Masterarbeit, 2017
77 Seiten
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung
2. Öffentlichkeitsarbeit
2.1. Ursprung
2.2. Ziele und Nutzen
2.3. Instrumente
2.4. Wechselwirkungen und Abgrenzungen
2.4.1. Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
2.4.2. Öffentlichkeitsarbeit und Journalismus
2.4.3. Öffentlichkeitsarbeit und öffentliche Meinung
2.5. Berufsethik der Öffentlichkeitsarbeit
3. Marketing von Einzelpersonen
3.1. Produkt „Einzelmusiker“
3.2. Kommunikation und das Erlangen von Aufmerksamkeit
3.3. Strategische Planung
3.3.1. Vision
3.3.2. Analyse des Ist-Zustandes / SWOT-Analyse
3.3.3. Zielentwicklung
3.3.4. Kontrolle der eingesetzten Maßnahmen
3.4. Operative Öffentlichkeitsarbeit
3.4.1. Differenzierung der heterogenen Gesellschaft
3.4.2. Zielgruppenanalyse
3.5. Online-Kommunikation als Teil der operativen Öffentlichkeitsarbeit
3.5.1. Strategische Ausrichtung der online-Kommunikation
3.5.2. Strategisches Vorgehen bei der Nutzung von Social Software
3.5.3. Möglichkeiten der digitalen Öffentlichkeitsarbeit
3.5.4. Gestaltung von Websites
4. Zielgruppen im klassischen Musikmarkt
4.1. Klassische Konzertbesucher
4.2. Gesellschaftliche Akzeptanz klassischer Musik
5. Daniel Barenboim
5.1. Biographie
5.2. Mediale Präsenz Barenboims
5.2.1. Daniel Barenboims Website
5.2.2. Daniel Barenboim auf Twitter, Facebook und Instagram
5.3. Schaffung neuer Gesprächsanlässe: Das Musiklabel „Peral music“
5.3.1. Produktangebot
5.3.2. Zielgruppen von „Peral music“
5.3.3. Vorbild: Das Unternehmen „Apple“
5.4. Interviews als Mittel der Öffentlichkeitsarbeit
5.4.1. Format der Sendungen „Parallels & Paradoxes“
5.4.2. Inhaltliche Analyse der Sendung „Parallels & Paradoxes“
5.4.3. Bezug zur Zielgruppe des klassischen Musikmarktes
5.4.4. Einordnung in die Kommunikationsstrategie
5.5. Zusammenfassung: Die Webpräsenz Daniel Barenboims
6. Transfermöglichkeiten für Musiker
6.1. Integrierte Kommunikation
6.2. Etablierung einer Marke
6.3. Beispiel: Positionierung eines Sängers im Musikmarkt
6.4. Sonderfall: Angestrebte Positionierung in verschiedenen Märkten
7. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Einzelmusiker in der Phase des Berufseinstiegs digitale Web-Präsenzen strategisch nutzen können, um eine langfristige Bindung zwischen Künstler und Publikum aufzubauen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, wie Online-Medien im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich eingesetzt werden können, illustriert am Fallbeispiel des Musikers Daniel Barenboim.
3.3.2. Analyse des Ist-Zustandes / SWOT-Analyse
Wesentlich in der strategischen Analyse ist neben der Entwicklung von Visionen und Zielen eine genaue Analyse des Ist-Zustandes. Ein mögliches Instrument um jenen tiefer zu durchdringen ist die SWOT-Analyse: Beschrieben werden in jener Analyse zunächst die unternehmensinternen Faktoren Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses), sowie die unternehmensexternen Faktoren Chancen (Opportunities) und Gefahren (Threats). Anschließend werden die einzelnen Kombinationsmöglichkeiten analysiert: Inwieweit können unternehmensinterne Stärken dazu dienen, Chancen zu nutzen und Gefahren zu meiden? Und wie sind die unternehmensinternen Schwächen zu beheben, damit das Unternehmen die sich ihm bietenden Chancen nutzen kann? Und welche Schwächen sind für das Unternehmen in Gefahrenzeiten existenzgefährdend und müssen daher eliminiert werden?
Wesentlich im Bereich der Stärken eines Unternehmens ist sein Alleinstellungsmerkmal, die sogenannte „Unique selling proposition (USP)“: Was zeichnet gerade dieses Unternehmen aus, hebt es von seinen Konkurrenten ab und macht es einzigartig? Diese Frage muss sich auch der einzelne Künstler stellen, welcher sich in seinem Markt positionieren will/ positioniert hat, um ein klares Profil entwickeln und kongruent kommunizieren zu können. Wolfram Schön verweist auf die Wichtigkeit der Selbstanalyse, sobald eine Einzelperson in einem Markt positionieren möchte: „Wer sich analysiert, seine persönliche Performance richtig wahrnimmt und sein Leistungsangebot kontinuierlich managt, hat einen nicht zu unterschätzenden Vorteil, unabhängig davon, ob (er) sich am Karrierestart oder in einem beruflichen Veränderungsprozess befinde(t).“
1. Einleitung: Vorstellung des Themas, des Untersuchungsgegenstands und der Zielsetzung der Masterarbeit.
2. Öffentlichkeitsarbeit: Definition der Grundlagen, Abgrenzung zu anderen Disziplinen und ethische Leitlinien.
3. Marketing von Einzelpersonen: Strategische Planungsprozesse und operative Umsetzungsmöglichkeiten der Online-Kommunikation für Musiker.
4. Zielgruppen im klassischen Musikmarkt: Analyse der Struktur und Mentalität klassischer Konzertbesucher als Grundlage für die Adressierung.
5. Daniel Barenboim: Ausführliche Untersuchung der digitalen Webpräsenz und der Kommunikationsstrategie des Pianisten und Dirigenten.
6. Transfermöglichkeiten für Musiker: Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen für den Markteinstieg von Absolventen künstlerischer Studiengänge.
7. Fazit und Ausblick: Kritische Zusammenfassung der Ergebnisse und Vorschläge für weiterführende Forschungsansätze.
Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation, Einzelmarketing, Daniel Barenboim, Strategische Planung, Webpräsenz, Klassische Musik, Zielgruppenanalyse, Markenbildung, Digitalisierung, Musikmarkt, Social Media, PR-Strategie, Integrierte Kommunikation, Instrumente.
Die Arbeit analysiert, wie Einzelmusiker digitale Medien strategisch in ihre Öffentlichkeitsarbeit integrieren können, um ihre Zielgruppe effektiv anzusprechen und eine nachhaltige Bindung aufzubauen.
Die Arbeit behandelt die strategische Öffentlichkeitsarbeit, das Marketing für Einzelpersonen, die Analyse der Zielgruppe klassischer Konzerte sowie die praktische Gestaltung und Nutzung digitaler Kanäle wie Websites und Social Media.
Das Ziel ist es, auf Basis einer theoretischen Fundierung und einer praktischen Analyse, Transfermöglichkeiten und Handlungsempfehlungen für Musiker zu entwickeln, die vor dem Berufseinstieg stehen.
Es erfolgt eine literaturgestützte Theoriebildung, ergänzt durch eine fallorientierte Analyse der digitalen Kommunikation des Musikers Daniel Barenboim sowie der Auswertung bestehender Studien zum Konzertpublikum.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der PR und des Marketings, die spezifische Analyse des klassischen Musikmarktes sowie eine detaillierte Untersuchung des Fallbeispiels Barenboim inklusive einer inhaltlichen Analyse seiner Gesprächsreihe.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Öffentlichkeitsarbeit, Online-Kommunikation, Markenbildung, strategische Planung und Klassische Musik charakterisieren.
Er dient als prominentes Praxisbeispiel für einen Musiker, der durch ein eigenes Musiklabel und digitale Formate wie die Gesprächsreihe „Parallels & Paradoxes“ eine klare strategische Webpräsenz verfolgt.
Die Arbeit thematisiert insbesondere das Paradoxon zwischen dem Wunsch nach Distanz zur digitalen Welt und der Notwendigkeit medialer Präsenz sowie die Gefahr der Passivität und Entmenschlichung durch übermäßige digitale Kommunikation.
Sie ist essenziell, da operative Maßnahmen wie das Erstellen einer Website nur dann sinnvoll sind, wenn sie auf einer langfristigen Vision basieren und auf die spezifischen Zielgruppen abgestimmt sind.
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