Masterarbeit, 2019
153 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Forschungsleitendes Interesse
1.2. Das Vorgehen in dieser Arbeit
2. Die Figur im Film
2.1. Erklärung und Unterscheidung der Begriffe Figur, Typ, Charakter, Rollen
2.2. Bedeutung der Figur für das Film- und Fernsehangebot
2.3. Identifikation mit Figuren
2.4. Der Krimi und seine Figuren als Teil der Kulturindustrie
2.5. Stereotypenforschung
3. Stand der Forschung
4. Fragestellung
5. Untersuchungseinheiten
6. Filmanalytische Methode
6.1. Die Uhr der Figur nach Eder
6.2. Das Sequenzprotokoll
6.3. Das Einstellungsprotokoll
7. Analyseteil
7.1. Analyse des Max Munzl aus der Serie Dr. Psycho
7.1.1. Inhaltszusammenfassung der ersten Episode der ersten Staffel
7.1.2. Die Uhr der Figur
7.1.2.1. Die Figur als fiktives Wesen
7.1.2.1.1. Körperlichkeit
7.1.2.1.2. Verhalten
7.1.2.1.3. Sozialität
7.1.2.1.4. Psyche
7.1.2.2. Die Figur als Artefakt
7.1.2.2.1. Inszenierungsweisen und Darstellungsmittel
7.1.2.2.2. Informationsvergabe, Artefakteigenschaften und Identifikation mit der Hauptfigur
7.1.2.2.3. Dramaturgie und Figurenkostellation
7.1.2.3. Die Figur als Symbol
7.1.2.4. Die Figur als Symptom
7.1.2.5. Zusammenfassung von Max Munzl als ‚verschrobenen Ermittler‘
7.2. Analyse der Figur Sherlock Holmes aus der Serie Sherlock
7.2.1. Inhaltszusammenfassung
7.2.2. Uhr der Figur
7.2.2.1. Die Figur als fiktives Wesen
7.2.2.1.1. Körperlichkeit
7.2.2.1.2 Verhalten
7.2.2.1.3. Sozialität
7.2.2.1.4. Psyche
7.2.2.2. Die Figur als Artefakt
7.2.2.2.1. Inszenierungsweisen und Darstellungsmittel
7.2.2.2.2. Informationsvergabe, Artefakteigenschaften und Identifikation mit der Hauptfigur
7.2.2.2.3. Dramaturgie und Figurenkonstellation
7.2.2.3. Die Figur als Symbol
7.2.2.4. Die Figur als Symptom
7.2.2.5. Zusammenfassung von Sherlock Holmes als ‚verschrobenem Ermittler‘
7.3. Analyse des Richard Castle aus der Serie Castle
7.3.1. Inhaltszusammenfassung der ersten Episode der ersten Staffel
7.3.2. Die Uhr der Figur
7.3.2.1. Die Figur als fiktives Wesen
7.3.2.1.1. Körperlichkeit
7.3.2.1.2. Verhalten
7.3.2.1.3. Sozialität
7.3.2.1.4. Psyche
7.3.2.2. Die Figur als Artefakt
7.3.2.2.1. Inszenierungsweisen und Darstellungsmittel
7.3.2.2.2. Informationsvergabe, Artefakteigenschaften und Identifikation mit der Hauptfigur
7.3.2.2.3. Dramaturgie und Figurenkonstellation
7.3.2.3. Die Figur als Symbol
7.3.2.4. Die Figur als Symptom
7.3.2.5. Zusammenfassung von Richard Castle als ‚verschrobenem Ermittler‘
7.4. Analyse des Lucifer Morningstar aus der Serie Lucifer
7.4.1. Inhaltszusammenfassung der ersten Episode der ersten Staffel
7.4.2. Die Uhr der Figur
7.4.2.1. Die Figur als fiktives Wesen
7.4.2.1.1. Körperlichkeit
7.4.2.1.2. Verhalten
7.4.2.1.3. Sozialität
7.4.2.1.4. Psyche
7.4.2.2. Die Figur als Artefakt
7.4.2.2.1. Inszenierungsweisen und Darstellungsmittel
7.4.2.2.2. Informationsvergabe, Artefakteigenschaften und Identifikation mit der Hauptfigur
7.4.2.2.3. Dramaturgie und Figurenkonstellation
7.4.2.3. Die Figur als Symbol
7.4.2.4. Die Figur als Symptom
7.4.2.5. Zusammenfassung von Lucifer Morningstar als ‚verschrobenem Ermittler‘
8. Schlussteil
8.1. Die Andersartigkeit der ‚verschrobenen Ermittler‘
8.2. Klassifizierung der Subtypen des ‚verschrobenen Ermittlers‘
8.3. Stereotypisierung des ‚Verschrobenen Ermittlers‘
8.4. Inszenierung
8.4.1. Informationsvergabe und Herstellung von Identifikation mit der Hauptfigur
8.4.2. Artefakteigenschaften der Hauptfigur
8.4.3. Dramaturgie und Figurenkonstellationen
8.5. Fazit
Ziel der Arbeit ist es, den spezifischen Serientyp des "verschrobenen Ermittlers" innerhalb des Kriminalgenres zu definieren, dessen Charakteristika und Inszenierung zu analysieren sowie eine Klassifizierung in verschiedene Subtypen vorzunehmen.
Die Figur als fiktives Wesen
Die Figur als fiktives Wesen behandelt folgende Frage: „Was ist die Figur, welche Merkmale, Beziehungen und Verhaltensweisen hat sie als Bewohner einer fiktiven Welt (a.a.O.: 710)?“ Die Figur als fiktives Wesen bietet wohl den umfangreichsten Bereich der Analyse und gliedert sich in drei Teile auf. Als erstes die Körperlichkeit, welche die klar äußerlich erkennbaren Merkmale beinhaltet, wie Geschlecht, Alter, Größe, Gestalt, Gesicht, Haltung, Frisur, Kleidung und körperliche Fähigkeiten. Nahe an den äußerlich beobachtbaren körperlichen Merkmalen sind auch die Eigenschaften, die unter Verhalten fallen. Dazu gehört also, wie sich der Charakter im Allgemeinen bewegt (Bewegungsverhalten/ Raumverhalten), oder welche typischen Bewegungen er macht, welche Besonderheiten sein Blick aufweist, wie seine Mimik und Gestik beschaffen ist sowie seine Proxemik, also sein Näheverhalten, das im Wechselspiel mit anderen Charakteren zur Geltung kommt. Außerdem müssen noch die Haptik, also Akte des Tastens und Ergreifens sowie die Sprechweise analysiert werden. Alle diese teilweise subtilen Verhaltensweisen geben Aufschlüsse auf den nächsten Bereich der Analyse. Dieser belangt die Psyche und das Innenleben des Charakters.
1. Einleitung: Einführung in die ungebrochene Beliebtheit des Krimigenres und Begründung der Auswahl des "verschrobenen Ermittlers" als Analyseobjekt.
2. Die Figur im Film: Theoretische Fundierung der Begriffe Figur, Typ und Charakter sowie Erläuterung der Bedeutung von Identifikation und Kulturindustrie für Serienfiguren.
3. Stand der Forschung: Überblick über bisherige wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Kriminalserien, Figurenanalyse und Detektivfiguren.
4. Fragestellung: Formulierung der zentralen Forschungsfragen hinsichtlich der Andersartigkeit, Inszenierung und Klassifizierbarkeit des Typs.
5. Untersuchungseinheiten: Vorstellung der vier ausgewählten Fallbeispiele (Sherlock, Dr. Psycho, Castle, Lucifer) und Begründung der Stichprobenwahl.
6. Filmanalytische Methode: Erläuterung der angewandten Untersuchungsinstrumente, insbesondere Eders "Uhr der Figur" sowie Sequenz- und Einstellungsprotokoll.
7. Analyseteil: Detaillierte Fallstudien zu den vier Serien, in denen die spezifische Ausprägung der Figuren nach den Kategorien von Eders "Uhr der Figur" untersucht wird.
8. Schlussteil: Synthese der Ergebnisse, Klassifizierung der Subtypen in ein Koordinatensystem und Reflexion der Bedeutung für die Kulturindustrie.
Verschrobener Ermittler, Figurenanalyse, Filmanalyse, Kriminalserie, Identifikation, Serienheld, Psychologie, Stereotypenforschung, Kulturindustrie, Genre, Medienrezeption, Erzählstruktur, Subtypen, Charakterdesign, Filmtheorie
Die Arbeit untersucht den Serientyp des "verschrobenen Ermittlers" in Kriminalserien, um dessen spezifische Charakterzüge und die Gründe für seine Beliebtheit beim Publikum zu entschlüsseln.
Die zentralen Felder umfassen die Filmtheorie zur Figurenanalyse, die Bedeutung von Identifikationsprozessen zwischen Zuschauer und Figur sowie die Kritik an der Kulturindustrie im Kontext fiktionaler Serienformate.
Ziel ist es, den verschrobenen Ermittler filmwissenschaftlich zu definieren, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der verschiedenen Vertreter herauszuarbeiten und eine Klassifizierung in Subtypen (wie etwa 'stark' vs. 'schwach' oder 'beliebt' vs. 'unbeliebt') vorzunehmen.
Der Autor nutzt die kategoriale Figurenanalyse nach Jens Eder, ergänzt durch Sequenz- und Einstellungsprotokolle, um eine systematische Untersuchung der Untersuchungseinheiten zu gewährleisten.
Der Hauptteil widmet sich einer tiefgehenden Analyse der vier Serien (Dr. Psycho, Sherlock, Castle, Lucifer), wobei jede Figur systematisch anhand der vier Bereiche der "Uhr der Figur" untersucht wird.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören "Verschrobener Ermittler", "Figurenanalyse", "Identifikation", "Serienheld" und "Kulturindustrie".
Der starke verschrobene Ermittler zeichnet sich durch körperliche und geistige Überlegenheit sowie Souveränität aus, während der schwache Vertreter eher durch Tollpatschigkeit, körperliche Unterlegenheit und soziale Defizite auffällt.
Die Pilotfolge ist ideal für die Figurenanalyse, da hier die Charaktere eingeführt, ihre Motivationen etabliert und ihre Rollen innerhalb des Serienuniversums sowie in Bezug auf andere Figuren explizit vorgestellt werden.
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