Bachelorarbeit, 2019
92 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Herleitung des Themas und Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Hypothesen: Prüfung mit quantitativer Studie
1.3 Struktur und Aufbau der Arbeit
2. Sharing Economy - Theoretische Fundierung
2.1 Begriffsentstehung und Definition
2.2 Gründe für die Entstehung einer Sharing Economy
2.2.1 Veränderung der gesellschaftlichen Konsumkultur
2.2.2 Technologischer Fortschritt
2.2.3 Die Generation Y als neue Konsumgesellschaft
2.3 Anforderungen an Sharing Modelle
2.3.1 Erreichen einer kritischen Masse
2.3.2 Der Faktor Vertrauen
2.3.3 Vorhandensein ungenutzter Ressourcen
2.4 Ausprägungsformen der Sharing Economy
2.4.1 Corporate Sharing (B2P-Sharing)
2.4.2 Private Sharing (P2P-Sharing)
2.4.3 Social Sharing (B2P- und P2P-Sharing)
2.5 Auswirkungen der Sharing Economy
2.5.1 Chancen der Sharing Economy
2.5.2 Risiken der Sharing Economy
2.6 Konzeptualisierung der Konstrukte
2.7 Hypothesenmodell
3. Methodisches Vorgehen
3.1 Quantitative vs. Qualitative Methode
3.2 Untersuchungsdesign
3.2.1 Forschungsmethode
3.2.2 Stichprobe
3.2.3 Operationalisierung der Konstrukte
3.2.4 Pretest
3.3 Hypothesenprüfung mittels Strukturgleichungsmodellierung
4. Empirische Untersuchung
4.1 Durchführung der empirischen Untersuchung
4.2 Hypothesenprüfung - Auswertung der Ergebnisse und gewonnener Erkenntnisgewinn
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die für den Erfolg der Sharing Economy maßgeblichen Erfolgsfaktoren zu identifizieren und deren signifikanten Einfluss auf die Teilnahmeintention zu quantifizieren. Hierbei soll insbesondere geklärt werden, welche Motive – wie ökologische, hedonistische, monetäre, soziale oder selbstverwirklichungsorientierte Gründe – ausschlaggebend für die Entscheidung von Anbietern und Nutzern sind, an Modellen der Sharing Economy teilzunehmen.
2.2.1 Veränderung der gesellschaftlichen Konsumkultur
Eine wesentliche Voraussetzung für die Entstehung der Sharing Economy ist eine Veränderung der gesellschaftlichen Konsumkultur. Das Teilen in der Sharing Economy hat nur noch wenig mit dem notgedrungenen Teilen der Vergangenheit gemein, sondern ist Ausdruck eines sich gewandelten Verständnisses gegenüber Werten und Einstellungen des Konsumverhaltens. Heinrichs bezeichnet den teilenden Konsumenten als „Homo collaborans“, bei dem das Eigentum als zentrales Element unserer Lebens- und Wirtschaftsweise zunehmend an Bedeutung verliert. Zu beobachten ist seit Jahren eine schwindende Akzeptanz materieller Statussymbole im Zuge wandelnder Wertevorstellungen. In den Fokus rücken vermehrt hedonistische Motive, wie die Demonstration maximaler Abwechslung, die Teilnahme an neuesten Trends sowie die Ausübung intelligenten Verzichts, um sich in Summe mehr leisten zu können.
Ein weiterer Grund für die Entstehung kollaborativen Konsums ist ein gesteigertes Umwelt- und Nachhaltigkeitsbewusstsein sowie eine damit verbundene Abkehr von problematischen Verhaltensweisen der Wachstumsökonomie, wie beispielsweise die Wegwerfmentalität und die Massenproduktion. Durch die Etablierung einer nachhaltigeren und ressourcenschonenderen Konsumform, soll die auf Besitz- und Ressourcenverbrauch basierende und deshalb als problematisch erachtete Wirtschafts- und Konsumpraktik eine sinnvolle Alternative erhalten.
Botsman und Rogers sehen einen weiteren Treiber für die Veränderung der Konsumkultur im Mangel der begrenzten Möglichkeiten immaterielle Bedürfnisse mit materiellem Wohlstand zu befriedigen und dadurch die Lebensqualität positiv zu beeinflussen. In Verbindung mit neuen Erkenntnissen der Glücksforschung lässt sich feststellen, dass sich materielles (Wirtschafts-) Wachstum nicht gleichsetzen lässt mit Glückswachstum.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Sharing Economy ein, erläutert die Problemstellung und definiert die Zielsetzung sowie die Hypothesen für die geplante quantitative Untersuchung.
2. Sharing Economy - Theoretische Fundierung: Hier werden die theoretischen Grundlagen gelegt, inklusive Definitionen, Entstehungsgründen, Anforderungen an Sharing-Modelle und einer Differenzierung der Ausprägungsformen sowie deren Chancen und Risiken.
3. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel begründet das quantitative Forschungsdesign, erläutert die Stichprobengewinnung, die Operationalisierung der Konstrukte sowie das Verfahren der Strukturgleichungsmodellierung zur Hypothesenprüfung.
4. Empirische Untersuchung: Es wird die Durchführung der Online-Befragung beschrieben und die anschließende Auswertung der Daten sowie die Prüfung der Hypothesen mittels statistischer Analysen dokumentiert.
5. Fazit und Ausblick: Das Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung zusammen, diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund der theoretischen Ausgangslage und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Sharing Economy, Collaborative Consumption, Erfolgsfaktoren, Quantitative Studie, Strukturgleichungsmodellierung, SmartPLS, Konsumverhalten, Ökologische Gründe, Hedonistische Gründe, Monetäre Gründe, Soziale Gründe, Selbstverwirklichungsgründe, Homo collaborans, Nutzerintention, Empirische Sozialforschung
Die Bachelor-Thesis untersucht die wesentlichen Faktoren, die zum Erfolg der Sharing Economy beitragen, und analysiert die Motive hinter der Teilnahme an solchen kollaborativen Konsummodellen.
Die Arbeit behandelt die theoretische Einordnung der Sharing Economy, identifiziert spezifische Anforderungen an solche Modelle, beleuchtet ökonomische sowie ökologische Chancen und Risiken und prüft diverse Erfolgsfaktoren empirisch.
Das primäre Ziel besteht darin, durch eine quantitative Studie zu identifizieren, welche Faktoren einen signifikanten positiven Einfluss auf den Erfolg bzw. die Nutzungsabsicht der Sharing Economy ausüben.
Es wird ein quantitativer Forschungsansatz verfolgt, bei dem die Daten mittels einer Online-Befragung erhoben und anschließend mittels Strukturgleichungsmodellierung (SmartPLS) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst eine tiefgehende theoretische Fundierung, die Konzeption eines Hypothesenmodells basierend auf fünf Erfolgsfaktoren sowie die detaillierte Durchführung und Auswertung der empirischen Untersuchung.
Zu den zentralen Begriffen zählen Sharing Economy, Collaborative Consumption, Erfolgsfaktoren, Strukturgleichungsmodellierung (SmartPLS) und Konsumverhalten.
Die Untersuchung konnte bestätigen, dass sowohl ökologische als auch hedonistische Motive signifikante positive Treiber für die Teilnahme an der Sharing Economy darstellen.
Nein, in dieser Untersuchung konnten monetäre und soziale Beweggründe als Erfolgsfaktoren nicht signifikant bestätigt werden, was teilweise auf die demografische Struktur der Stichprobe zurückgeführt wird.
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