Examensarbeit, 2005
51 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
2 Einbettung des Themas in die Richtlinien
3 Bestandsaufnahme zum Thema 3D-Grafik
4 Grundlagen
4.1 Beschreibung von 3D-Objekten
4.2 Texturemapping
4.3 Das Wavefront Dateiformat mit der Endung .obj
4.4 Das Javaapplet „FunView3D“
5 Didaktische Reduktion
5.1 Rahmenbedingungen für die Unterrichtsreihe
5.2 Lernvorrausetzungen
5.3 Lernziele
5.4 Die Lerngruppe
5.5 Methodenwahl
6 Überblick über die Unterrichtsreihe
6.1 Unterrichtsskizze 1: Grundlagen der 3D-Computergrafik
6.2 Unterrichtsskizze 2: Texturemapping
6.3 Unterrichtsskizze 3: Modellierung des Gymnasiums als 3D-Objekt
7 Fazit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung einer projektorientierten Unterrichtsreihe zum Thema 3D-Computergrafik im Informatikunterricht der Klasse 9. Das primäre Ziel ist es, den Schülern theoretische Grundlagen der 3D-Modellierung zu vermitteln und diese durch die eigenständige Erstellung eines 3D-Modells des eigenen Gymnasiums praktisch anzuwenden.
4.4 Das Javaapplet „FunView3D“
Bei der Planung der Unterrichtsreihe habe ich nach einem Programm gesucht, dass diversen Anforderungen genügen soll:
Das Programm darf in der Bedienung nicht zu komplex sein, um den Zeitrahmen nicht zu sprengen.
Das Programm soll so konzipiert sein, dass es sich auf die wesentlichen Elemente des Unterrichts konzentriert.
Das Programm muss ein Dateiformat beherrschen, das sich für den Einstieg in die 3D-Computergrafik eignet.
Das Programm soll möglichst kostengünstig oder besser frei erhältlich sein, damit die Schule die Anschaffung nicht scheut.
Das Programm soll möglichst platformunabhängig und recourcenschonend sein.
Das Programm soll genaue Fehlermeldungen ausgeben.
Das Programm soll die Möglichkeit bieten, mehrere 3D-Objekte zu kombinieren.
Aus diesen Anforderungen ist die Idee gewachsen, ein Programm zur Darstellung von 3D-Objekten selbst zu schreiben. Das von mir entwickelte Programm ist in Java geschrieben und wird im Folgenden kurz vorgestellt:
1 Einleitung: Hinführung zum Thema 3D-Computergrafik und Darstellung der Zielsetzung sowie des Aufbaus der Hausarbeit.
2 Einbettung des Themas in die Richtlinien: Überprüfung der Vereinbarkeit des Themas 3D-Computergrafik mit den offiziellen Lehrplanrichtlinien für den Informatikunterricht.
3 Bestandsaufnahme zum Thema 3D-Grafik: Analyse bestehender Unterrichtsangebote im Internet und Abgrenzung der eigenen Konzeption zur 3D-Echtzeitgrafik.
4 Grundlagen: Vermittlung der theoretischen Basis, der Modellierungsmethoden sowie der technischen Spezifikationen und Dateiformate.
5 Didaktische Reduktion: Darlegung der didaktischen Überlegungen zur Umsetzung des Themas unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen, Lernvoraussetzungen und Methodenwahl.
6 Überblick über die Unterrichtsreihe: Detaillierte Darstellung der Unterrichtsphasen inklusive konkreter Unterrichtsskizzen für die Kernstunden.
7 Fazit: Reflektion über den Lernerfolg, die Motivation der Schüler und Ausblick auf zukünftige Erweiterungsmöglichkeiten des Projekts.
3D-Computergrafik, Informatikunterricht, Modellierung, Projektunterricht, Wavefront, .obj, Texturemapping, FunView3D, Javaapplet, Geometrie, Koordinatensystem, Unterrichtsreihe, Schulisches Projekt, Gymnasium, 3D-Echtzeitgrafik
Die Arbeit behandelt die Planung und praktische Umsetzung einer projektorientierten Unterrichtsreihe zur 3D-Computergrafik für das Fach Informatik der Klasse 9.
Im Mittelpunkt stehen die theoretischen Grundlagen von 3D-Modellen, das Wavefront-Dateiformat, Texturemapping sowie die praktische Erstellung und Darstellung von 3D-Objekten.
Das Ziel ist es, Schülern ein Verständnis für den Aufbau von 3D-Modellen zu vermitteln und sie zur gemeinschaftlichen Erstellung eines 3D-Modells ihres Gymnasiums zu befähigen.
Es handelt sich um eine schriftliche Hausarbeit im Rahmen der zweiten Staatsprüfung, die auf einer praxisorientierten Unterrichtskonzeption mit projektorientierten Lernphasen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, didaktische Reduktion, einen Überblick über die Unterrichtsreihe sowie spezifische Unterrichtsskizzen für die praktische Arbeit.
3D-Computergrafik, Unterrichtsprojekt, Modellierung, Wavefront, Texturemapping und 3D-Echtzeitgrafik sind die prägenden Begriffe.
Da kein bestehendes Programm alle Anforderungen wie einfache Bedienung, freie Verfügbarkeit, Plattformunabhängigkeit und Unterstützung des Wavefront-Formates in Kombination erfüllte.
Die Gruppenarbeit ist essenziell, um die Komplexität des Projekts zu bewältigen und den Schülern das Treffen von Absprachen zur Einhaltung gemeinsamer Schnittstellen zu ermöglichen.
Die Motivation zeigte sich durch das hohe Interesse an den Modellierungen, die Bereitschaft, auch über das Stundenende hinaus weiterzuarbeiten, und die Qualität der Ergebnisse.
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