Bachelorarbeit, 2017
99 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Forschungslage
1.3 Forschungsweise und Aufbau der Arbeit
2 Zielgruppen
3 Leben mit einer chronischen Wunde
3.1 Einschränkungen der Lebensqualität durch eine chronische Wunde
3.2 Krankheitsspezifische Einschränkungen durch eine chronische Wunde
4 Grundlagen von Wunden
4.1 Aufbau und Funktion der Haut
4.2 Wundentstehung
4.3 Physiologischer Wundheilungsprozess
4.3.1 Reinigungsphase
4.3.2 Granulationsphase
4.3.3 Epithelisierungsphase
4.4 Wundheilung
4.4.1 primäre Wundheilung
4.4.2 sekundäre Wundheilung
4.4.3 chronischer Heilungsverlauf
4.5 Wundheilungsstörung
4.6 Besonderheiten von chronische Wunden
5 Ulcus cruris
5.1 Ulcus cruris venosum
5.1.1 Definition
5.1.2 Entstehungsursachen
5.1.3 Risikofaktoren
5.1.4 Symptome
5.1.5 Lokalisation
5.1.6 Diagnostik
5.1.7 Therapie
5.1.8 Unterstützende und begleitende Maßnahmen
5.1.9 Rezidivprophylaxe
5.2 Ulcus cruris arteriosum
5.2.1 Definition
5.2.2 Entstehungsursachen
5.2.3 Risikofaktoren
5.2.4 Symptome
5.2.5 Lokalisation
5.2.6 Diagnostik
5.2.7 Therapie
5.2.8 Unterstützende und begleitende Maßnahmen
5.2.9 Rezidivprophylaxe
5.3 Ulcus cruris mixtum
5.3.1 Definition
5.3.2 Entstehungsursachen
5.3.3 Risikofaktoren
5.3.4 Symptome
5.3.5 Lokalisation
5.3.6 Diagnostik
5.3.7 Therapie
5.3.8 Unterstützende und begleitende Maßnahmen
5.3.9 Rezidivprophylaxe
6 Das diabetische Fußsyndrom
6.1 Diabetes Mellitus – eine kurze Einführung
6.1.1 Behandlung und Selbstkontrolle
6.1.2 Spätfolgen
6.2 Definition
6.3 Entstehungsursachen eines diabetischen Fußsyndroms
6.4 Risikofaktoren
6.5 Symptome
6.6 Lokalisation
6.7 Diagnostik
6.8 Therapie
6.9 Unterstützende und Begleitende Maßnahmen
6.10 Rezidivprophylaxe
7 Druckgeschwür
7.1 Definition
7.2 Entstehungsursachen
7.3 Risikofaktoren
7.4 Symptome
7.5 Lokalisationen
7.6 Diagnostik
7.7 Therapie
7.8 Begleitende und Unterstützende Maßnahmen
7.9 Rezidivprophylaxe
8 Ernährung bei Menschen mit chronischen Wunden
8.1 Eiweiß und Eiweißmangel
8.2 Kohlenhydrate und Energiemangel
8.3 Fette und Fettmangel
8.4 Vitamine und Vitaminmangel
8.5 Mineralstoffe und Spurenelemente
8.6 Flüssigkeit und Flüssigkeitsmangel
8.7 Ernährungstherapie bei Wunden
9 Diskussion und Schlussfolgerung
10 Ausblick
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen pflegeorientierten Leitfaden für Betroffene und pflegende Angehörige im ambulanten Setting zu entwickeln, um das Verständnis für chronische Wunden zu fördern und die Selbstmanagementkompetenzen durch alltagsorientierte Maßnahmen zu stärken. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf das notwendige krankheitsspezifische Wissen und die erforderlichen Selbstpflegemaßnahmen zur Wundheilungsunterstützung und Rezidivvermeidung.
4.1 Aufbau und Funktion der Haut
Aufbau: Die Haut ist ein lebenswichtiges Organ, welches den gesamten Körper des Menschen bedeckt. Die Hautfläche des Menschen beträgt etwa 1,5 bis 2 m2 (vgl. Daumann, 2016, S. 35) und entspricht rund 16% des Körpergewichtes (vgl. Mohr, 2017).
Es werden von innen nach außen drei Gewebeschichten unterschieden:
Die Oberhaut (Epidermis) ist die oberste und sichtbare Hautschicht - sie ist die Grenze des Körpers zur Außenwelt. Diese Hautschicht enthält keine Gefäße und besteht aus abgestorbenen, verhornten Zellen und bildet somit die erste Barriere für Schadstoffe (vgl. Mohr, 2017).
Die mittlere Hautschicht ist die Lederhaut (Dermis). Diese ist ein nerven- und gefäßreiches Bindegewebe (vgl. HARTMANN, 2008a, S. 13). Die Lederhaut sorgt für die Elastizität der Haut (vgl. Mohr, 2017) und kann so auf äußere Einflüsse, wie z.B. auf Druck oder Spannung, und auf innere Veränderungen, welche von tiefer liegenden Gewebeschichten ausgehen, wie z.B. Ödeme, reagieren (vgl. Daumann, 2016, S. 37).
Unter der Lederhaut, nicht klar abgrenzend, befindet sich die innerste Hautschicht, die Unterhaut (Subcutis). Sie besteht aus einem lockeren Bindegewebe und umgibt das darum liegende Körpergewebe, wie Muskeln, Knochen (vgl. HARTMANN, 2008a, S. 18). In der Unterhaut wird das Körperfett eingelagert – dies speichert Energie und schützt vor Wärmeverlust. Darüber hinaus ermöglicht die Unterhaut somit die Verschiebbarkeit der Haut (vgl. Daumann, 2016, S. 37).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik chronischer Wunden ein, stellt die Zielsetzung der Arbeit dar und erläutert die methodische Herangehensweise.
2 Zielgruppen: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Versorgungsstrukturen pflegebedürftiger Menschen und definiert die relevanten Akteure des Leitfadens.
3 Leben mit einer chronischen Wunde: Hier werden die physischen, psychischen und sozialen Einschränkungen beleuchtet, die mit dem Vorliegen einer chronischen Wunde einhergehen.
4 Grundlagen von Wunden: Dieses Kapitel erläutert den Aufbau der Haut sowie die physiologischen Wundheilungsprozesse und deren pathologische Störungen.
5 Ulcus cruris: Hier erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Ulcus cruris venosum, arteriosum und mixtum, inklusive deren Ursachen, Therapie und Rezidivprophylaxe.
6 Das diabetische Fußsyndrom: Dieses Kapitel behandelt das diabetische Fußsyndrom, erläutert die Entstehungsursachen bei Diabetes mellitus und gibt praktische Hinweise zur Selbstpflege.
7 Druckgeschwür: Hier wird die Entstehung von Dekubitus, die Gradeinteilung und die Notwendigkeit konsequenter Druckentlastung für die Heilung dargestellt.
8 Ernährung bei Menschen mit chronischen Wunden: Dieses Kapitel verdeutlicht die essenzielle Rolle der Nährstoffzufuhr für den Heilungsprozess bei chronischen Wunden.
9 Diskussion und Schlussfolgerung: Die Arbeit wird hier kritisch reflektiert und die wesentlichen Ergebnisse werden zusammengefasst.
10 Ausblick: Ein Ausblick zeigt weiteren Forschungsbedarf auf und schließt die Bachelorarbeit ab.
Chronische Wunden, Ulcus cruris, Diabetisches Fußsyndrom, Druckgeschwür, Wundheilung, Selbstpflege, Kompressionstherapie, Ernährung, Patientenedukation, Rezidivprophylaxe, ambulante Pflege, Gesundheitskompetenz, Dekubitus, Wundmanagement, Pflegebedürftigkeit.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines pflegeorientierten Leitfadens für Menschen, die unter chronischen Wunden leiden und im ambulanten Bereich versorgt werden.
Die zentralen Themen sind das Verständnis verschiedener Wundarten (Ulcus cruris, diabetisches Fußsyndrom, Druckgeschwür), die Rolle der Ernährung und die Bedeutung von Maßnahmen zur Selbstpflege und Rezidivprophylaxe.
Das Ziel ist es, Betroffenen und pflegenden Angehörigen fundiertes Wissen zu vermitteln, um den Heilungsprozess aktiv zu unterstützen, die Lebensqualität zu steigern und das Wiederauftreten von Wunden zu verhindern.
Es handelt sich um eine systematische Literaturarbeit, die auf einer Recherche in Datenbanken wie Pubmed und DIMDI sowie einer sekundären Literaturrecherche basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Haut und Wundheilung, detaillierte Beschreibungen spezifischer Wundbilder, deren Behandlung und unterstützende Maßnahmen sowie das Thema Ernährung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie chronische Wunden, Selbstmanagement, Wundheilung, Kompression, Edukation und Rezidivprophylaxe charakterisiert.
Wenn Betroffene verstehen, warum eine Wunde entstanden ist und welche Mechanismen (z.B. Venenschwäche oder Durchblutungsstörungen) dahinterstecken, steigt die Motivation, aktiv an der Therapie und Rezidivprophylaxe mitzuwirken.
Sie ist ein essenzieller Bestandteil, da sie die Muskelpumpe unterstützt, Venen verengt und somit den venösen Rückfluss fördert, was die Abheilung erst ermöglicht.
Da durch Nervenschädigungen (Polyneuropathie) oft das Schmerzempfinden fehlt, bemerken Betroffene Verletzungen nicht; konsequente Druckentlastung ist daher zwingend, um ein Fortschreiten der Wunde bis hin zur Amputation zu verhindern.
Die Autorin betont, dass eine chronische Wunde mit dem richtigen fundierten Wissen und konsequenter Selbstpflege nicht zwingend über Jahre bestehen muss und die Amputationsraten durch gezieltes Selbstmanagement deutlich sinken könnten.
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