Bachelorarbeit, 2019
41 Seiten, Note: 1.7
Diese Bachelorarbeit untersucht die Verbindung zwischen dem Konzept der Lebensweltorientierung und der Arbeit mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS) im Kontext der Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII. Ziel ist es, die Eignung der Lebensweltorientierung für die pädagogische Arbeit mit Autisten zu evaluieren, insbesondere im Bereich der Freizeitbegleitung. Die Arbeit geht der These nach, dass die Lebensweltorientierung aufgrund ihrer Fokussierung auf die individuelle Lebenswelt optimal für den Umgang mit den spezifischen Wahrnehmungs- und Interpretationsweisen von Autisten geeignet ist.
1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Bachelorarbeit ein und beschreibt die wachsende Bedeutung der Autismus-Spektrum-Störung (ASS) als Forschungsthema und die Notwendigkeit eines geeigneten Umgangs mit autistischen Menschen. Sie stellt das Konzept der Lebensweltorientierung als pädagogischen Ansatz vor und erklärt die Relevanz der Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII, insbesondere die Freizeitbegleitung, als Kontext für die Untersuchung. Die Arbeit formuliert die zentrale These, dass die Lebensweltorientierung aufgrund ihrer Fokussierung auf die individuelle Lebenswelt optimal für die Arbeit mit Autisten geeignet ist, da deren Wahrnehmungsweisen sich von denen neurotypischer Menschen unterscheiden. Die Einleitung skizziert den Aufbau der Arbeit und die Methodik.
2. Das Konzept der Lebensweltorientierung: Dieses Kapitel beleuchtet das Konzept der Lebensweltorientierung, indem es die Begriffe Lebenswelt, Alltag und Lebensweltorientierung präzise definiert und voneinander abgrenzt. Es erklärt die Bedeutung der Rekonstruktion der Lebenswelt des Betroffenen und beschreibt die Dimensionen und Handlungsmaximen der lebensweltorientierten Arbeit. Der Fokus liegt auf der Vermeidung von Banalisierungen und der Notwendigkeit eines präzisen Verständnisses für die Anwendung in der sozialen Arbeit.
3. Grundlagen der Autismus-Spektrum-Störung: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über die Autismus-Spektrum-Störung (ASS). Es beinhaltet eine detaillierte Begriffsbestimmung, eine Beschreibung verschiedener Erscheinungsformen und eine Analyse der Symptomatik. Der Fokus liegt auf dem Verständnis der Wahrnehmungs- und Interpretationsweisen von Menschen mit ASS, um deren spezifische Bedürfnisse im Kontext der pädagogischen Arbeit zu verdeutlichen.
4. Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII: Dieses Kapitel erklärt die Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII, ihren Inhalt und ihre Bedeutung. Es beschreibt die verschiedenen angebotenen Leistungen, mit besonderem Fokus auf die ambulante Freizeitbegleitung. Es wird herausgestellt, warum diese Leistung für autistische Kinder und Jugendliche von besonderer Bedeutung sein kann, um ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten.
5. Lebensweltorientierte Arbeit mit Menschen mit Autismus: Dieses Kapitel verbindet die vorherigen Kapitel, indem es die Dimensionen der Lebensweltorientierung im Kontext der Wahrnehmung von Autisten analysiert und daraus Rückschlüsse auf die Handlungsmaxime der lebensweltorientierten Arbeit zieht. Es untersucht, wie die Lebensweltorientierung die Freizeitbegleitung von Autisten verbessern kann und wie die individuellen Bedürfnisse der Autisten berücksichtigt werden können.
Lebensweltorientierung, Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Eingliederungshilfe §35a SGB VIII, Freizeitbegleitung, pädagogische Arbeit, inklusive Pädagogik, Wahrnehmungsweisen, individuelle Bedürfnisse, neurotypisch, therapeutische Interventionen.
Diese Bachelorarbeit untersucht die Anwendbarkeit des Konzepts der Lebensweltorientierung in der Arbeit mit Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS), insbesondere im Bereich der Freizeitbegleitung im Kontext der Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII. Die zentrale These ist, dass die Lebensweltorientierung aufgrund ihrer Fokussierung auf die individuelle Lebenswelt besonders gut für den Umgang mit den spezifischen Wahrnehmungs- und Interpretationsweisen von Autisten geeignet ist.
Die Arbeit behandelt folgende Themen: das Konzept der Lebensweltorientierung und seine Anwendung in der Pädagogik; Grundlagen und Erscheinungsformen der Autismus-Spektrum-Störung; Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII und die Bedeutung der Freizeitbegleitung; die spezifische Wahrnehmung von Autisten und deren Auswirkungen auf die pädagogische Arbeit; und die Verbindung zwischen Lebensweltorientierung und erfolgreicher Freizeitbegleitung für Autisten.
Die Arbeit ist in sechs Kapitel gegliedert: Einleitung, Das Konzept der Lebensweltorientierung (inkl. Begriffsbestimmungen, Rekonstruktion der Lebenswelt, Dimensionen und Handlungsmaximen), Grundlagen der Autismus-Spektrum-Störung (inkl. Begriffsbeschreibung, Erscheinungsformen und Symptomatik), Eingliederungshilfe nach §35a SGB VIII (inkl. Inhalt, Bedeutung und Ziele der Leistungen), Lebensweltorientierte Arbeit mit Menschen mit Autismus (inkl. Dimensionen der Lebensweltorientierung in der Wahrnehmung von Autisten, Rückschlüsse für Handlungsmaximen und Bedeutung für die Freizeitbegleitung) und Fazit.
Die Arbeit evaluiert die Eignung der Lebensweltorientierung für die pädagogische Arbeit mit Autisten, insbesondere in der Freizeitbegleitung. Die Ergebnisse zeigen, wie die Lebensweltorientierung die individuellen Bedürfnisse von Autisten berücksichtigt und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördert. Konkrete Ergebnisse werden im Kapitel 5 und im Fazit detailliert dargestellt.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind: Lebensweltorientierung, Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Eingliederungshilfe §35a SGB VIII, Freizeitbegleitung, pädagogische Arbeit, inklusive Pädagogik, Wahrnehmungsweisen, individuelle Bedürfnisse, neurotypisch, therapeutische Interventionen.
Eine detaillierte Zusammenfassung der einzelnen Kapitel findet sich im Abschnitt "Zusammenfassung der Kapitel" der Arbeit. Dieser Abschnitt bietet einen Überblick über die Inhalte jedes Kapitels und seine Bedeutung im Kontext der gesamten Arbeit.
Die Zielsetzung der Arbeit ist die Evaluierung der Eignung der Lebensweltorientierung für die pädagogische Arbeit mit Menschen mit ASS, insbesondere in der Freizeitbegleitung. Es soll untersucht werden, ob die Fokussierung auf die individuelle Lebenswelt optimal für den Umgang mit den spezifischen Wahrnehmungs- und Interpretationsweisen von Autisten geeignet ist.
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