Masterarbeit, 2019
95 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung, Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Begrifflichkeiten Stress und Stressmanagement
2 Promlemhintergrund, Fragestellung
2.1. Der Hohenlohekreis und seine gesundheitsökonomischen Probleme
2.1.1 Vorstellung des Landkreises, demographische Entwicklung
2.1.2 Relativer und absoluter Ärztemangel in den kommenden Jahren
2.1.3 Stressbelastung in Süd-Deutschland und in den ländlichen Gebieten
2.2 Stress-Screening und - Beratung, Ist Zustand
2.2.1 Rolle von Stress aus medizinischer und gesundheitsökonomischer Sicht
2.2.2 Aktueller Verlauf des Stressmanagements und die damit verbundenen Probleme
3. Das vorgeschlagene Konzept
3.1. Beschreibung des digital unterstützten Stressmanagements und seine Vorteile
3.2 Rahmenbedingungen des vorgeschlagenen Konzeptes
3.2.1 In Bezug auf Prävention
3.2.2 In Bezug auf die Politik und der Stand der Digitalisierung
3.2.3 Sichtpunkt der niedergelassenen Ärzte und der Versicherten
3.3 Fazit:
4. Methodik
4.1 Fragestellungen
4.2 Sammeln von Vorkenntnissen
4.3 Quantitative Forschung – Bedarfsanalyse
4.3.1 Datenerhebung
4.3.2 Fallauswahl und Feldzugang
4.3.3 Fragebogenentwicklung
4.4. Investitionskosten versus Vergütung – eine prospektive Analyse
4.4. 1 Investitionskosten des digital unterstützten Stressmanagements
4.4.2 Vergütung der Videosprechstunde
4.4.3. Fallbeispiele
5. Ergebnisse
5.1. Ergebnisse der quantitativen Forschung
5.2. Ergebnisse der prospektiven Analyse
6. Diskussion
6.1. Diskussion der Ergebnisse
6.2. Methodologische und inhaltliche Limitationen der Arbeit
6.3. Diskussion der Chancen des Stressmanagement-Programms - SWOT-Analyse
7 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, den Bedarf an einem digital unterstützten, hausarztgesteuerten Stressmanagement unter den 18- bis 35-jährigen Versicherten im Hohenlohekreis zu analysieren und die damit verbundenen finanziellen Rahmenbedingungen für die Hausarztpraxis unter Berücksichtigung der aktuellen Vergütungsregeln zu untersuchen.
1.3 Begrifflichkeiten Stress und Stressmanagement
Stress ist heutzutage ein häufig diskutiertes Thema. Wenn man zum Stichwort „Stress” mit Google eine Suche durchführt, findet man über 1 Milliarden Ergebnisse. Zum Vergleich: beim Wort „Arbeit” liegt diese Zahl nur bei 39 Millionen. Genauso gewinnt der Umgang mit Stress und damit das Stressmanagement immer mehr an Bedeutung.
JánosSelye, der auch als „Vater der Stressforschung” genannt wird, war ein ungarisch-kanadischer Mediziner, der 1950 den Stress als eine unspezifische Reaktion des Körpers auf jede Anforderung definiert hat. Spätere Stresstheorien haben zunehmend die Subjektivität von Stress in den Fokus gesetzt.Lazarus hat 1966 als erster festgestellt, dass die Wahrnehmung von Stress und die darauf gegebenen Reaktionen individuell sind. Die subjektive Bewertung und die Coping-Kompetenzen von Menschen bezüglich des Umgehens mit Stress sind unterschiedlich.15 Neuere Stressmodelle berücksichtigen auch die äußeren Ressourcen, die Umgebung und neben den psychischen auch die körperlichen Veränderungen, die durch Stress verursacht werden16. Medizinisch gesehen führt chronischer Stress zu einer Erhöhung des Adrenalin-und Cortisol-Spiegels und dadurch zu einer Beeinträchtigung des psychischen Befindens und der Gesundheit.
1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung der steigenden Gesundheitskosten, die Bedeutung von Prävention und die Zielsetzung der Arbeit bezüglich Stressmanagement bei jüngeren Altersgruppen.
2 Promlemhintergrund, Fragestellung: Analysiert die demografische Entwicklung und den Ärztemangel im Hohenlohekreis sowie die gesundheitsökonomische Relevanz von stressbedingten Krankheiten.
3. Das vorgeschlagene Konzept: Stellt ein Modell für ein digital unterstütztes, hausarztgesteuertes Stressmanagement vor und erläutert die politischen sowie infrastrukturellen Rahmenbedingungen.
4. Methodik: Detailliert die quantitative Bedarfsanalyse mittels Fragebogen sowie die prospektive Kosten-Nutzen-Analyse der Videosprechstunden-Vergütung.
5. Ergebnisse: Präsentiert die Resultate der quantitativen Umfrage unter der Zielgruppe sowie die Ergebnisse der betriebswirtschaftlichen Analyse der Vergütung.
6. Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Analyse der Limitationen der Arbeit sowie Durchführung einer SWOT-Analyse für das vorgeschlagene Programm.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Potenziale und Notwendigkeiten für die Implementierung des digitalen Stressmanagements in der Hausarztpraxis.
Stressmanagement, Stress-Screening, Videosprechstunde, Hausarzt, Hohenlohekreis, Digitalisierung, Prävention, Gesundheitsmanagement, Kosten-Nutzen-Analyse, Versichertenpauschale, EBM, Ärztemangel, Online-Beratung, Psychische Gesundheit, Bedarfsanalyse
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die praktische Umsetzung eines digital unterstützten, hausarztgesteuerten Stressmanagements speziell für Versicherte im Alter von 18 bis 35 Jahren im Hohenlohekreis.
Die zentralen Felder umfassen die gesundheitsökonomische Bedeutung von Stress, die demografische Situation und Ärztemangel-Problematik im Hohenlohekreis, die Integration von Digitalisierung in die hausärztliche Praxis sowie die Analyse der EBM-Vergütungsstrukturen.
Das Ziel ist die Ermittlung des Bedarfs an digitalen Stressmanagement-Angeboten in der genannten Zielgruppe sowie die Klärung der Frage, unter welchen finanziellen Rahmenbedingungen diese Leistungen für Hausärzte attraktiv umsetzbar sind.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer quantitativen Bedarfsanalyse durch einen Fragebogen (n=234) sowie einer betriebswirtschaftlichen prospektiven Kosten-Nutzen-Analyse (Fallbeispiele).
Der Hauptteil befasst sich mit der theoretischen Herleitung, der Vorstellung des digitalen Konzeptes, der methodischen Durchführung der Datenerhebung, der detaillierten Abrechnungssimulation für Videosprechstunden und der anschließenden Ergebnisdiskussion.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Stress-Screening, Videosprechstunde, EBM-Vergütung, hausarztzentrierte Versorgung, Präventionsgesetz und Gesundheitsökonomie.
Basierend auf den Berechnungen der Autorin belaufen sich die einmaligen Investitionskosten für die Einführung auf 397,60 Euro.
Die neue Vergütungsstruktur, insbesondere durch neue EBM-Ziffern und die Öffnung der Indikationen, führt dazu, dass sich die Investitionskosten laut der Analyse in den meisten Fällen bereits im ersten Quartal durch die erbrachten Leistungen amortisieren können.
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