Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit untersucht die Gründe für Doping oder dopingäquivalentes Verhalten im Leistungssport und kontextualisiert diese im Hinblick auf die moderne Gesellschaft und den Leistungssport. Sie analysiert das Dopingphänomen aus verschiedenen Perspektiven, einschließlich der Definition des Dopingbegriffs, der Schwierigkeiten der Dopingkontrolle, der gesellschaftlichen Wahrnehmung und den Auswirkungen des Kommerzialisierungsprozesses im Leistungssport.
Das erste Kapitel beleuchtet den Dopingbegriff und die Schwierigkeiten, ihn zu definieren. Es werden auch die Grenzen der Dopingkontrolle und die gesellschaftliche Wahrnehmung des Themas diskutiert. Das zweite Kapitel analysiert die Entstehung und Entwicklung des Leistungssports, wobei der Fokus auf die Professionalisierung und die wachsenden Anforderungen an Athleten liegt. Im dritten Kapitel wird die Kommerzialisierung des Leistungssports untersucht, die die Interessen von Politik, Wirtschaft und Medien berücksichtigt. Es werden die Auswirkungen der Kommerzialisierung auf den Leistungssport und den Druck auf Athleten beschrieben.
Doping, Leistungssport, Kommerzialisierung, Gesellschaft, Medien, Ethik, Moral, Pfadabhängigkeit, Athleten, Dopingkontrolle, Dopingprävention, Leistungsgesellschaft.
Doping ist nicht nur ein individuelles Fehlverhalten, sondern tief in den Strukturen des kommerzialisierten Leistungssports und den Idealen der Leistungsgesellschaft verwurzelt.
Der enorme wirtschaftliche Druck durch Sponsoren, Medienrechte und das Zuschauerinteresse zwingt Athleten oft dazu, ihre Leistung um jeden Preis zu steigern.
Schwierigkeiten liegen in der rechtlich eindeutigen Definition von Substanzen sowie in der Tatsache, dass die Entwicklung neuer Dopingmittel den Testverfahren oft einen Schritt voraus ist.
Medien nutzen Dopingberichterstattung oft kommerziell oder politisch, was einerseits zur Aufklärung beiträgt, andererseits aber auch eine Doppelmoral in der Gesellschaft fördert.
Athleten befinden sich oft in einem System, aus dem sie aufgrund von Verträgen und Karriereerwartungen schwer ausbrechen können, selbst wenn sie moralische Bedenken gegen Doping haben.
Die Arbeit diskutiert verschiedene Ansätze, darunter eine stärkere Moralisierung, bessere Prävention und eine kritische Hinterfragung der kommerziellen Strukturen des Sports.
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