Diplomarbeit, 2006
79 Seiten, Note: 1,5
Einleitung
1. Islam in Österreich
1.1. Wie der Islam nach Österreich kam
1.2. Rechte der Muslime
1.3. Wie die Muslime organisiert sind
1.4. Religionen in Zahlen
2. Religiöse und moralische Entwicklungstheorien
2.1. Entwicklung des moralischen Urteils nach Kohlberg
2.2. Entwicklung des religiösen Urteils nach Fritz Oser und Paul Gmünder
2.3. Funktionen der Familie und ihre Rolle bei der Erziehung
2.3.1 Biologische Funktion
2.3.1.Soziale Funktion
2.4. Die Rolle der Familie bei der Erziehung
3. Die Entwicklung der Religiosität bei Vorschulkindern
3.1. Auswertung der Untersuchung
3.1.1. Die persönlichen Daten der Mütter
3.1.2. Daten über die religiöse Lebensweise der Mütter
3.1.3. Daten über die Mutter-Kind Beziehung: allgemein
3.1.4. Daten über die Mutter-Kind Beziehung: religiöse Themen
3.2. Hypothese 1
3.3. Hypothese 2
3.4. Hypothese 3
3.5. Hypothese 4
4. Schlussfolgerung
Die vorliegende Arbeit untersucht die religiöse Entwicklung von Vorschulkindern im Alter von 4 bis 7 Jahren, wobei der Fokus insbesondere auf der Bedeutung der Mutter-Kind-Beziehung liegt. Es soll analysiert werden, wie Kinder Religion in diesem Alter wahrnehmen und welche Rolle die elterliche Erziehung bei der Vermittlung religiöser Inhalte spielt.
2.3. Funktionen der Familie und ihre Rolle bei der Erziehung
Unter einer Familie versteht die Soziologie eine engere Verwandtschaftsgruppe (im weiteren Sinn umfasst sie auch Schwiegerfamilien).
Das Wort entstammt dem lateinischen Begriff familia (von famulus, Haussklave), wo es zunächst nicht das Ehepaar und dessen Kinder bezeichnete, sondern Name für die Gesamtheit der zum Hausstand gehörenden Familienangehörigen, Freigelassenen und Sklaven war.
Im westlichen Kulturkreis wird heute unter „Familie" meist die so genannte Kernfamilie verstanden, d.h. Vater, Mutter und deren Kinder. Da die verschiedenen Familienformen nach unterschiedlichen Kulturen auch unterschiedlich charakterisiert werden, ist es schwierig, eine konkrete Liste für die Funktionen der Familie zu erstellen. Dennoch gibt es aber Funktionen, die allgemein gültig sind.
1. Islam in Österreich: Dieses Kapitel gibt einen historischen und statistischen Überblick über die Ankunft und Verbreitung des Islam in Österreich sowie dessen rechtlichen Status.
2. Religiöse und moralische Entwicklungstheorien: Hier werden theoretische Modelle zur moralischen und religiösen Entwicklung, wie die von Kohlberg, Oser, Gmünder und Fowler, vorgestellt und kritisch beleuchtet.
3. Die Entwicklung der Religiosität bei Vorschulkindern: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer empirischen Studie, die sich mit den Vorstellungen von Kindern und dem Erziehungsverhalten ihrer Mütter beschäftigt.
4. Schlussfolgerung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Forschungsergebnisse und betont die zentrale Rolle der Eltern für die religiöse Prägung im frühen Kindesalter.
Vorschulkinder, religiöse Entwicklung, Islam, Erziehung, Mutter-Kind-Beziehung, Glaubensvorstellungen, Moralentwicklung, Empirische Untersuchung, Religiosität, Familienfunktionen, Gottesbild, religiöse Praxis, Religionspädagogik, Sozialisation, Österreich.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der religiösen Entwicklung von Vorschulkindern und dem Einfluss der elterlichen Erziehung in diesem Prozess.
Die Arbeit verknüpft entwicklungspsychologische Theorien mit einer empirischen Untersuchung über die religiöse Mutter-Kind-Beziehung im muslimischen Kontext.
Das primäre Ziel ist es, den Denkhorizont von Vorschulkindern hinsichtlich religiöser Fragen zu verstehen und die Bedeutung der Mutter für die religiöse Sozialisation zu belegen.
Der Autor führt eine empirische Studie durch, bei der 50 Mütter und 67 Kinder befragt wurden, um Daten zur religiösen Lebenspraxis und zu kindlichen Gottesvorstellungen zu gewinnen.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung durch psychologische Stufenmodelle sowie die detaillierte Auswertung der Umfrageergebnisse anhand verschiedener Hypothesen.
Zu den Kernbegriffen gehören Vorschulkinder, Islam in Österreich, religiöse Entwicklung, Mutter-Kind-Beziehung und Erziehung.
Die Untersuchung zeigt, dass Kinder in der projektiven Denkphase dazu neigen, Gott mit menschlichen Eigenschaften zu versehen (Anthropomorphismus).
Die Ergebnisse bestätigen die Hypothese, dass die Mutter die wichtigste Bezugsperson ist, über die das Kind religiöse Erkenntnisse am einfachsten aufnimmt.
Viele Mütter nutzen das tägliche Leben und die Natur als Beispiele, um religiöse Themen wie die Existenz Gottes verständlich zu machen, wobei die Vorbildfunktion eine zentrale Rolle spielt.
Der Autor schließt, dass Eltern ihre Kinder nicht mit theoretischem Faktenwissen überfordern, sondern durch ein authentisches Vorbild und liebevolle Anleitung in deren religiöser Entwicklung unterstützen sollten.
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