Bachelorarbeit, 2017
77 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Gang der Arbeit
2. Grundlagen der wertorientierten Managementvergütung
2.1 Grundlagen und Voraussetzungen der ökonomischen Theorien (Grundlagen der ökonomischen Grundsätze)
2.1.1 Value Based Management
2.1.2 Shareholder Value-Methode
2.1.3 Prinzipal-Agent-Theorie/-Konflikt
2.1.4 Lösungsansätze zur Prinzipal-Agent-Problematik (Lösungsmechanismus: Anreizsystem) bzw. Zielsetzungen bei den Managementvergütungen
2.2 Anreizsysteme
2.2.1 Begriffsbestimmung und Funktionen der Anreizsysteme
2.2.2 Anforderungen an die Anreizsysteme
2.3 Grundlagen Verhaltenswissenschaft
2.3.1 Die intrinsische und die extrinsische Motivation
2.3.2 Bedürfnispyramide nach A. Maslow
3. Entwicklung der Managementvergütung
4. Grundsätzliche Bestandteile der Managementvergütung
4.1 Überblick
4.2 Erfolgsunabhängige Grundvergütung
4.2.1 Fixe Vergütung
4.2.2 Zusatz- und Nebenleistungen
4.3 Ergebnis- und leistungsorientierte variable Vergütung
4.3.1 Kurzfristige variable Vergütung (STI)
4.3.2 Langfristige variable Vergütung (LTI)
5. Die kennzahlenbasierten und aktienbasierten Vergütungs-konzepte
5.1 Rechtlicher Rahmen der Vorstandsvergütung
5.2 Deutscher Corporate Governance Kodex
5.3 Traditionelle und moderne wertorientierte Kennzahlen
5.3.1 Traditionelle (Rentabilitäts-)Kennzahlen zur Management-vergütung und deren kritische Analyse als Bemessungsgrundlage
5.3.2 Die wichtigsten und bekanntesten wertorientierten Kennzahlen (Residualgewinnkonzepte) zur Managementvergütung im Überblick
5.3.2.1 DCF-Methode
5.3.2.2 EVA
5.3.2.3 ERIC
5.3.2.4 CVA & CFROI (interner Zinsfuß)
5.3.3 Zusammenfassung
5.4 Aktienbasierte Entlohnungskonzepte
5.4.1 Aktienpläne
5.4.2 Aktienoptionspläne (AOPs)
5.4.3 Phantom Stocks
6. Praxisbeispiel: Vergütungsstruktur der DAX und MDAX Unternehmen
7. Fazit/Schlussbetrachtung
Diese Arbeit analysiert die Konzeption und Gestaltung wertorientierter Vergütungssysteme für Führungskräfte vor dem Hintergrund der Prinzipal-Agent-Theorie und aktueller Kapitalmarktanforderungen. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Managementvergütungen an den langfristigen Unternehmenswert gekoppelt werden können, um Interessenkonflikte zwischen Anteilseignern und Management zu minimieren und eine nachhaltige Unternehmenssteuerung zu fördern.
2.1.1 Value Based Management
Der Begriff Value Based Management (VBM) ist für die wertorientierte Unternehmensführung/-steuerung gebildet worden und stammt aus der US-amerikanischen Fachliteratur. Das VBM wurde erstmals 1986 durch den US-amerikanischen Wirtschaftswissenschaftler Alfred Rappaport begründet. Es eignet sich als Führungskonzept, durch das die MitarbeiterInnen und Prozesse stärker an das Shareholder Value (SHV) der Unternehmen und Anteilseigner herangeführt werden sollen. Erstmalig wurde sich damit von den traditionellen Kennzahlen (Erfolgsgrößen des Rechnungswesens) abgewandt und den wertorientierten Kennzahlen gewidmet, da diese die gesamte Wertschöpfungskette des Unternehmen wertorientiert gestalten sollten. Das VBM ist auf die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes bzw. die Maximierung des Eigenkapital-Marktwertes ausgerichtet, indem Wertpotenziale identifiziert, gemessen und letztlich realisiert werden. Zur Verwirklichung dieser Kernziele müssen die wertorientierten Managementkonzepte auf sämtliche Unternehmensprozesse und -aktivitäten transferiert und im Interesse der Eigenkapitalgeber realisiert werden.
Das VBM versteht sich vorwiegend als ein kapitalmarktorientiertes Konzept. Im Rahmen einer wertsteigernden Unternehmenspolitik übernimmt das Management die Aufgabe, limitierte finanzielle Ressourcen auf dem Kapitalmarkt zu beschaffen, die zur Finanzierung der Investitionen gebraucht werden. Hieraus ergibt sich das theoretische Fundament des Shareholder Value-Ansatzes mit der Zielvorgabe der Marktwertmaximierung.
1. Einleitung: Erläutert die globale Debatte um exzessive Managergehälter und führt in die Notwendigkeit wertorientierter Vergütungssysteme ein.
2. Grundlagen der wertorientierten Managementvergütung: Definiert theoretische Begriffe, führt das Value Based Management ein und erläutert die Prinzipal-Agent-Problematik sowie Anreizsysteme und Motivationsgrundlagen.
3. Entwicklung der Managementvergütung: Skizziert die Entstehung von 'Corporate Governance' und die historische Notwendigkeit von Kontrollmechanismen für das Management.
4. Grundsätzliche Bestandteile der Managementvergütung: Analysiert die Struktur aus fixen Grundgehältern sowie kurzfristigen und langfristigen variablen Vergütungskomponenten.
5. Die kennzahlenbasierten und aktienbasierten Vergütungs-konzepte: Beleuchtet den rechtlichen Rahmen und vergleicht traditionelle mit modernen wertorientierten Kennzahlen sowie verschiedene Aktienmodelle.
6. Praxisbeispiel: Vergütungsstruktur der DAX und MDAX Unternehmen: Untersucht die Vergütungspraxis anhand von DAX- und MDAX-Daten sowie Fallbeispielen ausgewählter Konzerne.
7. Fazit/Schlussbetrachtung: Fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Bedeutung einer langfristigen, wertorientierten Ausrichtung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.
Managementvergütung, Value Based Management, Shareholder Value, Prinzipal-Agent-Theorie, Anreizsysteme, Unternehmenserfolg, Aktienoptionen, Corporate Governance, Rentabilitätskennzahlen, EVA, DCF-Methode, Kapitalmarktorientierung, Leistungsanreize, Unternehmenssteuerung, Phantom Stocks
Die Arbeit untersucht die Gestaltung von Vergütungssystemen für Top-Manager und wie diese durch wertorientierte Ansätze so gestaltet werden können, dass sie sowohl die Motivation steigern als auch das Handeln im Sinne der Anteilseigner sicherstellen.
Die zentralen Themen umfassen die ökonomischen Grundlagen der wertorientierten Unternehmensführung, die Prinzipal-Agent-Theorie, die psychologische Basis von Anreizsystemen sowie die konkrete Anwendung von Kennzahlen und aktienbasierten Vergütungsmodellen.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Managementvergütung effektiv an den nachhaltigen Unternehmenswert gekoppelt werden kann, um eine Interessengleichheit zwischen Management und Eigentümern zu erreichen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse ökonomischer Theorien sowie einer vergleichenden Analyse von Kennzahlensystemen und Vergütungsmodellen, ergänzt durch ein empirisches Praxisbeispiel bei DAX- und MDAX-Unternehmen.
Im Hauptteil werden die Komponenten der Vergütung (fix vs. variabel), spezifische wertorientierte Kennzahlen wie EVA, DCF oder CVA sowie verschiedene aktienbasierte Instrumente wie Aktienpläne, Optionen und Phantom Stocks detailliert analysiert.
Charakteristische Begriffe sind VBM (Value Based Management), Shareholder Value, Prinzipal-Agent-Konflikt, Anreizsysteme, LTIs (Long-Term Incentives) und moderne wertorientierte Performance-Kennzahlen.
Kurzfristige variable Vergütung (STI) bezieht sich meist auf jährliche Zielvereinbarungen basierend auf Kennzahlen, während langfristige Instrumente (LTI) wie Aktien oder Optionen über Zeiträume von mehreren Jahren anhalten, um nachhaltigen Erfolg zu honorieren.
Der DCGK dient als Referenzrahmen für eine verantwortungsvolle Unternehmensführung und enthält spezifische Empfehlungen zur Ausgestaltung einer angemessenen und nachhaltigen Vorstandsvergütung.
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