Diplomarbeit, 2006
137 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen des E-Learning
2.1 Begriffserklärung und Abgrenzung
2.2 Formen des E-Learning
2.3 Eingesetzte Technologien im E-Learning
3 Einsatz von E-Learning an Hochschulen
3.1 Analyse der Lage an deutschen Hochschulen
3.1.1 Das wirtschaftliche Potenzial von E-Learning-Angeboten
3.1.2 E-Learning-Strategien der Hochschulen
3.1.3 Die Akteure des E-Learning im Hochschulbereich
3.1.4 Möglichkeiten der Hochschulen
3.1.5 Finanzierung der E-Learning-Angebote
3.2 Ausgewählte E-Learning-Initiative an der JWG-Universität
3.2.1 Komponenten und Aufbau der megadigitale
3.2.2 Bereits geförderte Projekte
4 Empirische Analyse des wirtschaftlichen Potenzials
4.1 Aufbau und Durchführung der Umfrage
4.1.1 Konventionell
4.1.2 Online Version
4.2 Verwendete Software
4.3 Auswertung der Ergebnisse
4.3.1 Deskriptive Auswertung
4.3.2 Analytische Auswertung
4.3.2.1 Nominalskalierte Merkmale
4.3.2.2 Metrischskalierte Merkmale
4.4 Schlussfolgerungen
5 Gestaltungsempfehlungen für Geschäftsmodelle im E-Learning
5.1 Eine mögliche Definition von Geschäftsmodell
5.2 Geschäftsmodell und die Nachhaltigkeit von E-Learning
5.3 Gestaltungsempfehlungen
5.4 Weitere mögliche wirtschaftliche Potenziale des E-Learning
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert das wirtschaftliche Potenzial von E-Learning-Angeboten an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt, um nachhaltige Finanzierungsmodelle für den Regelbetrieb zu identifizieren. Dabei wird untersucht, ob Studierende bereit sind, für Online-Repetitorien als studiumsergänzende Angebote zu zahlen, um die Abhängigkeit von Drittmitteln zu verringern.
1.1 Problemstellung
In den letzten Jahren wurde E-Learning an den Hochschulen als Experimentierung von einigen Forschern durchgeführt, die als Vorreiter neue webbasierte Formen des Lehrens und Studierens entwickelt und ausprobiert haben. Dazu wurden verschiedene E-Learning Projekte durch Drittmittel gefördert, deren Nachhaltigkeit aber dadurch nicht gesichert werden konnte. Durch diese Projekte ist weder eine kritische Masse von multimedial aufbereiteten Lehrinhalten entstanden, noch ist es gelungen, diese neuen Lehr- und Lernformen flächendeckend einzuführen und dafür notwendige bzw. nachhaltige Infrastrukturen aufzubauen. Der Bund und die Länder, aber auch viele Hochschulleitungen streben deshalb an, E-Learning an den Hochschulen breiter und nachhaltiger als bisher zu verankern, indem strategische Vorgaben gemacht, Anreize geschaffen und notwendige Infrastrukturen aufgebaut werden.
Nach dem Ablauf der Förderprogramme versuchen die Hochschulen den nachhaltigen Einsatz von E-Learning-Angeboten zu gewährleisten. Unter diesem Aspekt hat die dauerhafte Finanzierung der E-Learning-Angebote an deutschen Hochschulen an Bedeutung gewonnen. Obwohl in der Industrie mittlerweile Überlegungen über die Finanzierung für einen nachhaltigen Einsatz von E-Learning durch die Vermarktung der E-Learning-Angeboten seit langem zur Wirklichkeit umgesetzt wurde, wird in Hochschulen E-Learning häufig noch durch Landesmittel oder das BMBF (Bundesministerium für Bildung und Forschung) finanziert. Auf Grund der finanziellen Probleme verlaufen sich die meisten Projekte nach Ablauf der Förderdauer im Sande oder Projektergebnisse werden nach Ablauf des Projektes nicht weiter verwertet.
Die Hochschulen stehen damit vor einer großen Herausforderung, E-Learning von der Phase der Pilot- und Modellprojekte in den Regelbetrieb der Hochschullehre zu überführen und dauerhaft finanziell verankern. Hierzu tritt die Frage auf, wie ein nachhaltiger, finanziell gesicherter Einsatz von E-Learning gewährleistet wird. Damit ein Regelbetrieb des E-Learning an Hochschulen erfolgt, sollte dessen Einsatz von den Drittmittel befreit werden und die Hochschulen sollten neue Erlösquellen finden, die den Einsatz von E-Learning finanzieren.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderung, E-Learning von temporären Modellprojekten in den nachhaltigen Regelbetrieb zu überführen und führt in die zentrale Forschungsfrage der Zahlungsbereitschaft ein.
2 Grundlagen des E-Learning: Dieses Kapitel definiert den E-Learning-Begriff, grenzt verschiedene Lernformen ab und erläutert die technologischen Basissysteme wie Autorensysteme und Lernplattformen.
3 Einsatz von E-Learning an Hochschulen: Es folgt eine Analyse der aktuellen Situation an deutschen Hochschulen, der Finanzierungsstrukturen sowie eine Vorstellung des spezifischen Projekts „megadigitale“ an der JWG-Universität.
4 Empirische Analyse des wirtschaftlichen Potenzials: Dies ist das Kernkapitel der Arbeit, welches das methodische Vorgehen der Umfrage sowie die statistische Auswertung der erhobenen Daten zu Zahlungsbereitschaft und Einflussfaktoren detailliert darlegt.
5 Gestaltungsempfehlungen für Geschäftsmodelle im E-Learning: Auf Basis der empirischen Ergebnisse werden Handlungsempfehlungen für Geschäftsmodelle entwickelt, die eine nachhaltige Finanzierung jenseits von Drittmitteln ermöglichen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und skizziert Möglichkeiten für weiterführende Forschungsarbeiten.
E-Learning, Hochschulen, wirtschaftliches Potenzial, Zahlungsbereitschaft, Online-Repetitorien, Geschäftsmodelle, Finanzierung, empirische Analyse, Nachhaltigkeit, Lernplattformen, Blended Learning, Drittmittel, Umfrage, Informatik, Bildungsökonomie.
Die Arbeit untersucht das bisher kaum ausgeschöpfte wirtschaftliche Potenzial von E-Learning-Angeboten an deutschen Hochschulen, speziell mit dem Ziel, eine nachhaltige Finanzierung über Drittmittel hinaus zu ermöglichen.
Die Arbeit verbindet theoretische Grundlagen des E-Learning und seiner Technologien mit einer empirischen Marktanalyse unter Studierenden sowie der Ableitung von Gestaltungsempfehlungen für Geschäftsmodelle.
Das primäre Ziel ist es, zu klären, ob eine Zahlungsbereitschaft bei Studierenden für studiumsergänzende E-Learning-Angebote wie Online-Repetitorien existiert und wie dieses Wissen für tragfähige Geschäftsmodelle genutzt werden kann.
Der Autor führt eine universitätsweite empirische Umfrage durch, deren Ergebnisse anschließend mittels deskriptiver und analytischer Statistik (u.a. Korrelationsanalysen, Chi-Quadrat-Tests) ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der E-Learning-Situation (inkl. Projektvorstellung an der JWG-Universität), die Durchführung der empirischen Erhebung und die fundierte statistische Analyse der Daten.
Zu den zentralen Begriffen zählen E-Learning, Zahlungsbereitschaft, Online-Repetitorien, Geschäftsmodelle, empirische Analyse, Nachhaltigkeit und Finanzierung von Bildungsangeboten.
Die Fachbereiche dienen als differenzierte Datenbasis, um zu untersuchen, ob die Zahlungsbereitschaft für E-Learning-Angebote fachspezifisch variiert und welche Gruppen für eine Vermarktung besonders in Frage kommen.
Die Analyse zeigt Unterschiede in der Bereitschaft zur Nutzung kostenpflichtiger Angebote auf, was für die zielgruppenspezifische Gestaltung von Geschäftsmodellen und Preisstrategien entscheidend ist.
Das Wasserfallmodell dient im Projekt „megadigitale“ dazu, Erfahrungen, die in einer ersten Stufe in ausgewählten Fachbereichen gewonnen wurden, systematisch an nachfolgende Fachbereiche weiterzugeben.
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