Bachelorarbeit, 2016
50 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Jugend und Musik
2.1. Die Geschichte des Hip Hop und seine Elemente
2.2. Hip Hop in Deutschland
3. „Beatboxing“
3.1. Geschichte des „Beatboxing“ und seine Berühmtheiten
3.2. „Beatbox“-Techniken
4. „Beatboxing“ im Musikunterricht der Sekundarstufe I
4.1. Überlegung zur Didaktik
4.2. Überlegung zur Methodik
4.3. Auswirkungen des Unterrichtsthemas auf Schülerinnen und Schüler
5. Schlussbemerkung
Diese Bachelorarbeit untersucht die Relevanz und Einbindung der Jugendmusikkultur Hip Hop, insbesondere des Beatboxings, in den Musikunterricht der Sekundarstufe I, um eine stärkere Schülerorientierung und Motivation zu fördern.
3.1. Geschichte des „Beatboxing“ und seine Berühmtheiten
Auf die Frage hin, wann und wo das „Beatboxing“ begann, würden wohl die meisten Menschen die 1980er Jahre und die Ghettos amerikanischer Städte erwähnen.
Jedoch lassen sich „Beatbox“-typische Elemente weit früher erkennen. Die Rede ist von „Vocal Percussion“.
„Vocal Percussion“, im weiteren Verlauf als „VP“ abgekürzt, gilt als Vorreiter der „Beatbox“ und wurde in unterschiedlichen Musikstilen verwendet.
Zu den ersten „VP“-Elementen zählt wohl die aus Indien bekannte Rhythmussprache, „Konnakol“. Hierbei handelt es sich um die Imitationen einer „Tabla“, welche ein indisches Schlaginstrument ist. Darüber hinaus sind aus Afrika verschiedene „VP-Patterns“ (Muster) bekannt, die sowohl zum Kommunizieren als auch zum Musizieren dienten. Bei diesen „Patterns“ werden zum Beispiel Klicksounds und scharfe Atmungsgeräusche benutzt.
Diese frühen „VP“-Elemente waren ohne Zweifel die Grundlage für die Weiterentwicklung verschiedener Geräusche, die im Jazz, Blues und Swing benutzt werden.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die lebensweltliche Relevanz von Rhythmen und Musik bei Jugendlichen und führt in das Forschungsfeld Hip Hop und Beatboxing ein.
2. Jugend und Musik: Dieses Kapitel definiert Jugend und Jugendkulturen und beleuchtet die Geschichte sowie Entwicklung der Hip Hop-Kultur, insbesondere in Deutschland.
3. „Beatboxing“: Hier werden Definitionen, die historische Herleitung des Beatboxings über Vocal Percussion sowie grundlegende Techniken und Stile erläutert.
4. „Beatboxing“ im Musikunterricht der Sekundarstufe I: Dieser Teil analysiert die didaktische Eignung von Beatboxing anhand von Bildungsplänen und beschreibt methodische Konzepte für die Praxis.
5. Schlussbemerkung: Das Fazit fasst die Relevanz des Themas zusammen und bestätigt das Potenzial von Beatboxing für einen authentischen Musikunterricht.
Hip Hop, Beatboxing, Jugendkultur, Musikunterricht, Sekundarstufe I, Vocal Percussion, Rhythmus, Didaktik, Methodik, Schülerorientierung, Integration, Selbstvertrauen, Kreativität, Musikpädagogik, Lebenswelt
Die Arbeit untersucht, wie das populäre musikalische Phänomen Beatboxing als Teil der Hip Hop-Kultur authentisch und gewinnbringend im Musikunterricht der Sekundarstufe I eingesetzt werden kann.
Die Arbeit behandelt die Definition von Jugendkulturen, die Geschichte des Hip Hop in Deutschland, die technischen Grundlagen des Beatboxings sowie pädagogische Strategien für den Musikunterricht.
Das Ziel ist die Prüfung der Eignung von Beatboxing als Unterrichtsthema, um die Diskrepanz zwischen traditionellen Lehrinhalten und der musikalischen Lebenswelt der Schüler zu überbrücken.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse zu Jugendkulturen und Musikpädagogik sowie der Reflexion eigener unterrichtspraktischer Erfahrungen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Hip Hop und Beatboxing sowie in didaktische und methodische Überlegungen zur Umsetzung in der Schule.
Wichtige Begriffe sind Hip Hop, Beatboxing, Schülerorientierung, Rhythmus, Integration und musikalische Bildung.
Battles dienen als zentrale Ausdrucksform, bei der Jugendliche ihre Fähigkeiten in einem legalen, gewaltfreien Rahmen messen und sich mit anderen austauschen können.
Ja, laut Autor bestehen Anknüpfungspunkte zu Fächern wie Politik/Wirtschaft (PGW), Geschichte, Religion, Theater und Englisch.
Neben der aktiven Teilnahme im Unterricht können der individuelle Lernfortschritt, konstruktive Mitarbeit sowie der Gruppenarbeitsprozess bei einer Abschlusspräsentation bewertet werden.
Ja, der Autor betont, dass Beatboxing integrative Wirkungen hat und unabhängig von Kulturkreis, Religion oder Geschlecht Jugendliche anspricht und fördert.
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