Bachelorarbeit, 2018
181 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.2 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.3 Vorgehensweise
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Forschungsstand
2.1 Mädchenzeitschriften
2.1.1 Die BRAVO GIRL!
2.1.2 Die MÄDCHEN
2.2 Frauenzeitschriften
2.2.1 Die InStyle
2.2.2 Die COSMOPOLITAN
2.2.3 Die Laviva
2.2.4 Die Brigitte WOMAN
2.3 Das weibliche Geschlecht im Rahmen des binären Geschlechtersystems
2.3.1 Gender und Geschlechterrollen
2.4 Geschlechterstereotype
2.4.1 Inhalte von Geschlechterstereotypen
2.4.1.1 Fremdzuschreibungen von Geschlechterstereotypen
2.4.1.2 Selbstzuschreibung von Geschlechterstereotypen
2.4.1.3 Entstehung und Merkmale von Geschlechterstereotypen
2.5 Medien als Sozialisationsinstanzen
2.6 Wie Medien „Frauen“ konstruieren
2.6.1 Die Darstellung der Frau in den Medien. Oder: Das Bild des Mannes von der Frau
2.7 Die weibliche Darstellung in Mädchen- und Frauenzeitschriften
2.7.1 Das Mädchenbild in Mädchenzeitschriften
2.7.1.1 Die enthaltenen Themen
2.7.1.2 Die dargestellten Rollen
2.7.1.3 Die Art der Darstellung
2.7.1.4 Die fotografische Darstellung
2.7.1.5 Sonstige Merkmale
2.7.1.6 Zusammenfassung
2.7.2 Das Frauenbild in Frauenzeitschriften
2.7.2.1 Die enthaltenen Themen
2.7.2.2 Die dargestellten Rollen
2.7.2.3 Die Art der Darstellung
2.7.2.4 Die fotografische Darstellung
2.7.2.5 Sonstige Merkmale
2.7.2.6 Zusammenfassung
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Untersuchungsgegenstand und -methode
3.2 Definition der Analyseeinheit
3.3 Forschungsleitende Fragen
3.4 Hypothesen
3.4.1 Hypothesen zu den enthaltenen Themen
3.4.2 Hypothesen zu den dargestellten Rollen
3.4.3 Hypothesen zu der Art der Darstellung
3.4.4 Hypothesen zum Aussehen und zur fotografischen Darstellung
3.4.5 Hypothesen zu sonstigen Merkmalen
3.5 Kategorienbildung
3.6 Reliabilität
4 Ergebnisdarstellung
4.1 Auswertung
4.1.1 Die Auswertung der Mädchenzeitschriften
4.1.1.1 Die enthaltenen Themen
4.1.1.2 Die Art der Darstellung
4.1.1.3 Die fotografische Darstellung
4.1.1.4 Sonstige Merkmale
4.1.2 Die Auswertung der Zeitschriften für Frauen mittleren Alters
4.1.2.1 Die enthaltenen Themen
4.1.2.2 Die Art der Darstellung
4.1.2.3 Die fotografische Darstellung
4.1.2.4 Sonstige Merkmale
4.1.3 Die Auswertung der Zeitschriften für Frauen fortgeschrittenen Alters
4.1.3.1 Die enthaltenen Themen
4.1.3.2 Die Art der Darstellung
4.1.3.3 Die fotografische Darstellung
4.1.3.4 Sonstige Merkmale
4.2 Interpretation
4.2.1 Die enthaltenen Themen
4.2.2 Die dargestellten Rollen
4.2.3 Die Art der Darstellung
4.2.4 Die fotografische Darstellung
4.2.5 Sonstige Merkmale
4.2.6 Zusammenfassung
Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, das Mädchen- und Frauenbild in aktuellen deutschen Zeitschriften zu bestimmen und zu vergleichen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Mädchen und Frauen in den verschiedenen Zeitschriftengattungen dargestellt werden, welche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten existieren und wie sich diese Bilder über verschiedene Altersgruppen hinweg unterscheiden.
2.7.1.2 Die dargestellten Rollen
Mädchen werden in der Bravo GIRL! und der Brigitte Young Miss nach Mundlos vorrangig in ihrer Rolle als Partnerin in einer romantischen Beziehung sowie als sexuelle Partnerin dargestellt – immer in heterosexuellen monogamen Beziehungen zu einem Jungen. Dabei sei der Junge Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Handlungen des Mädchens – es werde stets in sexueller und emotionaler Abhängigkeit des Jungen/ des Mannes dargestellt (vgl. Mundlos 2011: 32f., 133). Der Familienstand werde außerdem als ledig vorausgesetzt; dabei seien nur Rollen in sozialen Beziehungen mit Jungen (teilweise auch in freundschaftlichen Beziehungen zu anderen Mädchen) relevant, nicht aber die innerhalb der Familie (Chagheri 2005: 88). Chagheri stellt auch fest, dass die romantische Beziehung zu einem Jungen keine gleichberechtigte Partnerschaft ist, sondern Möglichkeiten thematisiert werden, wie das Mädchen für Jungs interessant wirken kann und wie es sich anzupreisen hat. Das Mädchen nehme dabei eine passive Objektrolle ein und werde angehalten zu versuchen, nur Körper zu sein und sich von dem Jungen erobern zu lassen (vgl. ebd.: 33, 92). Mehr noch: In den in der Bravo GIRL! und MÄDCHEN enthaltenen Fotoromanen nimmt das Mädchen Mundlos zufolge häufig die Rolle des passiven Opfers ein, das Hilfe von Dritten (meist einem Jungen) benötigt (vgl. Mundlos 2011: 33). Chagheri kommt in diesem Zusammenhang zu dem Schluss, dass durch die Zeitschriften vermittelt würde, die Partnerschaft mit einem Jungen steigere im Allgemeinen den Wert des Mädchens (vgl. Chagheri 2005: 93).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Darstellung von Frauenbildern in den Medien ein und definiert die Forschungsziele sowie das Vorgehen der Arbeit.
2 Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über bestehende Mädchen- und Frauenzeitschriften, theoretische Grundlagen zu Geschlechterrollen und Stereotypen sowie den Stand der Forschung zur Mediensozialisation.
3 Methodisches Vorgehen: Hier werden die Untersuchungsmethode der quantitativen Inhaltsanalyse, die Auswahl der Zeitschriften, die Definition der Analyseeinheiten und die aufgestellten Hypothesen detailliert erläutert.
4 Ergebnisdarstellung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Auswertung für die verschiedenen Zeitschriftengruppen sowie die Interpretation und Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
Mädchenzeitschriften, Frauenzeitschriften, Frauenbild, Mädchenbild, Geschlechterrollen, Stereotype, Mediensozialisation, Inhaltsanalyse, Rollenanforderungen, Schönheitsideal, Unterhaltung, Konsum, Partnerin, Berufsrolle, Medienrealität.
Die Arbeit untersucht das mediale Bild von Mädchen und Frauen in aktuellen deutschen Zeitschriften und analysiert, wie diese Rollen konstruiert und vermittelt werden.
Im Zentrum stehen die Themenvielfalt, die Rollenbilder (Mutter, Partnerin, Berufstätige), Geschlechterstereotype sowie die fotografische Darstellung und ihre Wirkung.
Das Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Mädchen- und Frauenbild zwischen verschiedenen Zeitschriftengruppen (für Mädchen, für Frauen mittleren Alters und Frauen fortgeschrittenen Alters) aufzudecken.
Die Autorin nutzt eine quantitative Inhaltsanalyse von 4.943 Beiträgen aus sechs führenden Zeitschriften des Jahres 2017, ergänzt durch eine offene Erhebung zur fotografischen Darstellung.
Der Hauptteil analysiert die Auswertung der drei Zeitschriftengruppen, prüft Hypothesen zu Rollen und Stereotypen und interpretiert die Ergebnisse im Kontext gesellschaftlicher Realitäten.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Frauenbild, Geschlechterrollen, Stereotype, Mediensozialisation, Rollenanforderungen und die Analyse von Schönheitsidealen.
Während in Mädchenzeitschriften Schule und Beruf kaum eine Rolle spielen, wird in Zeitschriften für Frauen mittleren Alters die "Karrierefrau" als Leitbild stark betont.
Das Wir-Gefühl wird durch sprachliche Mittel erzeugt, um ein Vertrauensverhältnis zur Leserin aufzubauen, wobei es in Frauenzeitschriften ausgeprägter ist als in Mädchenpublikationen.
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