Forschungsarbeit, 2019
41 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Zielsetzung und Vorgehensweise
3 Industrie 4.0: Auswirkungen auf das SCM
3.1 Industrie 4.0
3.2 Supply Chain Management
3.2.1 Supply Chain Management - heute und morgen
3.3 Technologieansätze von Industrie 4.0 in einer Supply Chain
4 Masterplan SCM 4.0
4.1 SCM 4.0-Analyse
4.2 SCM 4.0-Zielbestimmung & Ideenfindung
4.3 SCM 4.0-Maßnahmenumsetzung
5 Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen von Industrie 4.0 auf das Supply Chain Management (SCM) zu analysieren und ein strukturiertes Vorgehensmodell für die erfolgreiche Einführung von SCM 4.0 in Unternehmen zu entwickeln.
3.1 Industrie 4.0
Bevor der Begriff inhaltlich erläutert wird, soll zunächst die Begriffsgrundlage dargestellt werden. Der Begriff Industrie 4.0 wird von der vierten industriellen Revolution abgeleitet, welche das Zeitalter der Vernetzung von Maschinen und Softwaresystemen darstellen soll. Die Bezeichnung basiert auf den vorangegangenen industriellen Revolutionen. Die erste industrielle Revolution steht für die ersten mechanischen Anlagen ab 1784, welche von Dampfmaschinen angetrieben wurden. Wenig später folgte 1870 die Einführung von Fließbändern in der Produktion und 1969 schließlich die erste Nutzung von Informationstechniken, z. B. SPS-Programmen, welche die Wirtschaft und Produktion seither unterstützen und nicht mehr wegzudenken sind.
Der Begriff Industrie 4.0 wurde erstmals auf der Hannover Messe 2011 genutzt und anschließend in der Hightech-Strategie der Bundesregierung geprägt. Heute stellt dieser eine Marketingstrategie zur Realisierung der weltweiten Entwicklung des „Internets der Dinge“ dar. Diese Strategie eröffnet zugleich eine Möglichkeit, welche der zukünftigen Verknüpfung von Produktion und Informationstechnik dienen soll, um nicht nur den wachsenden Kundenwünschen nachzukommen, sondern auch die Prozesse durch digitale Vernetzung der Maschinen untereinander zu optimieren. Die Industrie 4.0 erneuert somit die Grundlagen zur Steuerung der Wertschöpfungskette von Konstruktion bis zur Auslieferung des fertigen Produkts und den damit verbundenen Serviceleistungen der Unternehmen für Kunden.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Problematik ein, dass Unternehmen durch Globalisierung und zunehmende Individualisierung vor der Herausforderung stehen, ihre Supply Chains durch Digitalisierung effizienter und flexibler zu gestalten.
2 Zielsetzung und Vorgehensweise: Dieses Kapitel definiert das Ziel, Industrie 4.0 Technologien für das SCM zu bewerten und ein Vorgehensmodell als Leitfaden für Manager zur Einführung von SCM 4.0 zu entwickeln.
3 Industrie 4.0: Auswirkungen auf das SCM: Hier werden theoretische Grundlagen zu Industrie 4.0 und SCM erarbeitet sowie die technologischen Ansätze wie Cloud Computing, Big Data und CPS im Hinblick auf ihren Einfluss auf die Supply Chain untersucht.
4 Masterplan SCM 4.0: Dieses Kapitel präsentiert ein dreiphasiges Vorgehensmodell, bestehend aus Analyse, Zielbestimmung und Maßnahmenumsetzung, um Unternehmen bei der schrittweisen digitalen Transformation zu unterstützen.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zur Bedeutung von Industrie 4.0 für das SCM zusammen und betont die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Ansatzes, der Technik, Organisation und Mitarbeiter gleichermaßen einbezieht.
Industrie 4.0, Supply Chain Management, SCM 4.0, Digitale Transformation, Cyber-Physische Systeme, Cloud Computing, Big Data, RFID, 3D-Druck, Assistenzsysteme, Digitale Fabrik, Wertschöpfungsnetzwerk, Prozessmanagement, Change-Management, Reifegradmodell
Die Arbeit befasst sich mit der Transformation des klassischen Supply Chain Managements hin zu einem digitalen SCM 4.0 durch den gezielten Einsatz von Technologien aus dem Bereich Industrie 4.0.
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Fundierung von Industrie 4.0, der Analyse spezifischer Schlüsseltechnologien und der praktischen Entwicklung eines Vorgehensmodells für Unternehmen.
Das Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens (Masterplan), der Supply Chain Managern hilft, Industrie 4.0 Technologien ganzheitlich in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und die Adaptation bestehender Modelle (wie Reifegradmodelle und das Vorgehensmodell von Roth), um diese spezifisch auf das SCM 4.0 zu übertragen.
Im Hauptteil werden zunächst Industrie 4.0 Konzepte definiert, die Auswirkungen auf SCM-Prozesse analysiert, relevante Technologien (z.B. 3D-Druck, RFID) beschrieben und ein konkreter 3-Phasen-Masterplan für die Umsetzung ausgearbeitet.
Die zentralen Begriffe sind Industrie 4.0, Supply Chain Management, SCM 4.0, digitale Transformation, Cyber-Physische Systeme und Reifegradmodelle.
SCM 4.0 nutzt Echtzeit-Datenvernetzung, smarte Objekte und KI-gestützte Analysen, um statt starrer Lieferketten dynamische, selbstorganisierende Unternehmensnetzwerke zu schaffen.
Das Change-Management ist entscheidend, um Ängste abzubauen, Mitarbeiterkompetenzen zu entwickeln und die notwendige Bereitschaft im Unternehmen zu schaffen, veraltete Prozesse kritisch zu hinterfragen und zu modernisieren.
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