Fachbuch, 2020
73 Seiten
1 Einleitung
2 Grundlegendes
2.1 Begriffsbestimmung autonomes Fahren
2.2 Klassifizierung der Automatisierung
2.3 Vision des autonomen Fahrens
2.4 Exkurs in die Automobilindustrie
2.4.1 Automobilindustrie im Wandel
2.4.2 OEM: Automobilhersteller vs. Mobilitätsdienstleister
3 Ökonomische Einflussfaktoren
3.1 Technologischer Wandel
3.1.1 Stand der Technik
3.1.2 KI – Weiterbildung autonomer Fahrzeuge
3.2 Gesellschaftlicher Wandel
3.2.1 Öffentliche Akzeptanz
3.2.2 Klima- und Umweltschutz
3.3 Strukturelle Rahmenbedingungen
3.3.1 Infrastruktur und Verkehrsvernetzung
3.3.2 Regulative und gesetzliche Rahmenbedingungen
3.3.3 Potenziale und Herausforderungen des autonomen Fahrens
4 Entwicklungsszenarien des autonomen Fahrens
4.1 Expertenmeinung
4.2 Bildung der Szenarien
4.3 Szenario 1: evolutionäres Szenario
4.4 Szenario 2: revolutionäres Szenario
4.5 Szenario 3: transformatives Szenario
4.6 Auswertung der Szenarien
5 Handlungsempfehlungen und Fazit
Diese Arbeit untersucht die ökonomischen Einflussfaktoren auf das autonome Fahren, um die Entwicklung der Automobilindustrie bis zum Jahr 2030 zu prognostizieren und potenzielle Entwicklungspfade aufzuzeigen.
2.3 Vision des autonomen Fahrens
Ein sich gänzlich selbstorganisierender Straßenverkehr mit autonomen Fahrrobotern - so wurde das Jahr 2035 im Film „I, Robot“ beschrieben. Die Zukunft der automobilen Mobilität wurde in den vergangen Jahren von bunt ausgeschmückten Visionen geprägt, doch galten viele Annahmen zu Zeiten des Millenniumwechsels als pure Science-Fiction, entsprechen diese heute dem Stand der Technik. Verfolgt man die Prognosen der Automobilhersteller, ihrer Zulieferer und weiterer Protagonisten, so unterscheiden sich die Zielkorridore einzelner Innovationen, das Bild welches sie zeichnen, sieht jedoch meist gleich aus:
Den Nutzern künftiger Fahrroboter hat es an nichts zu fehlen. Sie stehen morgens auf, verlassen Ihr Zuhause und Ihr Fahrzeug wartet bereits vor der Tür auf Sie. Nachdem Sie ein Ziel definiert haben, können Sie während der Fahrt, in Ihrem auf Sie ausgerichteten Third Place Emails checken, an Videokonferenzen teilnehmen oder die Ruhe genießen. In der Arbeit angekommen, steigen Sie vor der Eingangstüre aus, Ihr Gefährt sucht sich eigenständig einen Parkplatz in der Nähe und parkt auf diesem. Während Sie Ihrer Arbeit nachgehen, holt das Auto Ihre Kinder wie gewünscht von der Schule und liefert diese wieder sicher Zuhause ab. Pünktlich zu Ihrem Arbeitsende, steigen Sie in den bereitstehenden Wagen und machen sich auf den Nachhauseweg, während Sie sich zur Entspannung noch etwas ausruhen oder sich auch gerne das ein oder andere Glas Wein gönnen können. Künftig ist das Auto weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, so soll uns die Vernetzung und Technik bspw. ermöglichen, auf Wunsch automatische Restaurantreservierungen zu tätigen oder während Ampelphasen unsere Fahrzeuge induktionsgesteuert aufzuladen, was den aktiv unterstützenden Charakter des autonomen Fahrens wiedergibt.
1 Einleitung: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage zur Zukunft der Mobilität im Kontext des autonomen Fahrens und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2 Grundlegendes: Dieses Kapitel definiert die Begriffe rund um das autonome Fahren, klassifiziert die Automatisierungsstufen und beleuchtet den Wandel innerhalb der Automobilindustrie.
3 Ökonomische Einflussfaktoren: Es werden die zentralen technologischen, gesellschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen analysiert, die den Fortschritt der autonomen Mobilität beeinflussen.
4 Entwicklungsszenarien des autonomen Fahrens: Basierend auf Expertenmeinungen werden drei Szenarien – evolutionär, revolutionär und transformativ – entwickelt, analysiert und miteinander verglichen.
5 Handlungsempfehlungen und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und leitet Handlungsempfehlungen für die Akteure der Automobilbranche ab.
Autonomes Fahren, Automobilindustrie, Mobilität der Zukunft, Automatisierung, Fahrerassistenzsysteme, Technologischer Wandel, Gesellschaftlicher Wandel, Öffentliche Akzeptanz, Entwicklungsszenarien, Vision Zero, Konnektivität, Digitalisierung, Infrastruktur, Mobilitätsdienstleistungen, Elektromobilität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den ökonomischen Einflussfaktoren, die den Fortschritt des autonomen Fahrens in der Automobilindustrie begünstigen und formen.
Die zentralen Felder umfassen den technologischen Wandel, gesellschaftliche Veränderungen, regulatorische Rahmenbedingungen sowie Infrastrukturvoraussetzungen.
Das Ziel ist es, die ökonomischen Einflussfaktoren, Zusammenhänge und Rahmenbedingungen für die zukünftige Mobilität zu identifizieren und mögliche Entwicklungswege bis zum Jahr 2030 aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und nutzt die Methode der Szenariobildung, um komplexe Zusammenhänge transparent darzustellen und fundierte Prognosen zu treffen.
Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen (Sensorik, KI), gesellschaftliche Implikationen (Akzeptanz, Ethik), Infrastruktur sowie die detaillierte Ausarbeitung und Auswertung von drei verschiedenen Entwicklungsszenarien.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Autonomes Fahren, Mobilitätswandel, Automatisierungsstufen und ökonomische Treiber bestimmt.
Die "Vision Zero" beschreibt das Ziel, Verkehrsunfälle und Unfalltode gegen null zu senken, was einen wesentlichen gesellschaftlichen und politischen Treiber für die Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologien darstellt.
Kooperationen zwischen traditionellen Automobilherstellern und IT-Unternehmen sind notwendig, um die hohe Komplexität der Softwareentwicklung und Systemintegration zu bewältigen und Ressourcen effizient zu nutzen.
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