Bachelorarbeit, 2013
64 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Theoretische Bestimmungsgründe bezüglich der Auswirkung auf die Aktien und Immobilienmärkte
2.1 Instrumente der Geldpolitik
2.2 Der Zusammenhang zwischen der Geldpolitik und dem Aktienmarkt
2.3 Der Zusammenhang zwischen Geldpolitik und dem Immobilienmarkt
2.4 Reaktion der Aktien- und Immobilienmärkte auf geldpolitische Veränderungen
3. Bisherige empirische Studien
3.1 Die Auswirkungen der Geldpolitik der Fed auf den US- amerikanischen Aktienmarkt
3.2 Die Reaktion des Immobilienmarktes auf die Geldpolitik
3.3 Die Beurteilung Geldpolitik in Zeiten der Krise
4. Eine ökonometrische Analyse der Effekte der Geldpolitik
4.1 Eine vorläufige Analyse der Daten und Überprüfung auf Stationarität
4.2 Die ökonometrische Methode
4.2.1 Methode der kleinsten Quadrate
4.2.2 Vektorautoregressive Modell
4.2.3 Test auf Kointegration nach Engle und Granger
4.3 Defizite des Modells
5. Empirische Evidenz
5.1 Überprüfung der Daten auf Stationarität
5.2 Der Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Aktienmarkt
5.3 Der Zusammenhang zwischen Geldpolitik und Immobilienmarkt
6. Fazit und Schlussfolgerungen
Die Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, die Auswirkungen geldpolitischer Maßnahmen auf den US-amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt empirisch zu analysieren und dabei die dauerhaften Gleichgewichtsbeziehungen zwischen verschiedenen volkswirtschaftlichen Indikatoren zu untersuchen.
2.1 Instrumente der Geldpolitik
Zur Stabilisierung des Banken- und Finanzsystems in den USA wurde 1913 das Federal Reserve System gegründet. Die Ziele des Federal Reserve System kristallisierten sich erst nach etlichen Gesetzesänderungen wie dem Employment Act von 1946 und dem Full Employment and Balance Growth Act von 1978 heraus. Darin heißt es: Das Board of Governors und das Federal Open Market Committee sollen das Wachstum der Geldmengenaggregate in Einklang mit langfristigem Produktionswachstum derart gestalten, dass ein maximaler Beschäftigungsgrad, stabile Preise und moderate langfristige Zinsen zu erzielen sind.
Die Fed verfügt über drei Steuerungsinstrumente um die übergeordneten Ziele umzusetzen: Mindestreserven, Diskontpolitik und Offenmarktgeschäfte.
1) Mindestreserven
Nach dieser Regel müssen die Banken einen gewissen Prozentsatz ihrer Einlagen als Zentralbankgeld bei den Federal Reserve Banks halten. Somit kann eine Verringerung der Mindestreserve dazu führen, dass mehr Geld in die Wirtschaft gelangt, was eine Form der expansiven Geldpolitik darstellt. Sie setzt Rahmenbedingungen für den Einsatz der übrigen geldpolitischen Instrumente und besitzt eher ordnungspolitischen Charakter.
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Wechselwirkungen zwischen Geldpolitik und Assetpreisen sowie die Problemstellung der Arbeit.
2. Theoretische Bestimmungsgründe bezüglich der Auswirkung auf die Aktien und Immobilienmärkte: Detaillierte Erläuterung der geldpolitischen Instrumente und der theoretischen Transmissionskanäle, über die die Geldpolitik auf Aktien- und Immobilienmärkte wirkt.
3. Bisherige empirische Studien: Überblick über existierende Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen der Fed-Geldpolitik auf den Aktienmarkt und den Immobilienmarkt sowie Betrachtung von Krisensituationen.
4. Eine ökonometrische Analyse der Effekte der Geldpolitik: Darstellung der methodischen Vorgehensweise, inklusive Datenprüfung, OLS-Regressionen, VAR-Modellen und Kointegrationstests nach Engle und Granger.
5. Empirische Evidenz: Anwendung der ökonometrischen Modelle auf die Datensätze und Auswertung der Ergebnisse hinsichtlich der Zusammenhänge zwischen Geldmengen, Zinsen und Assetpreisen.
6. Fazit und Schlussfolgerungen: Zusammenfassung der wichtigsten empirischen Erkenntnisse und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Geldpolitik, Federal Reserve, Aktienmarkt, Immobilienmarkt, S&P 500, Hauspreisindex, Kointegration, VAR-Modell, OLS-Schätzung, Transmissionskanäle, Zinssatz, Geldmenge, Konjunktur, Finanzmarktstabilität, Assetpreise.
Die Arbeit untersucht empirisch, wie geldpolitische Entscheidungen der US-Notenbank (Fed) die Kursentwicklungen auf dem amerikanischen Aktien- und Immobilienmarkt beeinflussen.
Die Schwerpunkte liegen auf der geldpolitischen Steuerung, der Funktionsweise der Transmissionskanäle und der ökonometrischen Messung von langfristigen Gleichgewichtsbeziehungen zwischen makroökonomischen Variablen.
Das Hauptziel ist die Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei der Reaktion von Aktien- und Immobilienpreisen auf geldpolitische Impulse sowie die Überprüfung auf stabile langfristige Kointegrationsbeziehungen.
Es werden ökonometrische Verfahren wie die Methode der kleinsten Quadrate (OLS), Vektorautoregressive Modelle (VAR) sowie der Kointegrationstest nach Engle und Granger eingesetzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Transmissionskanäle, die Analyse bisheriger empirischer Literatur und die eigene ökonometrische Schätzung unter Verwendung von Quartalsdaten der USA.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Geldpolitik, Aktienmarkt, Immobilienmarkt, Kointegration, Zinssteuerung und ökonometrische Modellierung beschreiben.
Die Analyse zeigt einen signifikanten negativen Zusammenhang zwischen der Federal Funds Rate und dem Aktienkurs; ein Anstieg der Zinsen führt tendenziell zu sinkenden Kursen.
Es wurde ein positiver Zusammenhang festgestellt: Eine Erhöhung der Geldmenge führt langfristig zu einem Anstieg des House Price Index (HPI), da dies die Kreditaufnahme vergünstigt.
Dummy-Variablen wurden eingesetzt, um Strukturbrüche in den Zeitreihen, wie den Börsencrash 1987 oder die Weltwirtschaftskrise 2008, abzubilden und so die Schätzgenauigkeit zu verbessern.
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Geldpolitik einen signifikanten Einfluss auf Assetpreise hat, wobei die Reaktionsintensität und Schnelligkeit zwischen Aktien- und Immobilienmarkt aufgrund ihrer unterschiedlichen Liquidität variieren.
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