Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Procurement 4.0
2.1 Digitale Transformation und Industrie 4.0
2.2 Der traditionelle Beschaffungsprozess
2.3 Veränderung des Einkaufs durch die Digitalisierung
3. Procure to Pay (P2P)
3.1 Einordnung von Procure to Pay in den Einkaufsprozess
3.2 Relevanz des P2P-Prozesses
3.3 Grenzen des P2P-Prozesses
4. Anwendung von Künstlicher Intelligenz im P2P-Prozess
4.1 Begriff und Entwicklungen von KI
4.2 Automatisierung des P2P-Prozesses durch Künstliche Intelligenz
4.3 Anwendungsbeispiel von KI im P2P-Prozess
4.3.1 Tool 1: SAP Ariba
4.3.2 Tool 2: SAP Leonardo
4.3.3 Verknüfung der Tools
5. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Procure-to-Pay (P2P) Prozess, mit dem Ziel, Automatisierungspotenziale im Rahmen des digitalen Wandels und der Industrie 4.0 aufzuzeigen.
4. Anwendung von Künstlicher Intelligenz im P2P-Prozess
Der Begriff Künstliche Intelligenz erweckt zunächst einmal Emotionen. Dabei ist das Wort „Intelligenz“ zunächst grundsätzlich positiv konnotiert. Man denkt sofort an einen Mehrwert bzw. Nutzen, der das Leben bereichert.
Im Gegensatz dazu ist das Wort „künstlich“ negativ besetzt. Man bekommt unbewusst Angst davor, dass der intelligente Robotermensch den Menschen ersetzen wird. Mit dieser Einstellung wird oft diskutiert, ob die weitere Entwicklung von KI überhaupt sinnvoll ist.
Der Einsatz von KI gewinnt aus Unternehmenssicht insbesondere an deswegen Bedeutung, da Prozesse dadurch automatisiert werden können. Es werden schon heute konkrete IT-Lösungen dafür angeboten. Die Automatisierung des P2P-Prozesses würde aber viele Vorteile mitbringen. Allerdings sind dabei Grenzen vorhanden, denn der Mensch als denkendes und entscheidendes Wesen wird in Gänze nie ersetzt werden können. Man denke hier nur an Emotionen oder Empathie, die KI nie haben wird.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die Relevanz der Künstlichen Intelligenz im Kontext der Industrie 4.0 und formuliert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit.
2. Procurement 4.0: Das Kapitel befasst sich mit der digitalen Transformation und dem traditionellen Beschaffungsprozess, um die Notwendigkeit moderner Veränderungen durch Digitalisierung zu verdeutlichen.
3. Procure to Pay (P2P): Hier wird der operative Einkaufsprozess detailliert definiert, in den Gesamtzusammenhang eingeordnet und hinsichtlich seiner Relevanz sowie bestehender Grenzen analysiert.
4. Anwendung von Künstlicher Intelligenz im P2P-Prozess: Dieser Hauptteil widmet sich den theoretischen Grundlagen der KI und zeigt anhand praktischer SAP-Anwendungsbeispiele, wie die Automatisierung des P2P-Prozesses konkret umgesetzt werden kann.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Rolle der Künstlichen Intelligenz im Einkauf.
Künstliche Intelligenz, P2P-Prozess, Procurement 4.0, Automatisierung, Digitale Transformation, Operativer Einkauf, Maschinelles Lernen, SAP Ariba, SAP Leonardo, Prozessoptimierung, E-Procurement, Industrie 4.0, Prozesskosten, Beschaffungsmanagement, Sprachassistenzsysteme
Die Arbeit untersucht, wie Künstliche Intelligenz genutzt werden kann, um den operativen Procure-to-Pay Prozess in Unternehmen effizienter zu gestalten und zu automatisieren.
Die Schwerpunkte liegen auf der digitalen Transformation im Einkauf, den theoretischen Konzepten der Künstlichen Intelligenz (wie Machine Learning) und deren konkreter Anwendung in betriebswirtschaftlichen P2P-Prozessen.
Das Ziel ist es, den Nutzen und die Grenzen von KI-basierten Automatisierungslösungen im P2P-Prozess zu analysieren und ein Verständnis für deren Anwendung in der Praxis zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer praxisorientierten Untersuchung von IT-Lösungen im Bereich des Einkaufsmanagements.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Betrachtung von KI-Konzepten, die Automatisierung von P2P-Prozessschritten sowie eine detaillierte Vorstellung und Verknüpfung von SAP Ariba und SAP Leonardo Tools.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Künstliche Intelligenz, P2P-Prozess, Automatisierung, Procurement 4.0 und SAP-Anwendungen definieren.
Die Arbeit weist darauf hin, dass manuelle Bearbeitungsprozesse in der Kreditorenbuchhaltung fehleranfällig und zeitintensiv sind, was durch KI minimiert werden soll, wobei die Abhängigkeit von der Datenqualität eine Herausforderung darstellt.
SAP bietet durch Anwendungen wie Ariba (für den Einkaufsprozess) und Leonardo (für Machine Learning und Data Science) eine integrierte Plattform, um P2P-Abläufe gezielt zu optimieren.
Schwache KI ist auf spezifische Aufgaben im P2P-Prozess spezialisiert (z. B. Rechnungsabgleich), während starke KI als visionäre Stufe gesehen wird, die flexibel wie ein Mensch agieren könnte.
Eine zentrale Herausforderung ist die Notwendigkeit stets aktueller Trainingsdaten, da veraltete oder ungenaue Daten in SAP-Systemen zu falschen Algorithmen und damit zu finanziellen Prozessdefekten führen können.
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