Diplomarbeit, 2005
60 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Untersuchung
2. Grundlagen
2.1 Das Internet
2.2 Aktuelle Zahlen
2.3 Technische Aspekte
3. Internetadressaten
3.1 Nutzerstrukturen
3.2 Kaufverhalten
3.3 Informationsbeschaffungsverhalten der Konsumenten
4. Unternehmen
4.1 Analyse derzeitiger Internetunternehmer
4.2 Nutzungsspektrum
4.2.1 Prestige Site / Presence Site
4.2.2 Das Internet als zusätzlicher Vertriebskanal
4.2.2.1 Vertrieb über Herstellerunternehmen
4.2.2.2 Vertrieb über Handelsunternehmen
4.2.2.3 Neue Player
4.3 Das Internet als Komponente im Rahmen der Kommunikationspolitik
4.4 Psychische Wirkungskomponenten der Internetwerbung
4.5 Auswahl der Werbeformen
4.5.1 Die Domain
4.5.2 Die Homepage
4.5.3 Suchmaschinen
4.5.4 Bannerwerbung
4.5.5 Pop Ups und Interstitials
4.5.6 Streaming Video Ads und E-Mercials
4.5.7 E-Mail
4.5.8 Newsletter
4.6 Werbung im Rahmen von Customer Relationship Management
4.6.1 Customer Relationship Management
4.6.2 Pre und After Sales Services
4.6.3 Mehrwertdienste
4.6.4 One to One Marketing
4.6.5 Möglichkeiten für Unternehmen, neue Absatzmöglichkeiten zu finden
4.7 Local Based Services – Das Internet im Handy
4.8 Das Internet als Instrument der Marktforschung
5. Mögliche Entwicklungsstufen
5.1.1 Technologische Perspektiven
5.1.2 UMTS – Das Internet auf dem Handy
5.1.3 Größere Bandbreiten
5.1.4 Ubiquität des Internets
5.2 Entwicklungen aus Kundensicht
5.2.1 Vernetzung von Informationen
5.2.2 Vereinfachung des täglichen Lebens durch multimediale Unterstützung
5.3 Entwicklungen aus Unternehmenssicht
5.3.1 Der Absatzkanal der Zukunft
6. Homo electronis : Kundentyp der Zukunft
7. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle des Internets als Medium für Unternehmen und Konsumenten zu analysieren, Chancen und Risiken der Internetkommunikation aufzuzeigen sowie zukünftige Entwicklungstendenzen zu bewerten.
1.1 Problemstellung
In unserer Gesellschaft hat es kein anderes Medium in einem so rasanten Tempo geschafft unsere Gesellschaft zu erobern wie das Internet. Dabei ist dieses nicht nur zu einem der wichtigsten Bestandteile in der Unternehmenskommunikation geworden, sondern auch im privaten Bereich hat es die klassischen Medienfunktionen Kommunikation, Information und Unterhaltung inne. Immer mehr Unternehmen vermarkten ihre Produkte über das Internet, da sich durch die zusammengerückten Märkte neue Liebhabergemeinden auch außerhalb der eigenen Landeszonen für Produkte mit nationaler Prägung finden lassen. Beispiele hierfür sind z.B. italienische Prada Schuhe, amerikanische Mode von Ralph Lauren oder Tommy Hilfiger, japanisches Sushi oder deutsche Autos von BMW. Es handelt sich bei den im Internet agierenden Unternehmen sowohl um neu gegründete, als auch um alt eingesessene Unternehmen, die Online Shops einführen, um ihre Kunden auch im Internet optimal bedienen zu können.
Die Unternehmen haben erkannt, dass es wichtig ist, dem Kunden mehr Service und Informationen zu den von ihnen angebotenen Produkten zu bieten. Die dazugehörige Werbung ist aus dem Internet nicht mehr wegzudenken. Diese setzt dort an, wo den herkömmlichen Medien, wie Radio, Print und TV, Grenzen gesetzt sind. Es ist die Interaktion und die Kommunikation mit dem Konsumenten, die im Internet als Medium der interaktiven Unterhaltung möglich gemacht wird. Dabei sind Schlagworte wie Homepage, Online Marketing, One to One Marketing, Newsletter, Bannerwerbung, Electronic Commerce mittlerweile in den Sprachgebrauch übergegangen.
Auch ist von Seite des Kunden eine gewisse Convenience Orientierung als Grundströmung zu bemerken. Die Kunden legen dabei ein großes Gewicht auf Bequemlichkeit und Service, insbesondere auf die leichte Erreichbarkeit der gewünschten Informationen und den schnellen Einkauf über das junge Medium.
1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung und der Zielsetzung der Untersuchung hinsichtlich der Attraktivität des Internets für Unternehmen und Konsumenten.
2. Grundlagen: Erläuterung der historischen Entwicklung des Internets, aktueller Nutzungszahlen und technischer Breitbandaspekte.
3. Internetadressaten: Analyse der Nutzerstrukturen, des Kaufverhaltens sowie der Informationsbeschaffungsprozesse der Konsumenten.
4. Unternehmen: Untersuchung der Internetnutzung durch Unternehmen, inklusive Strategien für Marketing, Werbeformen und Customer Relationship Management.
5. Mögliche Entwicklungsstufen: Ausblick auf technologische Fortschritte sowie Entwicklungen aus Kunden- und Unternehmenssicht, insbesondere durch Vernetzung.
6. Homo electronis : Kundentyp der Zukunft: Beschreibung eines neuen Kundentyps, der durch Informationsüberlastung und digitale Vernetzung geprägt ist.
7. Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse: Abschluss der Arbeit mit einer Synopse der Chancen und Risiken der Internetkommunikation.
Internetkommunikation, Online Marketing, E-Commerce, Customer Relationship Management, Nutzerverhalten, Breitbandtechnologie, One to One Marketing, Absatzkanal, Marktforschung, Homo Electronis, Kaufverhalten, Online-Werbung, Vernetzung, Unternehmenskommunikation, Digitale Medien.
Die Arbeit untersucht den aktuellen Status und die zukünftigen Entwicklungstendenzen der Internetkommunikation aus betriebswirtschaftlicher Sicht.
Die zentralen Felder umfassen die technische Basis, das Verhalten von Konsumenten und Unternehmen im Internet sowie diverse Instrumente des Online-Marketings.
Ziel ist es zu beurteilen, ob das Internet ein tatsächlich attraktives Medium für Unternehmen und Konsumenten darstellt oder ob dessen Bedeutung überschätzt wird.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse unter Einbeziehung aktueller Statistiken, Studien und Modellen aus den Bereichen Marketing und E-Business.
Der Hauptteil analysiert Internetadressaten, die Nutzung des Internets durch Unternehmen, Werbeformen, CRM-Strategien, Marktforschungsinstrumente sowie technische und gesellschaftliche Trends.
Wichtige Begriffe sind Internetkommunikation, E-Commerce, Online-Marketing, Customer Relationship Management und das Konzept des "Homo Electronis".
Das One to One Marketing wird als Kernbestandteil des CRM hervorgehoben, um durch individuelle Kundenansprache die Kundenbindung zu erhöhen und Umsätze zu maximieren.
Der Autor prognostiziert eine zunehmende Vernetzung des Heims (Smart Home) sowie eine Vereinfachung des Alltags durch multimediale Unterstützung in diversen Lebensbereichen.
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