Fachbuch, 2020
91 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Aktualität der Thematik
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Struktur der Arbeit
2 Grundlagen der Digitalisierung und der Industrie 4.0
2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
2.2 Die Entwicklung zur Industrie 4.0
2.3 Digitale Enabling-Technologien und voranschreitende Entwicklungen
2.4 Horizontale und vertikale Integration in der Industrie 4.0
3 Grundlagen des Demografischen Wandels und des Fachkräftemangels in der Bundesrepublik Deutschland
3.1 Definitionen und Begriffsabgrenzungen
3.2 Qualitative Dimension
3.3 Quantitative Dimension
3.3.1 Fertilität
3.3.2 Mortalität
3.3.3 Migration
3.4 Regionale Dimension
4 Grundlagen und Formen des Personalcontrollings
4.1 Definitionen von Controlling und Personalcontrolling
4.2 Ausrichtungen des Personalcontrollings
4.3 Aufgabengebiete des Personalcontrollings
4.4 Kennzahlen und ausgewählte Instrumente des Personalcontrollings
5 Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft in Deutschland
5.1 SWOT-Analyse der Digitalisierung
5.2 Denkbare Zukunftsszenarien der Digitalisierung
5.2.1 Positivszenario
5.2.2 Negativszenario
5.2.3 Polarisierungsszenario
6 Zukunftsbild des Personalcontrollings zur Deckung des qualitativen und quantitativen Personalbedarfs
6.1 Abgeleitete Herausforderungen an das Personalcontrolling
6.2 Ausgewählte Instrumente des Personalcontrollings
6.2.1 Mitarbeiterportfolio
6.2.2 Altersstrukturanalyse
6.2.3 Mitarbeiterbefragung
6.2.4 Kennzahlen
6.2.5 Soll-Ist-Vergleich und Abweichungsanalyse
6.3 Abgeleitete Chancen für das Personalcontrolling
6.4 Dos & Don’ts des Personalcontrollings
7 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, ob die fortschreitende Digitalisierung den drohenden Fachkräftemangel in Deutschland abmildern kann oder die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiter verschärft, und leitet daraus konkrete Herausforderungen sowie Handlungsoptionen für das Personalcontrolling ab.
SWOT-Analyse der Digitalisierung
Nachfolgend werden unter Anwendung einer SWOT-Analyse die internen Stärken und Schwächen der Digitalisierung untersucht. Daran anschließend erfolgt die Ausarbeitung der damit einhergehenden externen Chancen und Risiken vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels.
Als hervorzuhebende Stärken der digitalen Entwicklung sind zunächst die modernen Technologien zu nennen, mit deren Hilfe monotone und anstrengende Aufgaben automatisiert erledigt werden können. Des Weiteren bilden die CPS und das im Grundlagenteil erläuterte Cloud-Computing die Basis dafür, dass die an der Wertschöpfung beteiligten Akteure in Echtzeit miteinander kommunizieren. Durch die ständige Informationsversorgung wird die bestmögliche Zusammenarbeit im Zuge der horizontalen Integration gewährleistet. Aber auch die vertikale Integration hat ihren Anteil daran, dass die Arbeitsabläufe innerhalb des Unternehmens optimiert und damit gleichzeitig die Durchlaufzeiten verkürzt werden können. Weiterhin sorgt die Verwendung der innovativen Technik dafür, dass ein Dezentralisierungsschub eintritt, der die Flexibilität der Mitarbeiter erhöht und ein zeit- sowie ortsunabhängiges Arbeiten ermöglicht.
Die Schwächen der Digitalisierung werden darin gesehen, dass Unternehmen hohe Investitionen tätigen müssen, um den vollen Nutzen aus der aktuellen Entwicklung zu ziehen. Außerdem ist die digitale Umsetzbarkeit stark branchenabhängig, weshalb die KI an den Grenzen der Digitalisierung ansetzt und nach entsprechenden Möglichkeiten forscht. Daneben gilt es auch zu beachten, dass datenschutzrechtliche Bedenken und die unzureichende Breitbandvernetzung in Deutschland ein Hemmnis für die digitale Entwicklung darstellen. Zudem ist es schwierig, die Digitalisierung in Unternehmen voranzutreiben, sofern Fachkräfte fehlen, welche über notwendige IT-Kenntnisse verfügen. Durch die hohe Abhängigkeit von der Stromversorgung erhält die digitalisierte Arbeitswelt ebenfalls einen negativen Beigeschmack.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung des Fachkräftemangels im Kontext der Digitalisierung ein und skizziert die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Grundlagen der Digitalisierung und der Industrie 4.0: Das Kapitel definiert zentrale Begriffe der Digitalisierung und Industrie 4.0 und erläutert deren historische Entwicklung sowie technologische Voraussetzungen.
3 Grundlagen des Demografischen Wandels und des Fachkräftemangels in der Bundesrepublik Deutschland: Hier werden die demografischen Herausforderungen, wie Alterung und Wanderungsbewegungen, sowie die Ursachen für den Fachkräftemangel detailliert analysiert.
4 Grundlagen und Formen des Personalcontrollings: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Basis zum Personalcontrolling, grenzt es vom Unternehmenscontrolling ab und führt verschiedene Ausrichtungen und Instrumente ein.
5 Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft in Deutschland: Mithilfe einer SWOT-Analyse werden die Folgen des digitalen Wandels untersucht und in drei verschiedenen Zukunftsszenarien gegenübergestellt.
6 Zukunftsbild des Personalcontrollings zur Deckung des qualitativen und quantitativen Personalbedarfs: Der praktische Hauptteil widmet sich der Anwendung von Controlling-Instrumenten zur Bewältigung der Herausforderungen und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen.
7 Fazit und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Personalcontrollings in einem sich wandelnden Arbeitsumfeld.
Digitalisierung, Industrie 4.0, Fachkräftemangel, Demografischer Wandel, Personalcontrolling, Personalplanung, Arbeitsmarkt, Instrumente des Controllings, Mitarbeiterbindung, Rekrutierung, Zukunftsszenarien, Arbeitswelt 4.0, Qualifikationsbedarf, Personalfreisetzung, Personalführung
Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob die Digitalisierung dem drohenden Fachkräftemangel in Deutschland entgegenwirken kann oder die Situation auf dem Arbeitsmarkt eher verschärft.
Die zentralen Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Industrie 4.0, dem demografischen Wandel, der Rolle des Personalcontrollings sowie der Analyse von Chancen und Risiken digitaler Technologien für den Arbeitsmarkt.
Das Hauptziel besteht darin, ein Zukunftsbild für das Personalcontrolling zu entwickeln, das Unternehmen dabei unterstützt, ihren qualitativen und quantitativen Personalbedarf trotz demografischer und digitaler Herausforderungen zu sichern.
Es handelt sich um eine literaturbasierte wissenschaftliche Untersuchung, die unter anderem durch eine SWOT-Analyse der Digitalisierung und die Anwendung verschiedener Controlling-Instrumente strukturiert wird.
Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen der Digitalisierung in Form von Zukunftsszenarien und leitet daraus konkrete Herausforderungen, Chancen sowie ein Instrumentarium (wie Altersstrukturanalyse oder Mitarbeiterbefragung) für das Personalcontrolling ab.
Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Digitalisierung, Industrie 4.0, Fachkräftemangel, Demografischer Wandel und Personalcontrolling.
Sie ermöglicht es Unternehmen, die demografische Zusammensetzung ihrer Belegschaft zu verstehen, Handlungsbedarfe in der Personalentwicklung frühzeitig zu identifizieren und den Wissenstransfer zwischen den Generationen zu steuern.
Empfohlen wird unter anderem die lebenszyklusorientierte Personalplanung (Triple-R-Konzept), die Nutzung moderner Rekrutierungskanäle und die Förderung altersgemischter Teams, während Kurzschlussreaktionen und ein veraltetes Silodenken vermieden werden sollten.
Der Autor zeigt auf, dass neben der Gefahr von Arbeitsplatzverlusten durch Automatisierung (Negativszenario) auch ein erheblicher Bedarf an neuen Qualifikationen entsteht, was langfristig sogar zu einem Beschäftigungsaufbau führen kann.
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