Bachelorarbeit, 2015
81 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Der aktuelle Stand der Forschung
3 Die Terminologie und Begriffsabgrenzungen
3.1 Die Gesundheit
3.2 Die Krankheit
3.3 Das Helfersyndrom
3.3.1 Die Entstehung des Helfersyndroms
3.3.2 Die fünf Komponenten des Helfersyndroms
3.3.3 Das abgelehnte Kind
3.3.4 Die Identifizierung mit dem Über-Ich (Ich-Ideal, Größenselbst)
3.3.5 Die narzisstische Unersättlichkeit
3.3.6 Die Vermeidung von Gegenseitigkeit
3.3.7 Die indirekte Aggression
3.4 Das Burnout
3.4.1 Die Definitionen von Burnout
3.4.2 Das Burnout als Diagnose
3.4.3 Die Auslöser für Burnout
3.4.4 Die Symptome eines Burnouts
3.4.5 Die Phasen des Burnouts
3.4.6 Der Abgrenzungsbereich eines Burnouts zur Depression
4 Die Pflege
4.1 Die Definitionen von Pflege
4.2 Die geschichtliche Entwicklung der Pflege
4.3 Die verschiedenen Pflegebereiche
4.3.1 Die Intensivpflege
4.3.2 Die Altenpflege
4.3.3 Die Palliativpflege
5 Die Empirische Untersuchung
5.1 Die Wahl der Erhebungsmethode
5.2 Der Fragebogen
5.3 Die Durchführung der Erhebung
5.4 Die Auswertung der Daten
5.4.1 Die allgemeinen Angaben
5.4.2 Das Helfersyndrom
5.4.3 Das Burnout
5.4.4 Die offenen Fragen
6 Zusammenfassung und Fazit
Diese Arbeit untersucht, ob Pflegekräfte einen Zusammenhang zwischen dem Helfersyndrom und einer nachfolgenden Burnout-Erkrankung sehen. Durch eine theoretische Fundierung und eine quantitative Befragung wird erforscht, wie Pflegekräfte das Helfersyndrom als potenziellen Risikofaktor wahrnehmen und bewerten.
Die kranken Schwestern
„In einem Dorf, in welchem es weder einen Arzt noch ein Spital gab, wurden vor langer Zeit zwei Schwestern gleichzeitig krank, und da sie keine Angehörigen mehr hatten, blieb ihnen nichts anderes übrig, als sich gegenseitig zu pflegen. An einem Tag machte zum Beispiel die erste den Tee und die zweite die Umschläge, und am nächsten Tag umgekehrt. Sie wurden zwar nicht richtig gesund, blieben aber doch am Leben.
Später wurde ein Bauer im Dorf krank, und niemand wusste, was ihm fehlte. Fragt doch die kranken Schwestern, sagte plötzlich der Schmied. Darauf holte man die kranken Schwestern zu diesem Bauer, und sie bleiben bei ihm und machten ihm Tee und Umschläge, und schon nach kurzer Zeit war er wieder gesund und konnte aufs Feld gehen.
Von jetzt an fragte man immer, wenn jemand im Dorf krank wurde, die kranken Schwestern um Hilfe, und sie kamen und pflegten den Kranken. Das gab ihnen so viel zu tun, dass sie gar nicht merkten, dass sie eigentlich krank waren, und ihr Ruf verbreitete sich so weit, dass man die Frauen, welche die Kranken pflegen, noch heute die Krankenschwestern nennt, obwohl sie weder Schwestern noch krank sind, wenigstens die meisten von ihnen.“
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Helfersyndroms bei Pflegekräften ein und legt das Ziel sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Der aktuelle Stand der Forschung: Hier wird der Forschungsstand zum Thema Burnout und der Kausalität durch das Helfersyndrom in der vorhandenen Fachliteratur beleuchtet.
3 Die Terminologie und Begriffsabgrenzungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit, Krankheit, das Helfersyndrom sowie Burnout, um ein einheitliches Verständnis zu schaffen.
4 Die Pflege: Die Definitionen, geschichtliche Entwicklung und verschiedene spezialisierte Bereiche der Pflege werden hier detailliert dargestellt.
5 Die Empirische Untersuchung: Dieser Abschnitt beschreibt das Forschungsdesign, die gewählte Methode der Fragebogenbefragung, deren Durchführung sowie die anschließende Auswertung der gewonnenen Daten.
6 Zusammenfassung und Fazit: Das letzte Kapitel interpretiert die Ergebnisse der empirischen Studie und zieht ein abschließendes Fazit zur Forschungsfrage.
Helfersyndrom, Burnout, Pflegekräfte, Burnout-Prävention, Gesundheit, Krankheit, Pflegesektor, Persönlichkeitsstruktur, empirische Untersuchung, Arbeitsbelastung, emotionale Erschöpfung, Patientenversorgung, Stresslevel, Pflegeberufe, Leistungsanspruch.
Die Arbeit untersucht das Helfersyndrom bei Pflegekräften und dessen Potenzial als Vorbote für eine Burnout-Erkrankung.
Zu den zentralen Themen gehören die theoretische Definition von Helfersyndrom und Burnout, die Geschichte der Pflege sowie die empirische Analyse von Einschätzungen bei Pflegekräften.
Ziel ist es zu klären, ob Pflegekräfte selbst eine Verbindung zwischen dem Helfersyndrom und einem erhöhten Risiko für Burnout wahrnehmen.
Es wurde eine deskriptive Untersuchung mittels schriftlicher Fragebögen bei Mitarbeitern eines ambulanten Intensivpflegedienstes durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsabgrenzungen, eine historische Analyse der Pflege und die detaillierte empirische Auswertung der Befragungsdaten.
Helfersyndrom, Burnout, Pflegeberufe, emotionale Belastung und psychische Gesundheit sind die prägenden Begriffe.
Diese Bereiche werden betrachtet, da sie unterschiedliche Anforderungen an die Pflegekräfte stellen und somit variierende Belastungsprofile für das Helfersyndrom und Burnout aufweisen können.
Die Mehrheit der befragten Pflegekräfte bestätigte, dass sie das Helfersyndrom als einen potenziellen Vorboten für ein Burnout-Syndrom betrachten.
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