Diplomarbeit, 2005
67 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Problemstellung
1.2. Forschungsfragestellung der Arbeit
2. Der DFB
2.1. Struktur des DFB
2.1.1. Auszug aus den Statuten des DFB
2.1.2. Sponsoren des DFB
2.2. Events des DFB
2.3. Partner des DFB bei der WM 2006
2.3.1. Deutsche Unternehmen als offizielle Partner
2.4. Der DFB als Brand
3. Adidas-Salomon versus Nike-Kampf der Schuhe
3.1. Adidas-Salomon
3.2. Nike
4. Event-Marketing
4.1. Sport-Marketing
4.1.1. Sport-Markteing zwischen Non-Profit und Kommerz
4.2. Einsatz, Möglichkeiten und Formen von Event-Marketing
4.3. Abgrenzung Event-Marketing
4.3.1. Abgrenzung des Event-Sponsoring
4.4. Post-Event-Messungen
4.5. Kommunikations-Mix als Marketing-Element
4.6. Ambush Marketing
4.6.1. Merkmale des Ambush Marketing
4.7. Zielgruppen des Events
5. Image
5.1. Definition des Image-Begriffs
5.2. Imagetransfer
5.2.1. Modell des Imagetransfers
6. Event-Medien
6.1. Fernsehen und andere Medien
6.2. Werbemedien
6.3. Der Sportler als Werbemedium
6.4. Das Internet
6.4.1. Post-Event-Fragebogen für das Internet
7. Ökonomische Ziele
7.1. Nutzen des Events für Deutschland
8. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die Rolle der Fußballweltmeisterschaft 2006 als zentrales Marketing-Instrument des Deutschen Fußballbundes (DFB). Im Fokus steht dabei die Analyse der Sponsoring-Strukturen, der Event-Vermarktung sowie der Methoden zum Imagetransfer auf die beteiligten Unternehmen.
3. Adidas–Salomon versus Nike – Kampf der Schuhe
Einer der großen Sponsoren und Ausrüster der WM 2006 ist das Herzogenauracher Sportbekleidungsunternehmen Adidas–Salomon. Adidas war schon bei der WM 1974 in Deutschland in Machtkämpfe der FIFA involviert. Adi Dassler, der allmächtige Chef des Unternehmens, galt als Intimfeind des damaligen Kandidaten für das Präsidentenamt der FIFA, Joel Havelange. Nach der Wahl Havelanges gab Dassler jedoch seinen Widerstand auf und paktierte mit dem Brasilianer. Dieses geschah aber nicht aufgrund der Liebe zum Volkssport Nr. 1, sondern es steckte wirtschaftliches Kalkül dahinter. Dassler hoffte, über Havelange Zugriff auf die jeweiligen Landesverbände zu bekommen. Kernidee hierbei war es, sämtliche Nationalteams mit Adidas–Equipment auszustatten, um die Spieler national und international zu seinen „Reklametafeln“ zu machen. Da Dassler aber Realist war, wollte er nicht ausschließlich sein eigenes Kapital einsetzen. Also nahm er Coca–Cola mit ins Boot. Ein Jahr nach dem Gewinn der Fußball WM 74 durch das von Adidas gesponserte und ausgestattete Team aus Deutschland, lud er den damaligen Chef von Coca–Cola, Kileen, zu einem Spiel der brasilianischen Nationalmannschaft in das Maracuna–Stadion ein. Kileen erlebte mit, wie über 100.000 Brasilianer schon das Warmlaufen ihres Teams frenetisch feierten. Ein Jahr später zahlte Coca–Cola zum ersten Mal Sponsorengelder für Fußball, nämlich 360.000 US $. Bei der Fußball WM 1978 in Argentinien beteiligte sich das Unternehmen aus Atlanta mit 8 Mio. US $.
1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage und der Relevanz des Themas im Bereich Sport-Marketing und Sponsoring.
2. Der DFB: Darstellung der Struktur, der Partner und der kulturellen sowie ökonomischen Bedeutung des DFB.
3. Adidas-Salomon versus Nike-Kampf der Schuhe: Analyse der konkurrierenden Marketingstrategien zweier Weltmarktführer im Sportsektor.
4. Event-Marketing: Definition, Abgrenzung und Instrumente des Event-Marketings in Verbindung mit Sportgroßereignissen.
5. Image: Untersuchung von Image-Begriffen und Modellen zum Imagetransfer zwischen Event und Marke.
6. Event-Medien: Analyse der Rolle von Fernsehen, Internet und Werbeträgern bei der Vermarktung von Sportevents.
7. Ökonomische Ziele: Betrachtung der Kosten-Nutzen-Aspekte und ökonomischen Auswirkungen der WM 2006 für Deutschland.
8. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Einschätzung der Rolle des Marketings als dominierende Kraft hinter dem Mega-Event.
Fußballweltmeisterschaft 2006, DFB, Event-Marketing, Sponsoring, Imagetransfer, Markenmanagement, Adidas, Nike, Ambush Marketing, Produktplatzierung, Sportmarketing, Zielgruppenanalyse, Medienvermarktung, Corporate Identity, ökonomischer Nutzen.
Die Arbeit analysiert die Vermarktungsstrategien rund um die Fußballweltmeisterschaft 2006 mit einem Fokus auf die Rolle des DFB und die Sponsoring-Aktivitäten von Marken wie Adidas und Nike.
Die Schwerpunkte liegen auf Event-Marketing, Imagetransfer, Medienpräsenz und der wirtschaftlichen Bedeutung von Sport-Großereignissen.
Das Ziel ist es, zu verstehen, wie der DFB den Event für einen Imagetransfer nutzt und wie sich Event-Marketing gegenüber klassischem Sponsoring abgrenzt.
Es werden betriebswirtschaftliche Ansätze, Sponsoring-Modelle und Analyseinstrumente aus der Sportökonomie auf den Kontext der Fußballweltmeisterschaft angewendet.
Der Hauptteil behandelt die Strategien der Ausrüster, die Definitionen des Event-Marketings, die Bedeutung von Medien sowie verschiedene Messmethoden für die Wirkung von Marketing-Maßnahmen.
Zu den Kernbegriffen zählen Fußballweltmeisterschaft 2006, DFB, Sponsoring, Event-Marketing, Imagetransfer und Brand Fit.
Der Vergleich fokussiert auf die historische Entwicklung, die unterschiedlichen Einstiegsstrategien in den Fußballmarkt sowie die gezielte Nutzung von Testimonials und Events.
Es wird als kritischer Gegenpol zum offiziellen Sponsoring beleuchtet, da Unternehmen versuchen, mit geringem Aufwand Aufmerksamkeit im Umfeld des Events zu erlangen.
Das Internet wird als essenzielles interaktives Live-Medium und wichtiges Instrument für die Kommunikation mit Zielgruppen sowie für Post-Event-Analysen identifiziert.
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