Bachelorarbeit, 2019
66 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung, Forschungsfrage und Hypothesen
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen zur Mitarbeiterbindung der Generation Z
2.1 Generation Z als Arbeitnehmergruppe
2.1.1 Einordnung und Prägungen
2.1.2 Anforderungen an die Arbeit und das Unternehmen
2.2 Mitarbeiterbindung der Generation Z
2.2.1 Maßnahmen im Bereich der Führung
2.2.2 Maßnahmen im Bereich der Unternehmenskultur
2.2.3 Maßnahmen im Bereich der Personalentwicklung
3 Empirische Untersuchung
3.1 Methodik
3.1.1 Erhebungs- und Auswertungsmethodik
3.1.2 Gütekriterien empirischer Sozialforschung
3.2 Auswertung
3.2.1 Kategorienbildung
3.2.1 Kategorie A – Allgemeine Erwartungen der Generation Z an die Arbeit
3.2.2 Kategorie B – Führungsbezogene Erwartungen der Generation Z
3.2.3 Kategorie C – Unternehmenskulturelle Erwartungen der Generation Z
3.2.4 Kategorie D – Erwartungen der Generation Z an die Personalentwicklung
3.3 Ergebnisse und Handlungsempfehlungen
3.3.1 Abgleich mit der Theorie
3.3.2 Ableitung von Handlungsempfehlungen
4 Diskussion
5 Schlussfolgerung
Anhang
Anhang A – Interview ZW1
Anhang B – Interview ZW2
Anhang C – Interview ZW3
Anhang D – Interview HM1
Anhang E – Interview ZM2
Anhang F – Interview ZM3
Anhang G – Interview ZM4
Anhang H – Interview HW4
Die vorliegende Bachelor-Thesis untersucht, wie Unternehmen die Generation Z langfristig an sich binden können, indem sie theoretische Ansätze der Personalbindung mit den spezifischen Erwartungen und Bedürfnissen dieser jungen Arbeitnehmergeneration abgleicht.
2.1.1 Einordnung und Prägungen
Die Generation Z wird in der einschlägigen wissenschaftlichen Literatur über die Zugehörigkeit zu Jahrgängen definiert, um sie von anderen Generationen abgrenzen zu können. Demnach sind die Personen der Generation Z in den Jahren zwischen 1996 und 2010 geboren (Hirnschal, 2018, S. 78).
Als konstituierendes Merkmal von Generationen gelten jedoch weniger die Jahrgänge als vielmehr gemeinsame Wertvorstellungen, die sich aus kollektiven Erfahrungen entwickeln. Diese sind wiederum von gesellschaftlichen Entwicklungen abhängig, die in die Zeit des Aufwachens der jeweiligen Generation fallen (Brademann & Piorr, 2019, S. 347). Die Vertreter der Generation Z sind beispielsweise deutlich von der Mediatisierung und der Multikulturalität in der Gesellschaft geprägt. Erstere bedeutet die verstärkte Verbreitung von elektronischen Medien. Damit gehen neue Möglichkeiten der Kommunikation, Vernetzung und Informationsbeschaffung einher, die die Generation Z maßgeblich prägten. Die Mediatisierung hat jedoch nicht nur einen Einfluss auf die Einstellungen, sondern auch auf die Kompetenzen der Menschen. Diese erfahren durch die Digitalisierung des Alltags eine deutliche Akzentuierung. Auch die zunehmende Multikulturalität in der Gesellschaft prägte die Generation Z. Die ethnische Vielfalt wird als eine Selbstverständlichkeit betrachtet und allgemein mit Chancen verbunden. So könnte der interkulturelle Austausch gefördert und die Kompetenzen könnten hinsichtlich verschiedener Sprachen vertieft werden (Klaffke, 2014, S. 70–71).
1 Einleitung: Die Arbeit erläutert die Relevanz der Mitarbeiterbindung angesichts des demografischen Wandels und stellt die Forschungsfrage zur Bindung der Generation Z.
2 Theoretische Grundlagen zur Mitarbeiterbindung der Generation Z: Es werden Merkmale der Generation Z sowie theoretische Maßnahmen in Führung, Unternehmenskultur und Personalentwicklung dargelegt.
3 Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Auswertung von Interviews und leitet Handlungsempfehlungen aus dem Abgleich mit der Theorie ab.
4 Diskussion: Die gewonnenen Erkenntnisse werden reflektiert, die aufgestellten Thesen überprüft und Limitationen der Untersuchung benannt.
5 Schlussfolgerung: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit maßgeschneiderter Personalbindungsstrategien.
Generation Z, Mitarbeiterbindung, Mitarbeitermotivation, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Personalführung, Unternehmenskultur, Personalentwicklung, Qualitative Inhaltsanalyse, Arbeitsplatzsicherheit, Work-Life-Balance, Transformationale Führung, Autonomie, Karriereplanung, Employer Branding.
Die Arbeit befasst sich mit der Herausforderung, wie Unternehmen die junge Arbeitnehmergeneration Z durch gezielte Personalbindungsmaßnahmen nachhaltig an sich binden können.
Die zentralen Felder sind die Ausgestaltung von Führung, die Gestaltung der Unternehmenskultur sowie moderne Ansätze der Personalentwicklung.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Instrumente effektiv genutzt werden können, um Vertreter der Generation Z an ein Unternehmen zu binden.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der eine Literaturrecherche mit leitfadenbasierten Interviews von Vertretern der Generation Z und HR-Experten kombiniert.
Im Hauptteil werden die durch qualitative Inhaltsanalyse gewonnenen Erkenntnisse aus Interviews interpretiert und den theoretischen Konzepten gegenübergestellt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Mitarbeiterbindung, Generation Z, Personalentwicklung, Unternehmenskultur und Führung bestimmt.
Die empirische Untersuchung ergab, dass die Befragten eher den transformationalen Stil bevorzugen, da dieser Freiräume und Eigenverantwortung lässt, statt rein auf Austauschbeziehungen und Korrektur zu setzen.
Die Work-Life-Balance hat einen sehr hohen Stellenwert, wobei Instrumente wie Gleitzeit und Vertrauensarbeitszeit als essenziell für die Zufriedenheit und Bindung wahrgenommen werden.
Die Experten betonen die mangelnde Zielorientierung der Generation sowie den Wunsch nach intensiverer Begleitung und persönlicher Unterstützung durch das Unternehmen.
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