Bachelorarbeit, 2019
76 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Theorie
2.1 RC-Theorie
2.2 Fragestellung und Begriffserklärungen
2.3 Forschungsstand
2.3.1 Zentrale Forschungslinien und Befunde
2.3.2 Praktische Schlussfolgerungen aus dem Forschungsstand
2.3.3 Einordnung in den Forschungsstand
4 Methode
4.1 Stichprobe
4.2 Datenerhebung
4.3 Datenauswertung
5 Ergebnisse
5.1 Ergebnisse Interview M1
5.1.1 Gesundheit
5.1.2 Sport
5.1.3 Flyer
5.1.4 Campus
5.2 Ergebnisse Interview M2
5.2.1 Gesundheit
5.2.2 Sport
5.2.3 Flyer
5.2.4 Campus
5.3 Ergebnisse Interview F1
5.3.1 Gesundheit
5.3.2 Sport
5.3.3 Flyer
5.3.4 Campus
5.4 Ergebnisse Interview F2
5.4.1 Gesundheit
5.4.2 Sport
5.4.3 Flyer
5.4.4 Campus
5.5 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Diskussion
7 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, welche Anreize für Mitarbeiter der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel geschaffen werden können, um diese während ihres Unialltags zu sportlicher Aktivität auf dem Campus zu motivieren und so ihre Gesundheit präventiv zu fördern.
1 Einleitung
Der Wunsch gesund zu leben ist bei vielen Menschen in ihrem Selbstverständnis verankert. Doch durch die Art und Weise wie wir leben und arbeiten, gibt es immer wieder Hürden, die verhindern, eine gesunde und abwechslungsreiche Lebensweise zu erreichen. Das ständige Sitzen, die Arbeit am Computer, das Entstehen von zunehmender Belastung durch Überstunden und das Streichen von Pausen stellen unsere Gesundheit auf die Probe. Der Körper kann diese Belastung nur zu einem gewissen Grad aushalten, bis er streikt: Wir werden krank und können so unserer Arbeit für eine gewisse Zeit nicht nachgehen.
Dieses Phänomen wird unter anderem in Krankenkassenberichten erfasst. Der Bericht der Techniker Krankenkasse von 2015 über bei der Christian-Albrechts-Universität (CAU) zu Kiel angestellten Mitglieder besagt, dass die höchsten Krankenstände zumeist in höheren Altersgruppen beobachtet werden. Die 40-49-Jährigen und über 50-jährigen Mitarbeiter¹ waren 2014 zwischen 3,2 und 4,46% der Tage krankgeschrieben, wohingegen die unter 39-jährigen Arbeitnehmer nur zwischen 1,53 und 1,78% der Tage krankgeschrieben waren (Siehe A1). Im Durchschnitt sind die über 40-jährigen Angestellten zwischen 12 und 16,3 Tage in den Jahren 2014 und 2015 krankgeschrieben gewesen, wohingegen die unter 29-Jährigen nur auf Werte zwischen 5,6 und 6,4 Tage kommen. Vor diesem Hintergrund wurden für in die vorliegende Arbeit 40-50-jährige Personen befragt (Siehe A2).
1 Einleitung: Beschreibt die gesundheitlichen Probleme im Arbeitsalltag an der Universität und begründet die Relevanz der Studie zur Identifikation von Anreizen für mehr Bewegung.
2 Theorie: Erläutert die Rational-Choice-Theorie als fundierten Rahmen, um menschliche Entscheidungen pro oder contra sportliche Aktivität zu analysieren und definiert zentrale Begriffe.
4 Methode: Begründet die Wahl eines qualitativen Experteninterviews und beschreibt den Aufbau des Leitfadens sowie die Stichprobenauswahl am Beispiel des Romanischen Seminars.
5 Ergebnisse: Präsentiert die detaillierten Antworten der befragten Mitarbeiter in den Kategorien Gesundheit, Sport, Flyer und Campus, zusammengefasst durch die Grounded Theory.
6 Diskussion: Vergleicht die Studienergebnisse mit dem Forschungsstand und diskutiert kritisch die Umsetzbarkeit von Anreizmaßnahmen auf dem Campus.
7 Zusammenfassung: Fasst die gesamte Arbeit zusammen und resümiert die gewonnenen Erkenntnisse über notwendige Anreize für sportliche Aktivität.
Gesundheitssport, Arbeitsplatz, Sport, Universität, Bewegung, Anreiz, Rational-Choice-Theorie, qualitative Interviewstudie, Gesundheitsverhalten, Prävention, Pausengestaltung, Rückengesundheit, Stresspuffer, Koordination, Campus.
Die Arbeit untersucht, welche Anreize Mitarbeiter einer Universität benötigen, um sich während ihres Arbeitsalltags mehr sportlich auf dem Campus zu betätigen und so ihre Gesundheit zu fördern.
Die zentralen Felder sind Gesundheit am Arbeitsplatz, die Bedeutung von aktiven Pausen, die Motivation durch Anleitung und die Identifikation von Barrieren für Bewegung im Büro- und Universitätsumfeld.
Ziel ist es, Forschungslücken zu schließen und konkrete Anreize zu definieren, wie Mitarbeiter im Alter von 40 bis 50 Jahren während ihrer Arbeitszeit koordinativ in Bewegung gebracht werden können.
Es wird ein qualitatives, halbstrukturiertes Experten-Leitfadeninterview mit vier Probanden durchgeführt. Die Daten werden mithilfe der Grounded Theory und der Software MAXQDA kodiert und analysiert.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Rational-Choice-Theorie, eine methodische Beschreibung, die detaillierte Darstellung der Interviewergebnisse und eine abschließende Diskussion der Befunde im Kontext des Forschungsstandes.
Gesundheitssport, Arbeitsplatz, Universität, Bewegung, Anreiztheorie, Prävention, Pausengestaltung und Rückengesundheit.
Die Studie fokussiert sich auf 40- bis 50-jährige Angestellte, da diese laut Krankenkassenberichten höhere Krankenstände und vermehrt gesundheitliche Probleme wie Rückenschmerzen aufweisen.
Die Interviewpartner gaben an, dass Flyer oft ungelesen in der Schreibtischschublade verschwinden. Als effektiver gelten persönliche Anleitungen, digitale Tutorials oder fest in den Tag integrierte, kurze Bewegungseinheiten.
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