Masterarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund/verwandte Forschungsarbeiten
2.1 Research Context
2.1.1 Distributed Ledger Technologien
2.1.1.1 Arten von Distributed Ledger Technologien
2.1.1.2 Blockchain
2.2 Expectation Confirmation Theory
2.2.1 Intention to Implement
2.2.2 Expectation Confirmation Theory in der bisherigen Forschung
2.2.3 Expectation Confirmation Theory im Kontext von Distributed Ledger Technologien bzw. Software Implementierungen
2.3 Forschungslücke
3. Methode
3.1 Literaturrecherche und -analyse
3.2 Datensammlung
3.3 Datenanalyse
3.4 Validierung
4. Ergebnisse
4.1 Blockchain allgemein
4.2 Expectations
4.2.1 Expectations auf Kundenseite
4.2.2 Expectations auf Firmenseite
4.3 Confirmations
4.3.1 Confirmations auf Kundenseite
4.3.2 Confirmations auf Firmenseite
4.4 Zukunftsfähigkeit
5. Posthoc Analyse: Anwendbarkeit
6. Diskussion
6.1 Theoretischer Beitrag
6.2 Praktischer Beitrag
6.3 Limitationen und Future Research
7. Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit von Blockchain-Implementierungen in Unternehmen. Ziel ist es, durch eine qualitative Expertenstudie die Erwartungen von Kunden und Beratungsunternehmen an solche Projekte sowie deren Erfüllung oder Nichterfüllung entlang der "Expectation Confirmation Theory" (ECT) zu analysieren, um daraus Rückschlüsse auf die Zukunftsfähigkeit der Technologie zu ziehen.
2.1.1.2 Blockchain
Bei der Blockchain (BC) handelt es sich um eine spezielle Form der Distributed Ledger Technologie, welche im Kapitel 2.1.1.1 Arten vorgestellt wurde. Werden die Transaktionen innerhalb einer DLT mit Hilfe eines Konsensprotokolls in miteinander verbundenen Blöcken abgebildet, spricht man von einer Blockchain (Brühl 2017). Auch hier „werden Transaktionen unveränderbar und für alle nachvollziehbar abgespeichert“ (Weber et al. 2014). Somit haben alle Teilnehmer des Netzwerks in Echtzeit Zugriff auf dieselben Daten (Weber et al. 2014). Sobald eine Transaktion von der Mehrheit des Netzwerks validiert wird, wird sie dauerhaft in die BC geschrieben. Für den Fall, dass eine Transaktion nicht von mindestens 50% der Teilnehmer bestätigt wird, wird diese abgelehnt (Weber et al. 2014). Dies geschieht durch die zuvor angesprochenen Konsensverfahren.
Das besondere an der Blockchain- Technologie ist, dass alle Transaktionen in Blöcken gespeichert werden, welche jeweils mit dem Vorgänger verbunden sind. Diese Blöcke ergeben eine Kette von miteinander verbundenen Transaktionsdaten. Die einzelnen Blöcke werden hierbei durch bestimmte Prüfsummen (Hashs) verbunden. Diese Hashs beinhalten Informationen der vorherigen Blöcke und machen die Blockchain somit fälschungssicher und überprüfbar (Underwood 2016; Wüst 2016; Zheng et al. 2017b). Das erste Glied einer jeden Blockchain wird „Genesis-Block“ genannt. Dieser wird fest programmiert, und nicht wie die nachfolgenden Blocks errechnet.
1. Einleitung: Das Kapitel führt in das hohe Interesse an der Blockchain-Technologie ein und leitet die Forschungsfrage über Erwartungshaltungen bei Blockchain-Implementierungen ab.
2. Theoretischer Hintergrund/verwandte Forschungsarbeiten: Es werden die Grundlagen von Distributed Ledger Technologien erläutert und die "Expectation Confirmation Theory" als theoretisches Fundament der Arbeit vorgestellt.
3. Methode: Die Arbeit beschreibt den qualitativen Forschungsansatz, die Durchführung der Experteninterviews sowie die angewandte Datenanalyse mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring.
4. Ergebnisse: Die gesammelten Daten aus den Experteninterviews werden präsentiert, wobei insbesondere die Eigenschaften der Blockchain sowie die unterschiedlichen Erwartungen und deren Erfüllungsgrade auf Kunden- und Firmenseite analysiert werden.
5. Posthoc Analyse: Anwendbarkeit: In einem unabhängigen Gespräch mit einem Praktiker wird die praktische Relevanz der Ergebnisse sowie die Eignung der gewählten Methodik validiert.
6. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, ihr theoretischer und praktischer Beitrag wird hervorgehoben und die Limitationen der Studie werden im Kontext zukünftiger Forschung kritisch reflektiert.
7. Fazit: Die Arbeit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bewertet die Zukunftsfähigkeit der Blockchain-Technologie auf Basis der erhobenen Daten und gibt einen Ausblick auf potenzielle weitere Forschungsansätze.
Blockchain, Distributed Ledger Technologie, Expectation Confirmation Theory, Intention to Implement, Erwartungen, Kundenzufriedenheit, Experteninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse, Zukunftsfähigkeit, IT-Beratung, Projektmanagement, Prozessinnovation, Transaktionssicherheit, Implementierung, Digitale Transformation.
Die Arbeit untersucht die Zukunftsfähigkeit von Blockchain-Implementierungen in Unternehmen, indem sie die Erwartungshaltungen von Kunden und IT-Beratern sowie deren tatsächliche Erfüllung analysiert.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Blockchain, der Anwendung der "Expectation Confirmation Theory" im IT-Kontext und der qualitativen Analyse von Experteninterviews zu Blockchain-Projekten.
Das primäre Ziel ist es, durch die Auswertung von Experteninterviews eine fundierte Antwort auf die Forschungsfrage zu finden, welche Erwartungen an Blockchain-Implementierungen gestellt werden und wie diese in der Praxis erfüllt oder nicht erfüllt werden.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen, explorativen Ansatz in Form von zehn semistrukturierten Experteninterviews, deren Ergebnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung des Modells, die detaillierte Beschreibung der Forschungsmethode sowie die Auswertung und Diskussion der durch die Interviews gewonnenen Daten zu Erwartungen und Erfüllungsgraden.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Blockchain, Expectation Confirmation Theory, Erwartungen, Zukunftsfähigkeit, IT-Beratung und qualitative Inhaltsanalyse charakterisiert.
Die klassische Theorie musste angepasst werden, um sie auf die spezifischen Charakteristika von IT-Implementierungen und die "Intention to Implement" als Zukunftsindikator für Unternehmen zu übertragen.
Die Ergebnisse zeigen, dass Beratungsfirmen durch ein besseres Management der Kundenerwartungen in frühen Projektphasen die Erfolgschancen und die langfristige Akzeptanz von Blockchain-Projekten steigern können.
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