Masterarbeit, 2010
111 Seiten, Note: 1,0
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der chinesischen Wirtschaftsentwicklung unter Anwendung der Konjunkturtheorie der Österreichischen Schule. Ziel ist es, den Einfluss des Geldmengenwachstums auf den wirtschaftlichen Erfolg Chinas zu untersuchen.
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und erläutert den Zusammenhang zwischen der Österreichischen Schule und der Analyse der chinesischen Wirtschaft. Das zweite Kapitel widmet sich der Geschichte, Methodik und den Grundsätzen der Österreichischen Schule und stellt die österreichische Konjunkturtheorie (ÖKT) vor. Dabei werden zentrale Konzepte der ÖKT, wie der Cantillon-Effekt, die Zeitpräferenz und die Rolle des Geldes, erläutert. Außerdem werden Handlungsempfehlungen der Österreichischen Schule für wirtschaftliche Abschwünge vorgestellt und die Kritik an der Schule beleuchtet.
Kapitel drei stellt wichtige Konjunkturindikatoren vor, die im vierten Kapitel zur Analyse der chinesischen Wirtschaftsentwicklung herangezogen werden. Kapitel fünf fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und bietet eine Beurteilung der wirtschaftlichen Situation Chinas aus Sicht der Österreichischen Schule.
Österreichische Schule, Konjunkturtheorie, Geldmengenwachstum, Kreditexpansion, chinesische Wirtschaft, Wirtschaftsentwicklung, Indikatoren, Kapital, Zeitpräferenz, Inflation, Deflation, Sparen, Investitionen, Staatsintervention.
Die ÖKT sieht die Ursache von Konjunkturzyklen in einer künstlichen Kreditexpansion, die zu Fehlinvestitionen und einer Verzerrung der Produktionsstruktur führt.
Er beschreibt, dass eine Erhöhung der Geldmenge nicht alle Marktteilnehmer gleichzeitig erreicht, wodurch Erstempfänger des neuen Geldes auf Kosten der Letztempfänger profitieren.
Die Forschung untersucht, inwiefern das enorme Geldmengenwachstum und staatliche Interventionen in China zu einer künstlichen Blase geführt haben könnten.
Es beschreibt eine Situation, in der Konsumenten aufgrund von Inflation und Preissteigerungen weniger konsumieren können, während Ressourcen in kapitalintensive Projekte fließen.
Im Gegensatz zu anderen Schulen empfiehlt sie oft, den Markt sich selbst bereinigen zu lassen und weitere Kreditexpansionen zur Krisenbekämpfung zu vermeiden.
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