Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Betriebliches Gesundheitsmanagement: Definition, Einordnung und Abgrenzung
3.1.1 Gesundheit und Krankheit
3.1.2 Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
3.1.3 Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)
3.1.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
3.1.5 Arbeitsschutz
3.2 Gesundheitssituation und arbeitsbezogene Belastungen von Arbeitnehmer/innen in Deutschland
3.3 Handlungsansätze für ein BGM
3.3.1 Wirtschaftliche Aspekte
3.3.2 Demografische Aspekte
3.3.3 Rechtliche Aspekte
3.3.4 Soziale Aspekte
3.4 Rahmenbedingungen und Qualitätskriterien eines BGM
3.4.1 DIN SPEC 91020 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.4.2 Präventionsgesetz
3.4.3 Präventionsauftrag an die Krankenkassen nach § 20
3.4.4 GKV-Leitfaden Prävention
3.4.5 Aspekte der Steuerbefreiung
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Untersuchungseinheit
4.3 Untersuchungsablauf
4.4 Messinstrument Interviewleitfaden
4.5 Datenerhebung
4.5.1 Transkription
4.6 Datenauswertung
4.6.1 Festlegung des Materials
4.6.2 Analyse der Entstehungssituation
4.6.3 Formale Charakteristika des Materials
4.6.4 Theoretische Differenzierung der Fragestellung
4.6.5 Bestimmung der Analysetechnik
4.6.6 Definition der Analyseeinheiten
4.6.7 Zusammenfassende Inhaltsanalyse
4.6.8 Inhaltsanalyse
5 ERGEBNISSE
5.1 Überprüfung der Forschungsfrage
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Beweggründe und Anforderungen öffentlicher Verwaltungen und Dienste im Raum Karlsruhe hinsichtlich der Einführung und Gestaltung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), um den gesundheitlichen Herausforderungen der Beschäftigten sowie dem demografischen und ökonomischen Wandel konstruktiv zu begegnen.
3.1.1 Gesundheit und Krankheit
Im Folgenden wird noch der Begriff Krankheit definiert, um den Begriff Gesundheit noch klar abgrenzen zu können.
„Krankheit beinhaltet mehr als nur körperliche Fehlfunktion oder Schädigung. Auch beschädigte Identität oder länger anhaltende Angst- oder Hilflosigkeitsgefühle müssen wegen ihrer negativen Auswirkungen auf Denken, Motivation und Verhalten, aber auch auf das Immun- und Herz-Kreislauf-System als Krankheitssymptome begriffen werden“ (Badura, Walter & Hehlmann, 2010, S. 33).
Durch diese Definition werden nicht länger nur diagnostizierte Krankheiten als Bedrohung gesehen, sondern auch länger anhaltende emotionale Missstände der Individuen. Bei der Betrachtung von Gesundheit gibt es verschiedene Definitionen. Die World Health Organisation (WHO) beschreibt Gesundheit wie folgt.
„Health is a state of complete physical, mental and social well-being and not merely the absence of disease or infirmity“ (World Health Organisation, 1948).
Bamberg (1998, S. 43) hält das Erreichen dieses Zustands jedoch für utopisch.
Was nachvollziehbar ist, da nach dieser Definition ein Mensch nur in der völligen Abwesenheit von Unwohlsein tatsächlich gesund wäre. Im Bezug zu den bereits vorliegenden Definitionen von Krankheit und Gesundheit folgt eine weitere Definition, welche helfen soll, den Begriff Gesundheit klar einordnen zu können.
„Gesundheit ist eine Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden – insbesondere ein positives Selbstwertgefühl – und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wiederhergestellt wird“ (Badura, Walter & Hehlmann, 2010, S. 32).
Bei Betrachtung dieser Definition ist Gesundheit eher als eine Fähigkeit als ein Zustand beschrieben. Diese Fähigkeit erlaubt es dem Menschen sich mit den Einflüssen seiner Umwelt und seinem Umfeld nach seinem Belieben zu arrangieren.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Es wird die Relevanz des BGM vor dem Hintergrund steigender Gesundheitskosten, wirtschaftlichen Wandels und demografischer Entwicklungen aufgezeigt.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Forschungsziel, den Bedarf und die Motive für ein BGM bei öffentlichen Verwaltungen in der Region Karlsruhe zu ermitteln.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es erfolgt eine fundierte Auseinandersetzung mit theoretischen Grundlagen, Begriffsdefinitionen sowie rechtlichen und qualitativen Rahmenbedingungen des BGM.
4 METHODIK: Detaillierte Darstellung des qualitativen Forschungsdesigns, basierend auf Experteninterviews und der Inhaltsanalyse nach Mayring.
5 ERGEBNISSE: Zusammenfassende Darstellung der empirisch erhobenen Daten zu den Beweggründen, Maßnahmen und Anforderungen an ein BGM.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Forschungsergebnisse im Abgleich mit existierender Fachliteratur und wissenschaftlichen Studien.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Abschließender Überblick über die Zielsetzung, Vorgehensweise, Kernergebnisse und Schlussfolgerungen der Arbeit.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Öffentliche Verwaltung, Demografischer Wandel, Mitarbeitergesundheit, Arbeitgeberattraktivität, Präventionsgesetz, Qualitative Inhaltsanalyse, Experteninterview, Fehlzeiten, Gesundheit am Arbeitsplatz, Arbeitsbedingungen, Sozialkapital.
Die Arbeit behandelt die Handlungsansätze und Motive für die Einführung und Gestaltung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in öffentlichen Verwaltungen und Dienstleistungsunternehmen im Raum Karlsruhe.
Zentrale Themen sind die Bedeutung der Mitarbeitergesundheit, der Umgang mit dem demografischen Wandel, die Rolle gesetzlicher Präventionsvorgaben und die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität durch BGM.
Ziel ist es zu klären, welche Beweggründe Entscheidungsträger im öffentlichen Sektor für ein BGM haben und welche spezifischen Anforderungen sie an die Ausgestaltung dieser Maßnahmen stellen.
Der Verfasser nutzt eine qualitative Forschungsmethode, konkret Experteninterviews, deren Ergebnisse mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturanalyse zu BGM-Grundlagen, Rahmenbedingungen und Gesundheitssituationen sowie den empirischen Teil mit der Auswertung der Experteninterviews.
Typische Schlüsselbegriffe sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, demografischer Wandel, öffentliche Verwaltung, Mitarbeitergesundheit, Präventionsgesetz und qualitative Inhaltsanalyse.
Das Präventionsgesetz dient als wichtiger rechtlicher Rahmen, der die Verpflichtungen von Krankenkassen und Betrieben zur Gesundheitsförderung definiert und maßgeblich die Struktur des BGM beeinflusst.
Die Experteninterviews zeigen, dass eine objektive Messbarkeit in den untersuchten Behörden oft noch fehlt oder als schwierig wahrgenommen wird, wobei vereinzelt an Messverfahren gearbeitet wird.
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