Bachelorarbeit, 2019
75 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Bachelorthesis
2 Begriffsdefinitionen
2.1 Digitalisierung
2.2 Industrie 4.0
2.2.1 Vernetzung, Kommunikation und K.I.
2.2.2 Cyber-Physisches System
2.3 Grundlagen des Einkaufs
2.3.1 Gegenwärtiger Stand des Einkaufs
2.3.2 Einkauf 4.0
2.4 Supply Chain Management in der Industrie 4.0
3 Die Zukunft des Lieferantennetzwerkes
3.1 Lieferantenanbindung
3.1.1 Materialfluss innerhalb Industrie 4.0
3.1.2 Das 7-Stufen Modell
3.1.3 Informationsfluss innerhalb Industrie 4.0
3.1.4 Cloud-Computing als Kommunikationsmittel
3.2 Voraussetzungen für einen Einkauf 4.0
3.3 Datensicherheit
3.3.1 Allgemeine Sicherheitsziele
3.3.2 Zukünftige Technologie zur Datensicherheit
4 Das Reifegradmodell
4.1 Reifegrad des Einkaufs
4.1.1 Erstellung und Nutzung eines Fragenkataloges
4.1.2 Auswertung eines Fragenkataloges
4.2 Reifegrad von Lieferanten
4.2.1 Selektion der Lieferanten
4.2.2 Erstellung einer Umfrage zur Lieferantenüberprüfung
4.2.3 Auswertung der Lieferantenergebnisse
5 Wirtschaftslichkeitsbetrachtung
5.1 Kosten, Zeit und Qualität
5.2 Abschätzung der Verbesserungen
6 Ergebnisse der Untersuchung
6.1 Schlussbetrachtung der Ergebnisse
6.2 Ausblick und Handlungsempfehlung
6.3 Fazit der Thesis
Die vorliegende Bachelorarbeit hat das Hauptziel, einen fundierten Überblick über die Anforderungen und notwendigen Voraussetzungen für einen modernen "Einkauf 4.0" zu geben. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, wie Unternehmen ihre Beschaffungsprozesse und Lieferantennetzwerke im Zuge der fortschreitenden Industrie 4.0 transformieren können, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.
3.1.2 Das 7-Stufen Modell
Das 7-Stufen Modell – grafisch in Abbildung 3-2 zu sehen – ist ein Konzept zur Digitalisierung und Standardisierung der Lieferantenanbindung. Wie der Name bereits verrät, befinden sich sieben Stufen in diesem Konzept, welche Unternehmen aufsteigend durchlaufen müssen. Das Modell hilft Unternehmen ihre Lieferantenanbindung schrittweise zu digitalisieren und zu standardisieren. Ebenso gehören Ziele wie beispielsweise bessere Vorhersagen bezüglich Lieferungen, Vereinfachung der Prozesse, Systemgrenzen zu erweitern und die Automatisierung zu implementieren dazu. Wie bereits erwähnt, sind Flexibilitäts- und Kostenvorteile die Grundvorteile einer modernen Lieferantenanbindung, so auch bei diesem Modell. Diese Vorteile wachsen von Stufe zu Stufe stetig weiter und sind nicht nur einseitig für das eigene Unternehmen.
Die Lieferanten haben ebenfalls diese Vorteile, wenn sie mit an einem Strang ziehen und sich auf das Modell einlassen. Neben den Vorteilen wachsen auch der Anbindungs- und Digitalisierungsgrad von Stufe zu Stufe, was wiederum die Gefahr der Abhängigkeit vom Lieferanten birgt. Zum besseren Verständnis wird die Ausgangssituation, also die Stufe 0, kurz definiert. Einkäufer bestellen telefonisch oder per Post beziehungsweise Fax neues Material. Die Einkäufer wissen aber nicht, ob das Material tatsächlich pünktlich und in der richtigen Menge geliefert wird. Sie erhalten zwar eine Auftragsbestätigung in der Termin, Menge und andere Daten bestätigt werden, wissen aber dennoch nicht hundertprozentig, ob das Material wie vereinbart geliefert wird. Grundsätzlich kann dies funktionieren, wenn alle Lieferanten die Planung eins zu eins umsetzen, was in der Praxis meisten nicht der Fall ist. Von diesem Ausgangspunkt durchlaufen die Unternehmen, bei Verwendung des Modells, jede Stufe bis hin zu einem digitalen selbststeuernden System. Es ist dennoch draufhinzuweisen, dass dieses Modell der Start zu einer modernen Lieferantenanbindung ist und mit Erreichen der siebten Stufe die Thematik noch lange nicht zu Ende ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Digitalisierung im Einkauf ein, benennt die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den Aufbau der Bachelor-Thesis.
2 Begriffsdefinitionen: Hier werden grundlegende Begriffe wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Einkauf und Supply Chain Management erläutert, um eine einheitliche Wissensbasis zu schaffen.
3 Die Zukunft des Lieferantennetzwerkes: Dieses Kapitel widmet sich der Lieferantenanbindung, dem Material- und Informationsfluss, Cloud-Computing und den Voraussetzungen für einen Einkauf 4.0 sowie dem Aspekt der Datensicherheit.
4 Das Reifegradmodell: Hier wird ein Konzept zur Bewertung des digitalen Fortschritts im Einkauf und bei Lieferanten vorgestellt, inklusive der Erstellung und Auswertung von Fragenkatalogen.
5 Wirtschaftslichkeitsbetrachtung: Dieses Kapitel analysiert die Auswirkungen auf Kosten, Zeit und Qualität und gibt eine Abschätzung zu den Verbesserungen durch die vorgestellten Konzepte.
6 Ergebnisse der Untersuchung: Zum Abschluss werden die Ergebnisse zusammengefasst, ein Ausblick gegeben sowie Handlungsempfehlungen formuliert und das Fazit gezogen.
Einkauf 4.0, Industrie 4.0, Digitalisierung, Supply Chain Management, Lieferantenanbindung, Reifegradmodell, Automatisierung, Cloud-Computing, Datensicherheit, Materialfluss, Informationsfluss, Beschaffungsprozesse, Wirtschaftlichkeit, Innovationsmanagement, Vernetzung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Transformation des Einkaufs durch die Industrie 4.0 und der Ermittlung von Anforderungen an moderne, digitale Beschaffungsprozesse.
Zentrale Themen sind die Digitalisierung der Lieferantenanbindung, das Supply Chain Management, die Einführung neuer Technologien sowie die wirtschaftliche Betrachtung dieser Umstellungen.
Das Hauptziel ist es, einen Überblick über Anforderungen und Voraussetzungen für einen Einkauf 4.0 zu geben und Unternehmen ein Reifegradmodell an die Hand zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Entwicklung eines konzeptionellen Reifegradmodells inklusive eines Fragenkataloges für die Praxisanwendung.
Im Hauptteil werden die Zukunft des Lieferantennetzwerkes, Methoden zur Digitalisierung, Datensicherheitsaspekte und die Wirtschaftlichkeit mittels des magischen Dreiecks detailliert erörtert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Einkauf 4.0, Industrie 4.0, Digitalisierung, Reifegradmodell und Lieferantenanbindung charakterisiert.
Es ermöglicht Unternehmen eine IST-Analyse ihrer eigenen Abteilung sowie ihrer Lieferanten, um gezielte Maßnahmen zur digitalen Transformation abzuleiten.
Da durch die Vernetzung und Cloud-Nutzung hochsensible Unternehmensdaten geteilt werden, ist der Schutz vor Know-How-Diebstahl und Spionage für den Erfolg der Transformation kritisch.
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