Fachbuch, 2020
95 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Methodik der Arbeit
2 Unternehmensvorstellung FOUR-ZERO-MACHINE
3 Einführung Plattformökonomie
3.1 Das Plattform Geschäftsmodell
3.2 Definitionen IoT-Plattformen
3.3 Netzwerkeffekte
3.4 Zweiseitige Märkte
3.5 Plattform Bestandteile
3.6 Das Henne-Ei-Problem
3.7 Launch-Strategien für Plattformen
4 Einführung Go-to-Market-Strategie
4.1 Begriffsdefinition und Abgrenzung
4.2 Bestandteile der Go-to-Market-Strategie
5 Umfeldanalyse
5.1 Wissenschaftliche Grundlagen
5.2 Umsetzung bei FOUR-ZERO-MACHINE
5.3 Umsetzung der Marktanalyse
5.4 Umsetzung Kundenanalyse
5.5 Umsetzung Wettbewerbsanalyse
5.6 Bewertung der Ergebnisse
6 Produkt und Geschäftsmodell
6.1 Wissenschaftliche Grundlagen
6.2 Umsetzung der Produkt Roadmap
6.3 Umsetzung des Geschäftsmodells
7 Marktangang
7.1 Wissenschaftliche Grundlagen
7.2 Umsetzung
7.3 Ergebnisse Kanal-Mix
7.4 Bewertung der Ergebnisse
8 Fazit
9 Handlungsempfehlung und Ausblick
9.1 Handlungsempfehlung
9.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Konzept für die IoT-Plattform der Firma FOUR-ZERO-MACHINE zu erarbeiten, wobei der Fokus insbesondere auf der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells sowie einer effektiven Strategie für die Markteinführung (Go-to-Market) liegt.
3.6 Das Henne-Ei-Problem
Das Henne-Ei-Problem beschreibt die Herausforderungen von Plattformen auf zweiseitigen Märkten, beide Seiten des Marktes befriedigend bedienen zu müssen. (Parker, et al., 2017, S. 89) Namensgebend für das Henne-Ei-Problem auf Plattformen ist die philosophisch, metaphorische Redewendung „Was war zuerst da: die Henne oder das Ei?“ (Willig, 2018). Das Henne-Ei-Problem beschreibt die Herausforderung, Netzwerkeffekte in Schwung zu bringen und zu starten (Choudary, 2018). Um diese Probleme zu überwinden, entwickelten Parker et al. (2017, S. 96f.) acht Strategien zur Überwindung des Henne-Ei-Problems, die im Folgenden erläutert werden.
1 Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage der Firma FOUR-ZERO-MACHINE bei der Entwicklung einer Industrie 4.0 Plattform und definiert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2 Unternehmensvorstellung FOUR-ZERO-MACHINE: Gibt einen Überblick über die Historie, die Struktur und die strategische Neuausrichtung des Unternehmens.
3 Einführung Plattformökonomie: Vermittelt theoretische Grundlagen zu Plattform-Geschäftsmodellen, IoT-Plattformen und zentralen Mechanismen wie Netzwerkeffekten und dem Henne-Ei-Problem.
4 Einführung Go-to-Market-Strategie: Definiert den Begriff der GTM-Strategie und grenzt diesen von verwandten Konzepten wie dem Marketing-Plan oder Geschäftsplan ab.
5 Umfeldanalyse: Untersucht systematisch den Markt, die Kundensegmente der Fabrikanten und Maschinenbauer sowie die Wettbewerbssituation im Kontext der Industrie 4.0.
6 Produkt und Geschäftsmodell: Erarbeitet auf Basis der P-BMC ein spezifisches Geschäftsmodell und entwirft eine Roadmap für die Produktentwicklung der IoT-Plattform.
7 Marktangang: Analysiert Strategien für die Markteinführung und bestimmt über Workshops den optimalen Kanal-Mix für die verschiedenen Plattformteilnehmer.
8 Fazit: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet die initial aufgestellten Forschungsfragen.
9 Handlungsempfehlung und Ausblick: Konkretisiert Handlungsempfehlungen für die Positionierung, Preispolitik und Launch-Strategie und gibt einen Ausblick auf notwendige weiterführende Arbeiten.
Go-to-Market-Strategie, IoT-Plattform, Industrie 4.0, Digitalisierung, Maschinenbau, Plattformökonomie, Netzwerkeffekt, Henne-Ei-Problem, Geschäftsmodell, Marktanalyse, Kundenanalyse, Wettbewerbsanalyse, Produkt Roadmap, Vertriebskanäle
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Go-to-Market-Strategie für die neue IoT-Plattform des Unternehmens FOUR-ZERO-MACHINE, um diese erfolgreich im Markt für Industrie 4.0 Anwendungen zu etablieren.
Die zentralen Felder umfassen die Plattformökonomie, die Analyse des Marktumfelds und Wettbewerbs, die Gestaltung von Geschäftsmodellen sowie die Planung des Markteintritts durch spezifische Marketing- und Vertriebskanäle.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines fundierten Konzepts für die Plattform und deren Markteinführung, wobei besonderer Wert auf das Geschäftsmodell, die Strategie und konkrete Umsetzungsschritte gelegt wird.
Es werden eine Literaturrecherche, eine Sekundäranalyse des Marktes und Wettbewerbs sowie ein iterativer Workshop-Ansatz zur Erarbeitung des Geschäftsmodells und zur Auswahl der Vertriebskanäle genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Umfeldanalyse, die Herleitung des Geschäftsmodells mittels P-BMC, die Priorisierung von Produktanforderungen in einer Roadmap und die Festlegung von Marketing- und Vertriebskanälen.
Wichtige Begriffe sind unter anderem IoT-Plattform, Plattformökonomie, Netzwerkeffekte, Go-to-Market-Strategie, Industrie 4.0 und Henne-Ei-Problem.
Die Arbeit empfiehlt eine Kombination der Strategien Piggyback, Marquee und Producer-Evangelism, um initial ausreichend Teilnehmer auf beide Seiten der Plattform zu locken.
Maschinenbauer agieren als wichtige Plattformpartner und Vertriebskanäle, die durch gezielte Anreize (z.B. Marquee-Strategie) dazu motiviert werden sollen, die Plattform bei Fabrikanten zu verbreiten.
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