Bachelorarbeit, 2016
57 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Die Bildung des mündigen Bürgers in der Demokratie
2.1 Der mündige Bürger
2.2 Bildung
2.3 Die Bildung des mündigen Bürgers in der Demokratie
3. Medien
3.1 Was versteht man unter Medien?
3.2 Funktionen der Medien
3.3 Die Massenmedien
3.3.1 Definition und Unterbegriffe
3.3.2 Aufgaben der Massenmedien in einer Demokratie
4. Medienpädagogik: Mediensozialisation und Medienkompetenz
4.1 Mediensozialisation als Bestandteil der Medienpädagogik
4.1.1 „Sozialisation“ als Begriffsbestandteil von Mediensozialisation
4.1.2 Theoretische Grundlagen zur Mediensozialisation
4.2 Medienkompetenz als Bestandteil der Medienpädagogik
4.2.1 „Kompetenz“ als Begriffsbestandteil von Medienkompetenz
4.2.2 Theoretische Grundlagen zur Medienkompetenz
5. Kritik an den Leitmedien und Beispiele der medialen Einflussnahme auf den mündigen Bürger
5.1 Ökonomische Abhängigkeiten der Leitmedien
5.2 Elitenorientierung und Ideologische Abhängigkeiten der Leitmedien
5.3 Fallbeispiele von Beeinflussung des mündigen Bürgers durch Leitmedien anhand der Frage nach Krieg und Frieden
6. Konsequenzen für den mündigen Bürger, die Medien und die Medienpädagogik durch die Beeinflussung der Massenmedien
6.1 Konsequenzen für die Medien
6.1 Konsequenzen für den mündigen Bürger und die Demokratie
6.3 Konsequenzen für die Medienpädagogik (Mediensozialisation und Medienkompetenz)
7. Fazit
8. Literaturangaben
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss und die Wirkungsweise von Massenmedien auf den mündigen Bürger zu untersuchen sowie die daraus resultierenden Implikationen für die Mediensozialisation und Medienkompetenz in einer Demokratie kritisch zu reflektieren.
Die Bildung des mündigen Bürgers in der Demokratie
Im Folgenden wird die Bildung des mündigen Bürgers in der Demokratie beschrieben. Dies hat den Sinn und Zweck, Bildung zu erläutern, ein Idealbild des aufgeklärten Menschen zu zeichnen und die Verbindung des mündigen Bürgers mit Bildung und der freiheitlichen Demokratie zu ziehen, um die Relevanz der Mündigkeit des Menschen hinsichtlich der Bildung, der Demokratie aber auch hinsichtlich des Menschseins auf die Gesellschaft zu übertragen.
2.1 Der mündige Bürger
„Thema der Pädagogik ist die Erziehung, die den Menschen im Zustand der Unmündigkeit antrifft. Erziehung muß diesen Zustand verändern, aber nicht beliebig, sondern orientiert an einer unbedingten Zwecksetzung, an der Mündigkeit des Menschen“ (Blankertz 1982: 306).
Der Terminus Bürger bezeichnet alle Staatsbürger in einem politischen Gemeinwesen, welchen bestimmte Rechte und Pflichten zugestanden werden (Klein/Schubert 2011: 62ff). Mündigkeit ist demgegenüber „auf Vormundschaft über sich selbst“ (Maier 1981: 15) ausgerichtet, was bedeutet, um Mündigkeit zu verwirklichen, muss beim Menschen die Fähigkeit des eigenen, autonomen Denkens vorausgesetzt werden (ebd.: 28). Angewandte Mündigkeit ist also nichts anderes als eigenständiges Denken. Dieses eigenständige Denken kam erstmals in der Aufklärung zum tragen, als Kant die Frage: „Was ist Aufklärung“ mit dem Satz beantwortete: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“ (Kant 1784: 481). Aufklärung ist somit der Anspruch des Individuums nach Mündigkeit und fordert demzufolge die geistige und politische Selbstbestimmung (Borst 2016: 29).
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage nach dem Einfluss der Massenmedien auf den mündigen Bürger und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2. Die Bildung des mündigen Bürgers in der Demokratie: Es wird das theoretische Fundament erarbeitet, warum Bildung und Mündigkeit für den Erhalt demokratischer Gesellschaftsformen unerlässlich sind.
3. Medien: Dieses Kapitel definiert den Medienbegriff, erläutert die Funktionen von Massenmedien und hebt deren Rolle in einem demokratischen System hervor.
4. Medienpädagogik: Mediensozialisation und Medienkompetenz: Hier werden die medienpädagogischen Kernkonzepte der Sozialisation und Kompetenzbildung detailliert theoretisch fundiert.
5. Kritik an den Leitmedien und Beispiele der medialen Einflussnahme auf den mündigen Bürger: Das Kapitel analysiert kritisch die ökonomischen sowie ideologischen Abhängigkeiten der Leitmedien und belegt die Beeinflussung anhand von Fallbeispielen zu Kriegen.
6. Konsequenzen für den mündigen Bürger, die Medien und die Medienpädagogik durch die Beeinflussung der Massenmedien: Basierend auf der Kritik werden die Folgen für die Gesellschaft, den einzelnen Bürger und pädagogische Handlungsfelder abgeleitet.
7. Fazit: Die Arbeit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Medienkompetenz als Schutzmechanismus für den mündigen Geist in einer komplexen Medienwelt.
8. Literaturangaben: Eine umfassende Liste der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen.
Mediensozialisation, Medienkompetenz, Mündiger Bürger, Demokratie, Massenmedien, Leitmedien, Medienkritik, Aufklärung, Politische Bildung, Propaganda, Öffentlichkeitsarbeit, Vierte Gewalt, Medienpädagogik, Politische Partizipation, Medienwirkung.
Die Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen Massenmedien, der Bildung des mündigen Bürgers und den Anforderungen, die eine funktionierende Demokratie an ihre Bürger stellt.
Zu den Schwerpunkten zählen Bildungstheorie, Medienpädagogik, die Funktionsweise von Massenmedien in der Demokratie sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Macht der Leitmedien.
Die zentrale Frage lautet, welchen Einfluss Massenmedien auf den mündigen Bürger haben und welche Auswirkungen dies auf die Mediensozialisation sowie die notwendige Medienkompetenz hat.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf Literaturanalyse, der Aufarbeitung pädagogischer und medienwissenschaftlicher Diskurse sowie der kritischen Auswertung von Fallbeispielen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung von Mündigkeit und Bildung, eine Analyse des Medienbegriffs, medienpädagogische Konzepte sowie eine kritische Untersuchung von Einflussnahme-Mechanismen der Massenmedien.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Medienkompetenz, Mediensozialisation, kritische Medienkritik, politische Bildung und demokratische Teilhabe beschreiben.
Der Beutelsbacher Konsens dient als pädagogischer Referenzrahmen, um die freie Entfaltung des Schülers zu gewährleisten und Indoktrination in der politischen Bildung zu vermeiden.
Der Autor zeigt auf, dass ökonomischer Druck, wie etwa die Jagd nach Einschaltquoten und Werbeeinnahmen, die Qualität der Berichterstattung beeinträchtigen und zu einseitigen oder interessengeleiteten Darstellungen führen kann.
Medienkompetenz wird als essenzielle Schlüsselkompetenz definiert, die es dem Individuum ermöglicht, mediale Suggestionen zu durchschauen und sich als selbstständiges, analytisches Wesen in der Demokratie zu behaupten.
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