Fachbuch, 2020
102 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Projektmanagement
2.1.1 Klassisches Projektmanagement
2.1.2 Agiles Projektmanagement
2.1.2.1 Agiles Manifest
2.1.2.2 Scrum
2.2 Generationen
2.2.1 Nutzen und Kritik der Generationeneinteilung
2.2.2 Generation Y
2.2.3 Generation Z
2.2.4 Generation Z in der Berufswelt
2.3 „War for Talents“
2.3.1 Employer Branding
2.3.2 Arbeitgeberattraktivität
2.4 Persönlichkeitseigenschaften
2.5 Aktueller Forschungsstand
2.6 Forschungsanliegen
3 Methodik
3.1 Stichprobenbeschreibung
3.2 Vorgehensweise
3.2.1 Messinstrumente
3.2.2 Pre-Test
3.2.3 Fragebogenkonstruktion
3.2.4 Durchführung
4 Ergebnisdokumentation
4.1 Hypothesenprüfende Ergebnisse
4.2 Explorative Ergebnisse
5 Diskussion
5.1 Ergebnisdiskussion
5.2 Theoretische und praktische Implikationen
5.3 Kritische Reflexion des methodischen Vorgehens
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit der Einsatz agiler Arbeitsmethoden die Attraktivität von Unternehmen als Arbeitgeber für die Generation Z steigert. Dabei wird insbesondere der Vergleich zur Generation Y gezogen, um Unterschiede in den Anforderungen an einen idealen Arbeitgeber sowie in den Persönlichkeitseigenschaften aufzudecken und fundierte Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement abzuleiten.
2.1.2 Agiles Projektmanagement
Die Methoden des agilen Projektmanagements gründen auf dem agilen Manifest (Pröpper, 2012), welches in Kapitel 2.1.2.1 näher erläutert wird. Ursprünglich sind agile Methoden in der Softwareentwicklung entstanden. Agiles Projektmanagement findet allerdings zunehmend Anwendung für Projekte außerhalb des IT Bereichs. Die Methoden stellen dahingehend einen Vorteil für Projekte dar, als dass diese heutzutage in einer zunehmenden Geschwindigkeit bearbeitet werden müssen und mehr Flexibilität erfordern. Teilweise sind Anforderungen an einem Produkt nicht von vornherein klar definiert und entwickeln sich im Laufe des Prozesses. Diese Gegebenheiten sind in agilen Methoden mit einkalkuliert und verhindern höhere Kosten und eine Verlängerung des Projektzeitraums. Besonders für Projekte, in welchen eine kundenorientierte Lösung erarbeitet werden soll, sind agile Projektmanagementmethoden eine ideale Arbeitsweise. Auch dann, wenn die Anforderungen zu Beginn noch unklar sind. Kennzeichnend für agile Methoden ist ein intensiver kontinuierlicher Austausch des Projektteams untereinander, aber auch mit den Stakeholdern. Der Kunde hat die Möglichkeit bereits während des Projektes die Zwischenergebnisse zu evaluieren. So kann der Ablauf des Projektes und die Anforderungen an das Ergebnis regelmäßig angepasst werden. Charakteristisch für agiles Arbeiten in Projekten ist, dass die Mitglieder des Teams selbstorganisiert arbeiten und viel Verantwortung übernehmen. Aufgaben werden selbstständig zugeteilt und auch der benötigte zeitliche Aufwand wird vom Team selbst eingeschätzt. Im Gegensatz zur klassischen Methode fokussieren sich alle Teammitglieder auf ein einzelnes Projekt und arbeiten nicht an mehreren gleichzeitig (Preußig, 2018).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Fachkräftemangels und die zunehmende Bedeutung agiler Methoden für die Arbeitgeberattraktivität im Kontext des demografischen Wandels ein.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen zu Projektmanagement, verschiedenen Generationen, dem „War for Talents“, Persönlichkeitseigenschaften und dem aktuellen Forschungsstand.
3 Methodik: Hier wird das methodische Vorgehen der quantitativen Querschnittstudie, inklusive Stichprobenbeschreibung und Fragebogenkonstruktion, detailliert dargelegt.
4 Ergebnisdokumentation: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der empirischen Untersuchung, unterteilt in hypothesenprüfende und explorative Analysen.
5 Diskussion: Die Diskussion fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, interpretiert diese im Hinblick auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Generationen und reflektiert kritisch das methodische Vorgehen.
Generation Z, Generation Y, Agiles Projektmanagement, Arbeitgeberattraktivität, Employer Branding, Fachkräftemangel, War for Talents, Persönlichkeitseigenschaften, Big Five, Quantitative Studie, Berufserfahrung, Arbeitsmethoden, Personalmanagement, Selbstorganisation, Autonomie
Die Arbeit untersucht, ob und wie agile Arbeitsmethoden die Attraktivität von Unternehmen als Arbeitgeber aus Sicht der Generation Z beeinflussen, unter Berücksichtigung eines Vergleichs zur Generation Y.
Die zentralen Felder umfassen modernes Projektmanagement (agil vs. klassisch), generationenspezifische Werthaltungen, Employer Branding-Strategien und Persönlichkeitspsychologie.
Das primäre Ziel ist es, zu analysieren, ob agile Arbeitsweisen einen messbaren Beitrag zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität leisten können, um im sogenannten „War for Talents“ wettbewerbsfähig zu bleiben.
Es wird eine quantitative Querschnittstudie durchgeführt, bei der 358 Personen mittels eines Online-Fragebogens befragt wurden, der verschiedene psychologische Messinstrumente integriert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung der Konzepte, eine methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie eine detaillierte Auswertung und Diskussion der empirischen Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Generation Z, Arbeitgeberattraktivität, Agiles Projektmanagement, Employer Branding und Persönlichkeitseigenschaften.
Die Generation Y dient als Vergleichsgruppe, um herauszuarbeiten, ob sich die Anforderungen der nachrückenden Generation Z signifikant von denen ihrer Vorgänger unterscheiden.
Angesichts des demografischen Wandels und des daraus resultierenden Fachkräftemangels müssen Unternehmen ihre Employer Brand stärken, um für talentierte Nachwuchskräfte attraktiv zu sein.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass agile Methoden die Attraktivität steigern können, da sie Faktoren wie Partizipation, flache Hierarchien und Autonomie fördern.
Die Ergebnisse zeigen, dass Männer innovativen, vorausdenkenden Arbeitgebern eine höhere Attraktivität zuschreiben als Frauen, wobei die grundsätzliche Präferenz für agiles Arbeiten jedoch nicht primär vom Geschlecht abhängt.
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