Bachelorarbeit, 2019
24 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit analysiert die Sichtweise des Nürnberger Meistersingers Hans Sachs auf Geschlechterrollen und Ehe im Kontext der Reformation im 16. Jahrhundert. Sie untersucht, wie Sachs’ Werke, insbesondere seine Fastnachtsspiele, ein konservatives Geschlechterverständnis widerspiegeln, das den Mann in einer dominanten Position darstellt.
Hans Sachs, Fastnachtsspiele, Reformation, Ehe, Geschlechterrollen, Stereotype, Moral, Gesellschaft, Nürnberg, Rollenverteilung, Patriarchat, Eifersucht, Untreue.
Sachs vertrat ein konservatives, patriarchales Bild, in dem der Mann die dominante Position einnimmt und die Frau oft als listig oder intrigant dargestellt wird.
Die Reformation beeinflusste Sachs stark; er sah die Ehe als weltliche Institution und nutzte seine Stücke, um moralische Appelle im Sinne der lutherischen Lehre zu verbreiten.
Typisch sind drastische Übertreibungen, humoristische Darstellungen privater Konflikte wie Eifersucht und Untreue sowie eine abschließende Wiederherstellung der moralischen Ordnung.
Häufige Stereotypen sind die listige, herrschsüchtige Ehefrau und der einfältige, eifersüchtige Ehemann.
Durch die Darstellung von "Schreckensszenarien" bei Nichteinhaltung gesellschaftlicher Normen sollte das Publikum unterhalten und gleichzeitig zur Tugendhaftigkeit ermahnt werden.
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