Bachelorarbeit, 2019
70 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung. Themenstellung
2. Ostarrichi. Die Markgrafschaft der Babenberger östlich der Enns und Gebietserweiterungen bis 1246 mit ihren Klostergründungen
3. Kloster und Wirtschaft im Hinblick ihrer Aufgaben
3.1. Frauenklöster: Exil, fuga mundi oder ein notwendiges Übel?
3.2. Exkurs: Die „alten Orden“
4. Klöster der Babenberger – Eine Auswahl. Historie (damals und heute), bautechnische Bestandsaufnahme und archäologische Befunde
4.1. Stift Altenburg
4.1.1. Die Gründung des Stifts im Spiegel seiner Zeit
4.1.2. Stift Altenburg heute
4.1.3. Erhaltener Baubestand und Grabungsschnitte. Epoche der Babenberger
4.2. Stift Heiligenkreuz
4.2.1. Die Gründung des Stifts im Spiegel seiner Zeit
4.2.2. Stift Heiligenkreuz heute
4.2.3. Erhaltener Baubestand und Grabungsschnitte. Epoche der Babenberger
4.3. Stift Klosterneuburg
4.3.1. Die Gründung des Stifts im Spiegel seiner Zeit
4.3.2. Stift Klosterneuburg heute
4.3.3. Erhaltener Baubestand und Grabungsschnitte. Epoche der Babenberger
4.4. Kloster Pernegg
4.4.1. Die Gründung des Stifts im Spiegel seiner Zeit
4.4.2. Kloster Pernegg heute
4.4.3. Erhaltener Baubestand und Grabungsschnitte. Epoche der Babenberger
5. Analyse der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Aspekte der Babenberger zur Förderung der „alten Orden“ und Klostergründungen
6. Resümee
Diese Studie untersucht die enge Verbindung zwischen dem Herrschergeschlecht der Babenberger und den „alten Orden“ im mittelalterlichen Ostarrichi, wobei insbesondere die bautechnische Entwicklung und die wirtschaftliche sowie soziale Funktion ausgewählter Klöster als Zentren von Kultur, Wirtschaft und Seelsorge analysiert wird.
4.1.2. Stift Altenburg heute
Die Bezeichnung „Barockjuwel des Waldviertels“ hat Stift Altenburg durch die Werke des Malers Paul Troger erlangt, der gemeinsam mit Baumeister Joseph Munggenast (1731–1733) die weitläufige Anlage der Zeit entsprechend umgestaltete. Es wird auch oft als „Trogerstift“ bezeichnet, da der Südtiroler mit seinen Allegorien (i. e. zehn Kuppelfresken der Stiftskirche und die Wandmalereien der Kaiserstiege) das Gegenspiel von Licht und Farbe künstlerisch steigerte.
Mehr als 200 Gemälde beherbergt die Sammlung Arnold, welche in den ehemaligen Wohnräumen der kaiserlichen Residenz Altenburg seit Juni 2008 zu besichtigen sind. Die Werke der bedeutendsten privaten Barocksammlung Österreichs wurden in einer Zeit geschaffen, in der auch der Konvent nach dem dreißigjährigen Krieg zum barocken Meisterwerk umgebaut wurde.
1. Einleitung. Themenstellung: Einführung in die Forschungsfrage zum Verhältnis zwischen den Babenbergern und den „alten Orden“ sowie Vorstellung der exemplarisch ausgewählten Klöster.
2. Ostarrichi. Die Markgrafschaft der Babenberger östlich der Enns und Gebietserweiterungen bis 1246 mit ihren Klostergründungen: Historischer Überblick über die Expansion des Babenberger Territoriums und die Etablierung des Landes als christliches Herrschaftsgebiet.
3. Kloster und Wirtschaft im Hinblick ihrer Aufgaben: Darstellung der wirtschaftlichen Anforderungen, der täglichen Regelungen und der Rolle der Klöster als Versorgungszentren und Stätten der Kontemplation.
4. Klöster der Babenberger – Eine Auswahl. Historie (damals und heute), bautechnische Bestandsaufnahme und archäologische Befunde: Detaillierte Analyse der Stifte Altenburg, Heiligenkreuz, Klosterneuburg und Pernegg hinsichtlich ihrer Gründungsgeschichte, aktuellen Nutzung und baugeschichtlichen Funde.
5. Analyse der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Aspekte der Babenberger zur Förderung der „alten Orden“ und Klostergründungen: Synthese der Bedeutung der Klöster für das soziale Gefüge und die wirtschaftliche Entwicklung des babenbergischen Machtbereichs.
6. Resümee: Zusammenfassende Betrachtung der symbiotischen Beziehung zwischen Kloster und Herrschern im Hinblick auf ökonomische und soziale Faktoren.
Babenberger, Klostergründungen, Mittelalter, Ostarrichi, Stift Altenburg, Stift Heiligenkreuz, Stift Klosterneuburg, Kloster Pernegg, Architekturgeschichte, Archäologie, Sozioökonomie, alte Orden, Zisterzienser, Benediktiner, Barock.
Die Arbeit befasst sich mit der geschichtlichen und baulichen Entwicklung von ausgewählten Klöstern im Herrschaftsgebiet der Babenberger im Mittelalter.
Die Untersuchung beleuchtet die Klosterpolitik der Babenberger, die Architektur der ausgewählten Stifte sowie deren sozioökonomische Funktion innerhalb des Landesausbaus.
Das Ziel ist es, die Verbindung zwischen den herrschaftlichen Förderern und den christlichen Ordensgemeinschaften aufzuzeigen und durch archäologische sowie baugeschichtliche Daten zu belegen.
Es handelt sich um eine interdisziplinäre Untersuchung, die historische Quellenanalyse mit baugeschichtlichen Analysen und archäologischen Befunden verknüpft.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Bestandsaufnahme und historischen Betrachtung der Klöster Altenburg, Heiligenkreuz, Klosterneuburg und Pernegg.
Sie zeichnet sich durch die Verknüpfung von historischer Politikforschung und konkreten archäologischen Grabungsergebnissen aus.
Die Barockisierung, insbesondere am Beispiel von Stift Altenburg durch Paul Troger und Joseph Munggenast, wird als zentrale Phase der baulichen Transformation analysiert.
Dies ist notwendig, um die klösterliche Identität (Benediktiner, Zisterzienser etc.) und deren spezifische wirtschaftliche und soziale Ausrichtung im Mittelalter einzuordnen.
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