Masterarbeit, 2019
104 Seiten, Note: 1,2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Definitionen der relevanten Felder BGF, BGM, BEM und Arbeitsschutz
3.1.1 Begriffsentwicklung
3.1.2 Betriebliche Gesundheitsförderung
3.1.3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1.4 Betriebliches Eingliederungsmanagement
3.1.5 Arbeitsschutz
3.1.6 Die Verbindungen zwischen BGM, BGF, BEM und dem Arbeitsschutz
3.2 Mehrwert eines BGM
3.2.1 Ziele und Vorteile eines BGM
3.2.2 Kennzahlen für ein BGM
3.3 Beschreibung des aktuellen Kenntnis- und Forschungsstandes
3.3.1 Krankenstand der Bankenbranche
3.3.2 Studien zum BGM in der Bankenbranche
3.3.2.1 Plath et al. 2008
4 METHODIK
4.1 Fragestellung(en) / Forschungsfrage(n)
4.1.1 Operationalisieren
4.2 Hypothesen
4.3 Untersuchungseinheit / Stichprobe
4.3.1 Beschreibung der Untersuchungseinheit
4.3.2 Rekrutierung
4.3.3 Zusammensetzung der Stichprobe
4.4 Untersuchungsmethodik
4.4.1 Untersuchungsplan
4.4.2 Forschungsdesign
4.5 Messinstrument
4.5.1 Fragebogenentwicklung
4.5.2 Items und Skalierungen
4.5.3 Fragebogen-Pretest
4.5.4 Fragebogenplattform
4.6 Datenerhebung
4.7 Datenauswertung
4.7.1 Datenaufbereitung
4.7.2 Statistische Verfahren
4.7.3 Einsatz von Statistiksoftware
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Auswertung
5.1.1 Rücklaufquote
5.1.2 Allgemeine Angaben zur untersuchten Stichprobe
5.1.3 Ressourcen für das BGM
5.1.4 Analyse der BGF
5.1.5 Kennzahlen zur Erfolgsmessung der BGF-Maßnahmen
5.1.6 Analyse des BGM
5.1.7 Zusammenarbeit mit externen Partnern
5.1.8 Gründe für die Einführung eines BGM
5.1.9 Herausforderungen bei der Umsetzung eines BGM
5.1.10 Einflussfaktoren auf ein gesundes Unternehmen aktuell und in fünf Jahren
5.2 Hypothesenprüfung
5.2.1 Forschungsfrage 2
5.2.1.1 Hypothese 1
5.2.1.2 Hypothese 2
5.2.1.3 Hypothese 3
5.2.1.4 Hypothese 4
5.2.2 Forschungsfrage 3
5.2.2.1 Hypothese 5
5.2.2.2 Hypothese 6
5.2.2.3 Hypothese 7
5.2.2.4 Hypothese 8
6 DISKUSSION
6.1 Bewertung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse
6.1.1 Deskriptive Ergebnisse
6.1.2 Ergebnisse der Hypothesenprüfung
6.2 Kritische Reflexion der Untersuchung/ Vorgehensweise
6.3 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Diese Arbeit analysiert die Struktur und Organisation des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) bei deutschen Sparkassen, um Faktoren zu ermitteln, die den Implementierungsgrad beeinflussen und einen Vergleich zwischen verschiedenen Instituten zu ermöglichen.
1 Einleitung und Problemstellung
Prozesse des Wandels in der Gesellschaft und Arbeitswelt verändern das Krankheitsgeschehen. Jeder vierte Arbeitnehmer scheidet 2010 laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Erwerbsleben aus. Im Durchschnitt sind diese Personen dann 55 Jahre alt (Statistisches Bundesamt, 2010).
Je nach Branche und Tätigkeit unterscheiden sich die Belastungen, denen die Beschäftigten ausgesetzt sind (Schmidt et al., 2015, S. 1). Allgemein ist der Anteil der psychischen Erkrankungen in den letzten Jahren stetig gestiegen. Dies erhöht den Krankenstand besonders dann, wenn seelische Leiden chronisch werden. Als weiterer Negativfaktor für die Beschäftigung zeigt sich der demografische Wandel, da mittlerweile viele Unternehmen Probleme mit einer überalterten Belegschaft haben (Struhs-Wehr, 2017, V). Zudem hat schließlich, so ergab eine Gallup-Studie im Jahr 2015, bereits jeder sechste Arbeitnehmer innerlich gekündigt. Als Gründe hierfür wurden vor allem persönliche Unzufriedenheit und ein schlechtes Betriebsklima genannt. Arbeitnehmer, die sich emotional mit ihrem Unternehmen verbunden fühlen, erwirtschaften mehr. Zudem sind bei jenen auch die Fehlzeiten niedriger (Nink, 2015).
Werden in Unternehmen Fragen zum Thema der Gesundheit analysiert, gilt oft die Fehlzeitenquote als Indikator für ein gesundes oder krankes Unternehmen. Fehlzeiten haben allerdings begrenzt Aussagekraft, da sie gesundheitsrelevante Probleme erst sehr spät erkennen lassen (Walter & Münch, 2009, S. 139–154). Der reine Krankenstand erlaubt keine Aussagen dazu, ob die Fehlzeiten tatsächlich krankheitsbedingt sind, durch fehlende Motivation der Mitarbeiter verursacht werden oder auf zwischenmenschlichen Spannungen im Unternehmen basieren.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet den demografischen Wandel und steigende psychische Belastungen als Herausforderungen für Unternehmen und führt die Notwendigkeit eines systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ein.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, den Implementierungsgrad von BGM-Strukturen bei Sparkassen durch eine Online-Befragung zu untersuchen und Faktoren für unternehmensspezifische Unterschiede aufzuzeigen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es erfolgt eine theoretische Einordnung der Begriffe BGM, BGF, BEM und Arbeitsschutz sowie eine Darstellung des Forschungsstandes, insbesondere im Hinblick auf die Bankenbranche.
4 METHODIK: Dieser Abschnitt beschreibt das explorative Forschungsdesign, die Datenerhebung via Online-Fragebogen sowie die operationalisierten Variablen zur Überprüfung der aufgestellten Hypothesen.
5 ERGEBNISSE: Hier werden die Ergebnisse der empirischen Studie deskriptiv dargestellt und die Hypothesen mittels statistischer Verfahren (Rangkorrelation nach Spearman) geprüft.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch bewertet, interpretiert, in den wissenschaftlichen Kontext gesetzt und methodische Einschränkungen sowie ein Ausblick für zukünftige Forschungen formuliert.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses Kapitel fasst das methodische Vorgehen, die Kernaspekte der Analyse und die zentralen Erkenntnisse der Arbeit kompakt zusammen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Gesundheitsförderung, BGF, Sparkassen, Bankensektor, psychische Gesundheit, Fehlzeiten, Präsentismus, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitsmonitoring, Führungskultur, Unternehmenserfolg, Personalmanagement, empirische Untersuchung.
Die Arbeit analysiert die Struktur und Organisation des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) in deutschen Sparkassen, um deren Implementierungsstand zu untersuchen.
Zentral sind die Abgrenzung und Zusammenführung von BGM, BGF, BEM und Arbeitsschutz sowie die Identifikation von Treibern und Hindernissen für die Implementierung dieser Strukturen.
Ziel ist es, den Implementierungsgrad des BGM in Sparkassen zu messen, Unterschiede zwischen Instituten aufzuzeigen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Praxis zu schaffen.
Der Verfasser nutzt einen quantitativen, explorativen Ansatz in Form einer Online-Befragung von Entscheidungsträgern in 100 Sparkassen, deren Daten anschließend statistisch ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der BGM-Felder, die methodische Anlage der empirischen Erhebung sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der Umfrageergebnisse.
Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe BGM, Sparkassen, Gesundheitsförderung und betriebliche Gesundheitsstrukturen definieren.
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass mit steigender Mitarbeiteranzahl tendenziell mehr finanzielle Ressourcen bereitgestellt werden, jedoch teilweise auch Herausforderungen wie fehlendes Know-how oder organisatorische Widerstände abnehmen.
Aufgrund des hohen Drucks und Stressfaktors in der Finanzbranche und der spezifischen regionalen Filialstruktur ist ein nachhaltiges BGM für die Zukunftsfähigkeit der Sparkassen als Arbeitgeber essenziell.
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