quick Wins
5.2.4.6 Verknüpfung Data-Warehouse mit CRM
5.2.4.7 Nutzung der CRM-Software
5.2.5 Controlling
5.2.5.1 Erfolgsanalyse – Messung des CRM-Erfolgs
5.2.5.2 Definition relevanter und messbarer Erfolgs-Kennzahlen
5.2.5.3 ROI-Analyse
5.2.5.4 Messung der Intangibles
5.3 Zusammenfassung der CRM-Erfolgsfaktoren
5.4 Fragenkatalog
5.4.1 Erfassung des Ist-Zustandes
5.4.2 CRM-Strategie
5.4.3 Vorbereitung des CRM-Projekts
5.4.4 Messung des ROI des CRM-Projekts
5.4.5 Erfolgsmessung
6 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel dieser Diplomarbeit ist die Identifikation kritischer Erfolgsfaktoren für die Einführung von Customer Relationship Management (CRM) in Unternehmen der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche. Die Arbeit untersucht, wie CRM als Managementparadigma zur Bewältigung veränderter Marktbedingungen und steigenden Wettbewerbsdrucks beitragen kann, wobei insbesondere die Entwicklung eines Kriterienkatalogs zur Evaluation von CRM-Initiativen im Mittelpunkt steht.
2.1.1 Definition & Dimensionen
Dem Deutsche Direktmarketing Verband zufolge integriert und optimiert CRM „auf der Grundlage einer Datenbank und Software zur Marktbearbeitung sowie eines definierten Verkaufsprozesses abteilungsübergreifend alle kundenbezogenen Prozesse in Marketing, Vertrieb, Kundendienst, Forschung und Entwicklung, u.a.“
CRM hat hierbei die Zielsetzung, Mehrwerte auf Kunden- und Lieferantenseite über die Lebenszyklen von Geschäftsbeziehungen zu schaffen. Wichtige Voraussetzung ist in diesem Kontext, dass CRM-Konzepte Vorkehrungen beinhalten, die zum einen eine dauerhafte Verbesserung der Kundenprozesse bewirken und zum anderen ein berufslebenslanges Lernen der Mitarbeiter ermöglichen sollen.
Nach Hippner & Wilde ist CRM eine kundenorientierte Unternehmensphilosophie, die mit Unterstützung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien versucht, langfristige profitable Kundenbeziehungen durch ganzheitliche und differenzierte Marketing-, Vertriebs- und Servicekonzepte aufzubauen.
CRM erstreckt sich generell auf zwei verschiedene Bereiche. Einerseits werden im Rahmen von CRM integrierte Informationssysteme eingesetzt, denn nur die Verbindung sämtlicher kundenbezogener Informationen und die Synchronisation aller Kommunikationskanäle ermöglicht es, eine ganzheitliche Abbildung des Kunden zu gewinnen. Diese ist vor allem dahingehend wichtig, um die Kunden differenziert anzusprechen. Andererseits steht CRM auch für eine neue Unternehmensstrategie. In diesem Zusammenhang erfolgt eine Neuausrichtung aller Geschäftsprozesse und Verantwortlichkeiten auf den Kunden hin.
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Konkurrenz im Maschinenbau und die Notwendigkeit von CRM als neue Managementstrategie, wobei die methodische Vorgehensweise zur Identifikation von Erfolgsfaktoren dargelegt wird.
2 GRUNDLAGENTEIL: Hier werden Definitionen, Dimensionen und technologische Aspekte des CRM sowie die spezifischen Rahmenbedingungen der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche beschrieben.
3 BESONDERHEITEN DES CRM IN DER INVESTITIONSGÜTERINDUSTRIE: Dieses Kapitel analysiert die Unterschiede zwischen B2B- und B2C-Geschäften, verschiedene Geschäftstypen und Ansätze der Kundenbindung im Investitionsgütersektor.
4 BESTEHENDE ANSÄTZE ZUR EINFÜHRUNG VON CRM: Hier erfolgt ein Überblick über verschiedene CRM-Implementierungsmodelle namhafter Beratungsunternehmen wie Gartner, Roland Berger und IBM.
5 IDENTIFIKATION DER CRM-ERFOLGSFAKTOREN FÜR EINE ERFOLGREICHE CRM-INITIATIVE: Dieser Hauptteil identifiziert kritische Erfolgsfaktoren in fünf Handlungsfeldern und entwickelt einen strukturierten Fragenkatalog zur Evaluation von CRM-Initiativen.
6 ZUSAMMENFASSUNG: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur CRM-Einführung zusammen und betont die Bedeutung einer kundenorientierten Strategie sowie das Management des kulturellen Wandels.
Customer Relationship Management, CRM, Erfolgsfaktoren, Maschinenbau, Anlagenbau, Investitionsgüterindustrie, B2B, Kundenbindung, CRM-Strategie, Change Management, Kundenanalyse, Prozessoptimierung, ROI-Analyse, Business Case, Kundensegmentierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse kritischer Erfolgsfaktoren, die für eine erfolgreiche Einführung und Implementierung von Customer Relationship Management (CRM) in Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus maßgeblich sind.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des CRM, die spezifischen Anforderungen der Investitionsgüterindustrie, der Vergleich bestehender CRM-Einführungsmodelle sowie die Ableitung eines handlungsorientierten Fragenkatalogs zur Erfolgsbewertung.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines Kriterienkatalogs, der Unternehmen dabei unterstützt, kritische Erfolgsfaktoren für ihre CRM-Initiativen zu identifizieren und den eigenen Fortschritt zu evaluieren.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Zusammenführung bestehender CRM-Modelle zu einem eigenen Handlungsfeld-Framework, ergänzt durch die Erstellung eines darauf aufbauenden Fragenkatalogs für die Unternehmenspraxis.
Der Hauptteil behandelt systematisch die fünf Handlungsfelder: Organisation, strategische Ausrichtung, Vorbereitung, Implementierung und Controlling, inklusive spezifischer Anforderungen wie Unternehmenskultur, IT-Systemintegration und ROI-Messung.
Wesentliche Begriffe sind CRM, Erfolgsfaktoren, Maschinenbau, Kundenbindung, Investitionsgüterindustrie, Change Management und Customer Value Management.
Laut Arbeit scheitern CRM-Initiativen oft nicht an der Technik, sondern an mangelnder Akzeptanz oder Widerständen. Eine kundenorientierte Unternehmenskultur ist notwendig, um organisatorische Mauern zu überwinden und Mitarbeiter aktiv in den Prozess einzubinden.
Das Data Warehouse fungiert als zentrales Instrument, um Kundendaten aus heterogenen Quellen zu integrieren, was die Voraussetzung für fundierte Analysen, zielgerichtetes Marketing und ein effektives Kundenmanagement schafft.
Da Nachfrager im Maschinenbau oft selbst als Anbieter auf ihren Absatzmärkten auftreten, hilft mehrstufiges Marketing dabei, Nachfragesog über die nachgelagerten Marktstufen zu erzeugen und die Kundenbindung durch die Relevanz für das Endprodukt zu stärken.
On-demand Lösungen bieten insbesondere für mittelständische Unternehmen Kostenvorteile bei der initialen Investition, da teure Hardware-Anschaffungen entfallen, wobei die langfristigen Betriebskosten im Vergleich zu Lizenzmodellen individuell kalkuliert werden müssen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

