Bachelorarbeit, 2016
50 Seiten, Note: 1.3
1. Relevanz und Motivation von Wertsicherungsstrategien
2. Statische Wertsicherungsstrategie
2.1. Protective-Put-Strategie
2.2. Bond-Call-Strategie
2.3. Buy-and-Hold-Strategie
2.4. Einsatz von Futures
3. Dynamische Wertsicherungsstrategie
3.1. Synthetic-Put-Strategie
3.2. Stop-Loss-Ansatz
3.2.1. One-Point-Stop-Loss-Strategie
3.2.2. Two-Point-Stop-Loss-Strategie
3.3. Constant-Proportion-Portfolio-Insurance (CPPI)
4. Gegenüberstellung statischer und dynamischer Konzepte
5. Analyse eines Kapitalschutz-Zertifikats
6. CPPI-Modellierung
6.1. Vergleichende Analyse anhand einer Buy-and-Hold-Strategie
6.2. Modifikation und Individualisierung der CPPI
6.3. CPPI im Niedrigzinsumfeld
7. Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische Funktionsweise sowie die praktische Anwendung von Wertsicherungsstrategien, mit einem besonderen Fokus auf die Constant-Proportion-Portfolio-Insurance (CPPI). Ziel ist es, statische und dynamische Ansätze zu vergleichen, ihre Performance anhand von Modellierungen in R zu analysieren und Möglichkeiten zur individuellen Anpassung in unterschiedlichen Marktumfeldern – insbesondere im Kontext von Niedrigzinsen – aufzuzeigen.
1. Relevanz und Motivation von Wertsicherungsstrategien
Im Jahre 1952 entwickelte Harry M. Markowitz die Portfoliotheorie. Damals wurde erstmalig das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag beleuchtet. Das Risiko lässt sich dabei in eine systematische und eine unsystematische Komponente unterteilen. Letzteres kann durch Diversifikation vollständig vermieden werden. Ersteres hingegen bedarf einer geschickteren Methode. Eine Wertsicherungsstrategie bietet sich für diesen Einsatzzweck an und zeigt somit die Relevanz der vorliegenden Arbeit auf. Dabei wird versucht, ein asymmetrisches Risiko-Ertragsprofil zu generieren, das sowohl vor Kurseinbrüchen schützt, als auch eine Partizipation an steigenden Kursen ermöglicht.
Obgleich Portfolio Insurance für den Crash 1987 verantwortlich gemacht wird, nutzten lediglich 5,5 % der institutionellen Anleger eine policy of limiting loss. Dass 5,5 % für das Mitverursachen einer Krise ausreichen, offenbart den enormen Geldumfang solcher Strategien. Es zeigt daher die Bedeutsamkeit der richtigen Handhabung derartiger Strategien.
1. Relevanz und Motivation von Wertsicherungsstrategien: Einführung in die Thematik der Wertsicherung und Darlegung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Arbeit.
2. Statische Wertsicherungsstrategie: Analyse und Erläuterung klassischer, pfadunabhängiger Absicherungsansätze wie Protective-Put, Bond-Call, Buy-and-Hold und dem Einsatz von Futures.
3. Dynamische Wertsicherungsstrategie: Beschreibung dynamischer Konzepte, die eine Anpassung des Portfolios während der Laufzeit erlauben, einschließlich CPPI und verschiedener Stop-Loss-Methoden.
4. Gegenüberstellung statischer und dynamischer Konzepte: Direkter Vergleich beider Strategiearten hinsichtlich Flexibilität, Transaktionskosten und Handhabung.
5. Analyse eines Kapitalschutz-Zertifikats: Exemplarische Untersuchung eines realen Kapitalschutz-Zertifikats hinsichtlich seiner Struktur, Funktionsweise und Vor- bzw. Nachteile für den Anleger.
6. CPPI-Modellierung: Detaillierte Analyse der CPPI-Strategie in R, inklusive Vergleich mit Buy-and-Hold, Modifikationsmöglichkeiten und Verhalten im Niedrigzinsumfeld.
7. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der erarbeiteten Ergebnisse und Fazit zur Anwendbarkeit und Überlegenheit der untersuchten Wertsicherungsstrategien.
Wertsicherungsstrategien, Portfoliotheorie, CPPI, Dynamische Wertsicherung, Statische Wertsicherung, Protective-Put, Bond-Call, Buy-and-Hold, Niedrigzinsumfeld, Risikomanagement, Kapitalschutz, Finanzmathematik, Modellierung, R, Portfolio Insurance
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Funktionsweise, Analyse und Modellierung verschiedener Strategien zur Absicherung von Wertpapierportfolios gegen Kursverluste.
Die zentralen Themen sind statische und dynamische Wertsicherungskonzepte, die Modellierung von CPPI-Strategien, der Einfluss von Transaktionskosten und die Auswirkungen von Marktumfeldern wie Niedrigzinsphasen.
Ziel ist es, die Funktionsweise und Handhabung der Strategien zu erläutern, diese miteinander zu vergleichen und aufzuzeigen, wie sie unter Berücksichtigung individueller Risikobereitschaft und Marktbedingungen optimiert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie einer praktischen Modellierung und Simulation der Strategien unter Verwendung der Programmiersprache R.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung statischer und dynamischer Strategien, den Vergleich beider Konzepte, eine Fallstudie zu einem Kapitalschutz-Zertifikat sowie die technische Modellierung der CPPI-Strategie.
Wertsicherung, CPPI, Portfoliomanagement, Risikoreduzierung, Finanzmathematik, Absicherung, Niedrigzinsumfeld.
Die Analyse zeigt, dass die CPPI in Märkten mit stetigen Trends besser abschneiden kann, während die Buy-and-Hold-Strategie bei kurzfristigen, unerwarteten Kursanstiegen Vorteile bietet.
In einem Niedrigzinsumfeld führt der hohe Floor zu einem sehr niedrigen Exposure, was die Partizipation am Aktienmarkt deutlich einschränkt und die Effektivität der Strategie mindert.
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