Masterarbeit, 2009
113 Seiten
Die Arbeit befasst sich mit der Darstellung der DDR in der heutigen Berliner Erinnerungslandschaft. Sie untersucht, wie die DDR-Vergangenheit in Museen, Gedenkstätten und anderen öffentlichen Räumen präsentiert wird, welche Diskurse dabei vermittelt werden und welche Interessen die Akteure verfolgen, die an der Produktion dieser Orte beteiligt sind.
Die Einleitung stellt das Thema und die Fragestellung der Arbeit vor. Sie beleuchtet die Bedeutung des Themas Erinnerungskultur in Deutschland und insbesondere die Debatte um den Umgang mit der DDR-Vergangenheit. Der erste Teil der Arbeit behandelt theoretische Bezugspunkte, darunter die Konzepte des kollektiven Gedächtnisses nach Halbwachs, des kommunikativen und kulturellen Gedächtnisses der Assmanns sowie der „Lieux de mémoire“. Der zweite Teil widmet sich dem Forschungsprozess und den Datenerhebungsmethoden. Der dritte Teil stellt den Forschungskontext vor, insbesondere die Geschichte Berlins nach dem Fall der Mauer sowie die Entwicklung der Erinnerungskultur in Ost- und Westdeutschland.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Erinnerungskultur, DDR-Vergangenheit, Berliner Erinnerungslandschaft, Diskurse, Akteure, Interessen, Strategien, Argumentationsmuster, Tourismus.
Die Darstellung ist vielfältig und reicht von Gedenkstätten zur Berliner Mauer und Stasi (Repression) bis hin zu Museen, die den realsozialistischen Alltag und (N)Ostalgie thematisieren.
Das kommunikative Gedächtnis basiert auf den persönlichen Erfahrungen von Zeitzeugen, während das kulturelle Gedächtnis durch Institutionen und Monumente über Generationen hinweg geformt wird.
Dazu gehören staatliche Institutionen (Politiker), ehemalige Oppositionelle (Ankläger), Tourismus-Vermarkter (Pragmatiker) und Privatpersonen mit (n)ostalgischen Interessen.
Orte der Erinnerung werden oft als touristische Attraktionen vermarktet, was die Darstellung beeinflusst und manchmal zu einer Vereinfachung historischer Fakten führt.
Die Arbeit untersucht kritisch, "was fehlt", also welche Aspekte der DDR-Geschichte im aktuellen Diskurs und im Stadtbild weniger präsent sind oder bewusst ausgeklammert werden.
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