Bachelorarbeit, 2019
48 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit Ilse Aichingers Roman "Die größere Hoffnung" und analysiert, wie der Text das Unaussprechliche aus der Perspektive des Kindes thematisiert. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Untersuchung der sprachlichen Mittel, die Aichinger einsetzt, um das Unfassbare in Worte zu fassen und die Rezeptionsprozesse des Lesers zu beeinflussen.
Der theoretische Teil der Arbeit stellt die Methodik der Analyse vor. Es wird ein rezeptions- und kognitionswissenschaftlicher Ansatz gewählt, der sich auf die sprachästhetischen Eigenschaften des Romans konzentriert. Im ersten Kapitel wird die Einleitung präsentiert. Das dritte Kapitel widmet sich der Darstellung des Unaussprechlichen im Roman, wobei die verschiedenen Ausdrucksformen des Unausgesprochenen und Unaussprechlichen untersucht werden. Die veränderte Perspektive aus den Augen der Kinder sowie die Bedeutung von Spiel und Imagination im Umgang mit dem Unfassbaren werden in den folgenden Kapiteln behandelt.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Ilse Aichinger, "Die größere Hoffnung", Unaussprechliches, Kinderperspektive, Sprache, kognitive Poetik, Rezeption, Sinnkonstitution, Spiel, Imagination, kulturelle Modelle.
Die Arbeit untersucht die Darstellung des „Unaussprechlichen“ (des Holocaust-Grauens) aus der Perspektive von Kindern in dem Roman „Die größere Hoffnung“.
Die Kinderperspektive dient als veränderte Erzählform, die es ermöglicht, das Grauen durch Spiel und Imagination individuell wahrzunehmen und literarisch zu verarbeiten.
Das Unausgesprochene bezieht sich auf historisch belegbare Fakten, während das Unaussprechliche das metaphysische Grauen und den lauernden Tod beschreibt.
Aichinger verwendet hochpoetische, metaphorische und mehrdeutige Sprachbilder, um Emotionen und Erlebnisse zu fassen, die über rein sachliche Worte hinausgehen.
Es wird ein rezeptions- und kognitionswissenschaftlicher Ansatz (kognitive Poetik) gewählt, um die Wirkung der Sprache auf den Leser zu analysieren.
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