Masterarbeit, 2019
131 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Allgemeine Herausforderungen
1.2 Zielsetzung und Eingrenzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Einführung Projektmanagement
2.2 Programmmanagement
2.3 Projektportfoliomanagement
2.4 Verbindung von Projekt, Programm und Portfolio
2.5 Multiprojektmanagement
2.5.1 Aufgaben des Multiprojektmanagements
2.5.2 Ziele des Multiprojektmanagements
2.5.3 Elemente der Multiprojektorganisation
2.6 Organisationsformen
2.6.1 Primärorganisation
2.6.1.1 Funktionale Organisation
2.6.1.2 Divisionale Organisation
2.6.1.3 Matrixorganisation
2.6.2 Sekundäre Organisation
2.6.2.1 Projektorganisation
2.6.2.2 Wahl der Projektorganisation
3 Forschungsfrage
3.1 Bezugsrahmen der Untersuchung
3.2 Ressourcen planen und einsetzen
3.2.1 Einflussfaktoren
3.2.2 Ermittlung der verfügbaren Ressourcenkapazität
3.2.3 Ressourcenbedarf ermitteln
3.2.4 Planungsinstrumente
3.2.4.1 Einsatzmittelganglinie
3.2.4.2 Critical Chain Methode
3.2.5 Zuweisung der Ressource
3.2.6 Engpassressourcen managen
3.3 Anpassung der Strukturen
3.4 Verantwortlichkeiten bestimmen
3.5 Ressourcenmanagement integrieren
4 Methodik
4.1 Forschungsdesign
4.1.1 Expertenbefragung
4.1.2 Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.2 Planung und Durchführung des Interviews
4.2.1 Leitfadengestützte Experteninterviews
4.2.2 Induktive Kategorienbildung
4.3 Auswertung der Befragung
4.4 Fallbeispiel Swoboda Technologies KG
4.4.1 Zum Unternehmen
4.4.2 Aktueller Stand der Planung und Steuerung von Ressourcen
5 Ergebnisse aus den Interviews
5.1 Optimierung der Ressourcenplanung - und steuerung
5.1.1 Notwendigkeit Multiprojektmanagement
5.1.2 Arbeitsgebiete
5.1.3 Projektanzahl
5.1.4 Standortübergreifende Projekte
5.1.5 Planungsoptimierungen
5.1.6 Projektplanung Standort
5.2 Festlegen von Verantwortlichkeiten
5.2.1 Notwendigkeit Projektteams pro Standort
5.2.2 Zuständigkeiten
5.2.3 Ressourcenmanagement
5.2.4 Steuerung bei Engpässen
5.2.5 Projektorganisation Standort
5.3 Anpassung der Organisation
5.3.1 Organisationsveränderungen
5.3.2 Rolle Multiprojektmanager
5.3.3 Organisationsstruktur
5.3.4 Standortübergreifende Planung
5.3.5 Feste Projektteams
6 Fazit, Bewertung und Ausblick
6.1 Gegenüberstellung von Möglichkeiten und Grenzen
6.2 Allgemeine Anwendbarkeit der Ergebnisse
6.3 Ausblick, kritische Würdigung und weitere Entwicklung
Diese Arbeit untersucht, wie in der Automobil-Zulieferindustrie die Planung und Steuerung von Ressourcen im Multiprojektmanagement standortübergreifend optimiert werden kann, um den steigenden Anforderungen und der Konkurrenz effektiv zu begegnen.
1.1 Allgemeine Herausforderungen
Durch den steigenden Kostendruck und begrenzte Ressourcen, müssen Projekte effizienter umgesetzt werden. Es besteht die Erwartungshaltung, dass mit nahezu unveränderten Ressourcen mehr Projekte in kürzerer Zeit erfolgreich abgeschlossen werden. Um diesen Erwartungen gerecht zu werden, müssen Unternehmen Methoden und Abläufe einführen, die von der Belegschaft akzeptiert werden und eine Verbesserung der Abläufe garantieren.
Das Ziel muss sein, vor allem die richtigen Projekte auszuwählen und diese aufeinander abzustimmen, um Erfolge erzielen zu können. Dabei steht die Effektivität an oberster Stelle. Eine große Herausforderung für die Steuerung sind hierbei die vielfältigen Wechselwirkungen und Abhängigkeiten, die zwischen den einzelnen Projekten bestehen. Diese Abhängigkeiten gilt es zu erkennen und zu beherrschen um eine projektübergreifende Steuerung zu ermöglichen.
Durch die stetig weiter zunehmende Internationalisierung werden Projekte heutzutage nicht mehr an einem Standort umgesetzt, sondern an mehreren Standorten weltweit. Dies erfordert eine ausführlichere Planung und Organisation.
Das Multiprojektmanagement hat sich zum Ziel gesetzt, den Nutzen durch Projekte für das Unternehmen zu maximieren. Um dieses Ziel erreichen zu können, müssen die notwendigen Ressourcen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zur Verfügung stehen.
Für Unternehmen, deren Organisationsstruktur vor allem nach Projekten aufgebaut ist, spielt das eine entscheidende Rolle. Da hier gleichzeitig mehrere Projekte zu unterschiedlichen Zeitpunkten gestartet und durchgeführt werden, ist eine effektive und verbindliche Ressourcenplanung eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Projektarbeit. Doch oftmals liegt genau hier das Problem, notwendige Ressourcen stehen nicht zur Verfügung, Ressourcenzusagen werden nicht eingehalten oder Aufgaben können mit den verfügbaren Ressourcen nicht bearbeitet werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Herausforderungen des zunehmenden Wettbewerbs und Kostendrucks dar und erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die sich auf die Ressourcensteuerung in der Automobil-Zulieferindustrie konzentriert.
2 Theoretische Grundlagen: Hier werden die wesentlichen Begriffe des Projekt-, Programm-, Portfolio- und Multiprojektmanagements definiert und verschiedene Organisationsformen wie funktionale, divisionale und Matrixorganisationen erörtert.
3 Forschungsfrage: Dieses Kapitel widmet sich dem Bezugsrahmen der Untersuchung, beleuchtet Einflussfaktoren auf die Ressourcenplanung und stellt Methoden zur Ressourcenbedarfsermittlung sowie Planungsinstrumente vor.
4 Methodik: Es wird das Forschungsdesign beschrieben, welches auf einer qualitativen Expertenbefragung basiert, sowie die Anwendung der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring und die Vorstellung des Fallbeispiels erläutert.
5 Ergebnisse aus den Interviews: In diesem Kapitel werden die aus den Experteninterviews gewonnenen Erkenntnisse zur Ressourcenplanung, dem Festlegen von Verantwortlichkeiten und der notwendigen organisatorischen Anpassungen präsentiert.
6 Fazit, Bewertung und Ausblick: Das Fazit fasst die theoretischen und empirischen Ergebnisse zusammen, hinterfragt die allgemeine Anwendbarkeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung im Multiprojektmanagement.
Multiprojektmanagement, Ressourcenplanung, Ressourcensteuerung, Automobil-Zulieferindustrie, Projektportfolio, Organisationsform, Matrixorganisation, Ressourcenbedarf, Engpassmanagement, Experteninterview, Qualitative Inhaltsanalyse, Standortübergreifende Projekte, Projektorganisation, Verantwortlichkeiten, Kapazitätsplanung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung der Planung und Steuerung von Ressourcen im Multiprojektmanagement, speziell innerhalb der Automobil-Zulieferindustrie.
Die zentralen Themen umfassen Multiprojektmanagement-Strukturen, Ressourcenkapazitätsplanung, die Zuweisung von Verantwortlichkeiten und die Anpassung von Organisationsstrukturen.
Das Hauptziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Ressourcen standortübergreifend effizienter geplant und gesteuert werden können, um Konflikte zu reduzieren und Projekte erfolgreich abzuschließen.
Es wird ein qualitatives Forschungsdesign angewandt, das auf leitfadengestützten Experteninterviews und deren Auswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Erläuterung der Methodik und eine umfangreiche Analyse der empirischen Ergebnisse aus den Experteninterviews.
Zu den prägenden Begriffen zählen Multiprojektmanagement, Ressourcenplanung, Standortübergreifende Projekte, Automobil-Zulieferindustrie und Matrixorganisation.
Engpässe werden als kritische Herausforderung identifiziert, für deren Bewältigung verschiedene Planungsinstrumente (wie die Einsatzmittelganglinie) und methodische Ansätze (wie die Critical Chain Methode) analysiert werden.
Die Arbeit beleuchtet die Herausforderungen standortübergreifender Planung, wie die Koordination über Zeitzonen hinweg, Sprachbarrieren und die Notwendigkeit, lokale und zentrale Verantwortlichkeiten klar abzugrenzen.
Die Matrixorganisation wird als gängiges Organisationsmodell untersucht, wobei insbesondere die Konfliktpotenziale zwischen Linien- und Projektorganisation bei der Ressourcenallokation im Fokus stehen.
Der Multiprojektmanager wird als Schlüsselrolle identifiziert, die als Bindeglied zwischen Strategie und operativem Projektmanagement agiert und maßgeblich zur Standardisierung und Abstimmung zwischen den Standorten beitragen kann.
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