Bachelorarbeit, 2015
39 Seiten, Note: 1.3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen zu Corporate Governance
2.1 Definition Corporate Governance
2.2 Relevanz der Corporate Governance
2.3 Codes of Good Governance
3. Unterschiede und Auswirkungen in Corporate Governance zwischen Kontinental Europa und den USA
3.1 Unterschiede in den Rechtsordnungen
3.1.1 Das Zivilrecht
3.1.2 Das Gemeinschaftsrecht
3.1.3 Unterschiede zwischen dem Zivilrecht und dem Gemeinschaftsrecht
3.2 Unterschiede in externer und interner Corporate Governance in Kontinental Europa und den USA
3.2.1 Unterschiede in interner Corporate Governance
3.2.2 Unterschiede in externer Corporate Governance
3.3 Unterschiede im Investorenschutz der Corporate Governance-Systeme in Kontinental Europa und den USA
3.3.1 Unterschiede im Aktionärsrecht
3.3.2 Unterschiede im Gläubigerrecht
3.3.3 Unterschiede in der Rechtsdurchsetzung
3.3.4 Unterschiede in der Eigentumskonzentration von Unternehmen
3.4 Auswirkungen des Investorenschutzes auf den Kapitalmarkt
4. Auswirkungen von Investorenschutz auf den M&A-Markt
4.1 Datenerhebung und Methodik
4.2 Auswirkungen von Investorenschutz auf den M&A-Markt
4.2.1 Auswirkungen von Investorenschutz auf das Volumen
4.2.2 Auswirkungen von Investorenschutz auf die Übernahmeprämie
4.2.3 Auswirkungen von Investorenschutz auf die Zahlungsmittel
5. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die bestehenden Unterschiede im Bereich der Corporate Governance zwischen Kontinental Europa und den USA sowie deren Auswirkungen auf den Investorenschutz und den Kapitalmarkt, insbesondere den Markt für Fusionen und Übernahmen (M&A), zu analysieren und kritisch zu bewerten.
3.1.1 Das Zivilrecht
Das Zivilrecht wird auf das Gesetz der Römer zurückgeführt und wird stark mit den Vorstellungen von Gerechtigkeit und Moral in Verbindung gebracht. In Europa wird, Großbritannien jedoch ausgenommen, das Zivilrecht praktiziert. Gesetze sind vom Gesetzgeber kodifiziert und die Jurisprudenz spielt eine weniger wichtige Rolle. Heutzutage wird zwischen dem französischen, dem deutschen und dem skandinavischen Zivilrecht unterschieden (vgl. La Porta 1996, S.4). Das französische Zivilrecht basierte auf den Justinischen Gesetzen und einzelnen Rechtsprechungen. Während der französischen Revolution wurde der Staat über den Gerichtshof gestellt und die Juristerei abgeschafft. Durch einen hohen Grad an formellen Prozeduren wurde die Diskretion der Richter eingeschränkt. Der französische Einfluss findet sich heutzutage in Ländern wie Portugal, Spanien, Italien und in einigen Kantonen der Schweiz, wieder (vgl. ebd., S.6). Im Gegensatz dazu wird das deutsche Zivilrecht als das Ergebnis einer Evolution angesehen, anstelle einer Revolution. So wird im Deutschen die Juristerei in einem positiven Licht dargestellt und das Gesetzesbuch so verfasst, dass es mit der Zeit, im Gegensatz zum französischen Zivilrecht, veränderbar ist. Der Deutsche Einfluss ist heutzutage in Ländern wie Japan, Griechenland und den Balkan-Staaten auffindbar. Das Skandinavische Zivilrecht wird weder mit dem Deutschen, noch mit dem Französischen Rechtssystem verbunden, sondern gesondert betrachtet (vgl. ebd., S.10).
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit dar und erläutert die Relevanz des Vergleichs zwischen dem anglo-amerikanischen und dem kontinentaleuropäischen Corporate Governance-System.
2. Theoretische Grundlagen zu Corporate Governance: Dieses Kapitel definiert den Begriff Corporate Governance, erläutert dessen Relevanz und führt in die Bedeutung von Codes of Good Governance ein.
3. Unterschiede und Auswirkungen in Corporate Governance zwischen Kontinental Europa und den USA: Hier werden die Rechtsordnungen, die internen und externen Governance-Systeme sowie die Unterschiede im Investorenschutz und der Kapitalmarktstruktur detailliert gegenübergestellt.
4. Auswirkungen von Investorenschutz auf den M&A-Markt: Dieses Kapitel untersucht mittels Regressionsanalysen den Einfluss der Qualität des Investorenschutzes auf das Transaktionsvolumen, die Übernahmeprämie und die Wahl der Zahlungsmittel bei Übernahmen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung der Corporate Governance in einem globalisierten Umfeld.
Corporate Governance, Investorenschutz, USA, Kontinental Europa, Zivilrecht, Gemeinschaftsrecht, Aktionärsschutz, Gläubigerrecht, Kapitalmarkt, M&A-Markt, Eigentumskonzentration, Rechtsdurchsetzung, Übernahmeprämie, Barangebote, Finanzsystem
Die Arbeit befasst sich mit einem systematischen Vergleich der Corporate Governance-Systeme in den USA und Kontinental Europa sowie deren Auswirkungen auf den Schutz von Investoren.
Zentrale Themen sind die Unterschiede in den jeweiligen Rechtssystemen (Zivil- vs. Gemeinschaftsrecht), interne und externe Kontrollmechanismen, der Investorenschutz und die Auswirkungen auf den M&A-Markt.
Das primäre Ziel ist es zu prüfen, ob das US-amerikanische System für Investoren tatsächlich bessere Schutzmechanismen bietet als das kontinentaleuropäische System.
Die Autorin stützt sich auf einen Literaturvergleich und die empirische Auswertung von Regressionsmodellen, insbesondere zur Analyse der Auswirkungen des Investorenschutzes auf M&A-Transaktionen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Gegenüberstellung der Rechtsordnungen und Governance-Systeme sowie eine empirische Analyse der Auswirkungen von Investorenschutz auf den Kapital- und M&A-Markt.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Corporate Governance, Investorenschutz, Rechtsordnungen, Kapitalmarkt und M&A-Markt charakterisiert.
Im Zivilrecht sind Gesetze kodifiziert und Richter haben weniger Spielraum, während im Gemeinschaftsrecht (Common Law) Richter durch ihre Urteilssprechung aktiv zur Rechtsentwicklung beitragen.
Eine höhere Eigentumskonzentration in Unternehmen ist oft eine Reaktion auf einen schwachen rechtlichen Investorenschutz, um eine bessere Kontrolle über die Unternehmensführung sicherzustellen.
Die Untersuchung zeigt, dass in Ländern mit schwächerem Investorenschutz Aktionäre bei Übernahmen vermehrt Barangebote gegenüber Aktienangeboten präferieren, um Enteignungsrisiken zu mindern.
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