Masterarbeit, 2019
97 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 MOTIVATION
1.2 AUSGANGSPUNKT UND PROBLEMSTELLUNG
1.3 AUFBAU DER ARBEIT SOWIE METHODISCHE VORGEHENSWEISE
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 DEFINITION UND FUNKTION DES KLASSISCHEN CONTROLLINGS SOWIE DES BERUFSBILDES
2.1.1 Die grundlegenden Funktionen und Aufgaben des Controllers
2.1.1 Planung und Forecasting
2.1.3 Management Reporting
2.1.4 Analyse und Kontrolle, Steuerung sowie Beratungsfunktion
2.2 ALLGEMEINES ZUR SWOT-ANALYSE
2.2.1 Zielsetzung, Anwendungsgebiet und Beschreibung der SWOT-Analyse
2.2.2 Vorgehensweise
2.2.3 Normstrategien der SWOT-Analyse
2.3 ANSÄTZE UND DEFINITION DER DIGITALISIERUNG
2.3.1 Big Data und Business Intelligence
2.3.2 Künstliche Intelligenz und Advanced Analytics
2.3.3 Robotic Process Automation
2.3.4 Machine Learning
3 WEITERENTWICKLUNG DES CONTROLLING VOR DEM HINTERGRUND VON IT SOWIE DIGITALISIERUNG
3.1 ÜBERBLICK ÜBER DIE AUSWIRKUNGEN IM CONTROLLING
3.2 TREIBER DER EFFIZIENZ DURCH DIGITALISIERUNG IM CONTROLLING
3.3 AUSWIRKUNGEN AUF DIE HAUPTPROZESSE DES CONTROLLINGS
4 SWOT-ANALYSE SOWIE KRITISCHE WÜRDIGUNG DER VERÄNDERUNGEN IM BERUFSBILD DES CONTROLLERS/ DATA SCIENTISTS
4.1 BEWERTUNGSRADAR FÜR DEN REIFEGRAD DER DIGITALISIERUNG IM CONTROLLING VON PWC
4.1.1 Allgemeines zur PWC-Studie
4.1.2 Stufe 1 – Controlling 1.0
4.1.3 Stufe 2 – Controlling 2.0
4.1.4 Stufe 3 – Controlling 3.0
4.1.5 Stufe 4 – Controlling 4.0
4.2 SWOT-ANALYSE IN BEZUG AUF DIE PROZESSVERÄNDERUNGEN IM CONTROLLING
4.2.1 Interne Analyse - Stärken- und Schwächen
4.2.2 Externe Analyse – Chancen und Risiken
4.2.3 Ableitung der kombinierten Portfolios
4.3 ABLEITUNG EINES ZUKÜNFTIGEN ROLLENVERSTÄNDNISSES UND KOMPETENZPROFILS DES CONTROLLERS
4.3.1 Controller und Data Scientist
4.3.2 Zukünftiges Rollenverständnis des Controllers
4.3.3 Zukünftige Kompetenzen des Controllers
5 FAZIT UND AUSBLICK
5.1 FAZIT
5.2 AUSBLICK
Diese Arbeit untersucht den Einfluss der digitalen Transformation auf die Prozesse im Controlling und das resultierende Berufsbild des Controllers. Zentral ist die Fragestellung, wie sich durch Digitalisierung bedingte Prozessveränderungen auf das Rollenverständnis auswirken und welche neuen Anforderungen sich für Controller ergeben.
1.1 Motivation
Die Digitalisierung als Megatrend verändert nicht nur das tägliche Leben in einem gewaltigen Ausmaß, sondern stellt auch die Unternehmenswelt vor eine große Herausforderung.
Die Motivation der Autorin, sich mit dem Thema „Controlling 4.0 - Chancen und Risiken der digitalen Transformation auf die Prozesse im Controlling und das Berufsbild des Controllers“ zu befassen, liegt in der Verknüpfung der Themenbereiche Digitalisierung und Controlling. Die Autorin befindet sich selbst in einem Anstellungsverhältnis im Controlling, in welchem sie zunehmend von Themen der Digitalisierung betroffen ist. Der Arbeitsablauf soll - so zumindest die Annahme der Allgemeinheit - durch die Verbesserung von Digitalisierungsprozessen im Controlling optimiert und erleichtert werden. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Autorin die Frage, welchen Einfluss sie im Rahmen der durch die Digitalisierung bedingten Prozessveränderungen zu erwarten hat, welche Auswirkungen dies auf ihr eigenes Berufsbild haben wird und welchen neuen Herausforderungen sie sich zukünftig stellen muss.
Auf der einen Seite bietet die Digitalisierung den Unternehmen eine große Chance, ihre Unternehmensentwicklung langfristig aufrechtzuerhalten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Digitalisierung hilft bspw. dabei, Kunden über neue Kanäle wie Social Media anzusprechen und bietet eine Vielzahl an neuen Geschäftsmodellen. Die Potentiale, welche die Digitalisierung in Bezug auf die Effizienzsteigerung der internen Prozesse im Unternehmen bietet, sind für diese Arbeit von großer Bedeutung.
Andererseits stellt die Digitalisierung aber auch ein Risiko dar. So ist zum Beispiel die richtige Digitalisierungsstrategie entscheidend. Des Weiteren spielen bei der Implementierung natürlich auch die Faktoren Zeit und Geld eine wichtige Rolle. Auch die IT-Risiken sollten nicht unbeachtet bleiben.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung motiviert die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung im Controlling und definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Untersuchung.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die wesentlichen Begriffe aus Controlling, Digitalisierung und Methodik, einschließlich der SWOT-Analyse.
3 WEITERENTWICKLUNG DES CONTROLLING VOR DEM HINTERGRUND VON IT SOWIE DIGITALISIERUNG: Hier werden die digitalen Effizienztreiber beschrieben und ihre konkreten Auswirkungen auf die Hauptprozesse wie Planung und Reporting dargelegt.
4 SWOT-ANALYSE SOWIE KRITISCHE WÜRDIGUNG DER VERÄNDERUNGEN IM BERUFSBILD DES CONTROLLERS/ DATA SCIENTISTS: Dieses Kapitel analysiert mittels eines Reifegradmodells den Digitalisierungsstatus und leitet Strategien für zukünftige Kompetenzprofile ab.
5 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Thesen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Controllings.
Controlling 4.0, Digitale Transformation, Data Scientist, SWOT-Analyse, Business Partner, Prozessoptimierung, Digitalisierungsgrad, Forecasting, Reporting, Big Data, Künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation, Effizienzsteigerung, Kompetenzprofil, IT-Systeme
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation im Controlling und untersucht, wie diese technologischen Veränderungen Prozesse und das traditionelle Berufsbild des Controllers wandeln.
Zentrale Themen sind die Automatisierung von Controlling-Prozessen, die Relevanz von Big Data und Business Analytics sowie der Wandel der Controller-Rolle hin zum strategischen Business Partner.
Das Ziel ist es, Chancen und Risiken der Digitalisierung für Controlling-Abteilungen aufzuzeigen und ein zukünftiges Kompetenzprofil für Controller im digitalen Umfeld abzuleiten.
Die Autorin nutzt eine SWOT-Analyse, die auf einem vierstufigen Reifegradmodell der PWC basiert, um strategische Handlungsoptionen für unterschiedliche Digitalisierungsgrade zu identifizieren.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Prozessveränderungen durch IT und Digitalisierung sowie eine kritische Würdigung der Rollenveränderung im Berufsbild des Controllers.
Wesentliche Begriffe sind Controlling 4.0, Digitale Transformation, Data Scientist, Business Partnering und Automatisierung.
Während der Controller einen betriebswirtschaftlichen Betrachtungsfokus hat und als Business Partner agiert, konzentriert sich der Data Scientist primär auf die methodische Analyse von Daten und technologische Algorithmen.
Das zukünftige Rollenverständnis entwickelt sich zu einer Symbiose: Der Controller muss Data-Science-Kenntnisse erwerben, behält aber seinen Fokus auf der strategischen Managementberatung.
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