Bachelorarbeit, 2013
47 Seiten, Note: 2,2
1 Einleitung
2 Capital-Asset-Pricing-Modell
2.1 Aufbau des CAPM
2.2 Umformung des CAPM
2.3 Umsetzung des CAPM in der Praxis
2.4 Bedeutung des Betafaktors
2.5 Kritische Anmerkungen am CAPM
3 Empirische Schätzung des Beta-Faktors
3.1 Datenbasis der Untersuchung
3.2 Methodik der Schätzung
3.3 Analyse der Beta-Schätzung über 45 Jahre
3.4 Analyse der 5-Jahres-Beta-Faktoren
3.5 Vergleich mit Beta-Schätzungen anderer Unternehmen
3.5.1 Methodik anderer Unternehmen
3.5.2 Vergleich der Ergebnisse
4 Schlussbetrachtung
Die Arbeit untersucht die empirische Schätzung des Beta-Faktors und analysiert den Einfluss verschiedener Parameter wie Schätzzeitraum, Renditeintervall und die Wahl des Marktindex auf die Ergebnisse. Ziel ist es, die Sensitivität des Beta-Faktors gegenüber diesen Faktoren zu verdeutlichen und die Eignung des CAPM in der Praxis kritisch zu hinterfragen.
3.1 Datenbasis der Untersuchung
Das CAPM weist restriktive und realitätsfremde Annahmen auf, weshalb die praktische Umsetzung der Modellschätzung einen hohen Anspruch erfordert. Zuerst gilt es, die zur Schätzung benutzten Daten zu erklären. Die folgenden Absätze sollen einen Überblick über die Datenqualität, die Wahl des risikolosen Zinssatzes, den Zeitraum und die Wahl des Renditeintervalls der Marktportfolios und der Aktien geben.
Datenqualität
Die Datenqualität der entnommenen Daten kann einen großen Einfluss auf die weiteren Ergebnisse haben. Es ist anzunehmen, dass am Anfang des Untersuchungszeitraums die Datenqualität schlechter ist. Der Grund dafür besteht darin, dass es in den 70er bzw. 80er-Jahren aufgrund von fehlender Erfassungsmedien noch nicht möglich war, die Kurse von Aktien sorgfältig und digital zu untersuchen. In der untenstehenden Tabelle wird dies näher erläutert. Die wöchentlichen und monatlichen Nullrenditen der einzelnen Aktien werden absolut und relativ für die Gesamtperiode ab dem Jahr 1978 bis 2013 angegeben. Um die schlechte Datenqualität der Anfangsperiode darzustellen, wurde der Zeitraum von 1978-1985 hinzugefügt.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt das Thema vor und begründet die Relevanz der Untersuchung des Beta-Faktors anhand von wirtschaftlichen Beispielen.
2 Capital-Asset-Pricing-Modell: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des CAPM, seine Herleitung, Umformung zum Marktmodell sowie seine Bedeutung und Kritik in der Finanzwissenschaft.
3 Empirische Schätzung des Beta-Faktors: Dieser Abschnitt beschreibt die Datenbasis, die gewählte Methodik und analysiert detailliert die Ergebnisse der Beta-Schätzungen über verschiedene Zeiträume und unter verschiedenen Parametern.
4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen, widerlegt die Annahme, das Beta sei „tot“, und diskutiert die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen bezüglich der Parametereinflüsse.
Beta-Faktor, Capital Asset Pricing Model, CAPM, Systematisches Risiko, Marktportfolio, DAX, CDAX, Regressionsanalyse, Renditeintervall, Parametervariabilität, Aktienmarkt, Finanzkrise, Wertpapier, Schätzzeitraum, Finanztheorie.
Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Schätzung des Beta-Faktors, einem zentralen Maß für das systematische Risiko von Aktien im Rahmen des Capital-Asset-Pricing-Modells (CAPM).
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung des CAPM, der Einfluss verschiedener statistischer Parameter auf die Beta-Berechnung sowie der Vergleich mit gängigen Marktmethoden.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie stark das Ergebnis der Beta-Schätzung durch Faktoren wie den Zeithorizont, das Renditeintervall und die Wahl des Marktindex beeinflusst wird.
Zur empirischen Schätzung wird die lineare Regressionsanalyse (Ordinary Least Squares, OLS) angewandt, um die Sensitivität von Aktienrenditen gegenüber Marktrenditen zu ermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung des CAPM sowie einen empirischen Teil, in dem Betas von sechs ausgewählten Unternehmen über 45-Jahres- und 5-Jahres-Zeiträume analysiert werden.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Beta-Faktor, CAPM, systematisches Risiko, Regressionsanalyse, Marktportfolio und Parametervariabilität charakterisiert.
Aufgrund mangelnder digitaler Erfassungsmedien in dieser Zeit ist die Datenbasis weniger präzise, was sich in einer höheren Anzahl an Nullrenditen widerspiegelt und die Repräsentativität der Ergebnisse einschränkt.
Die Untersuchung zeigt, dass die Wahl des Marktindex einen signifikanten Einfluss auf die resultierenden Beta-Faktoren hat, wobei die Werte bei Verwendung des CDAX als Marktproxy tendenziell anders ausfallen als beim DAX.
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