Bachelorarbeit, 2018
44 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen des Crew Scheduling Problems
2.1. Wirtschaftlicher Hintergrund des Schienengüterverkehrs
2.2. Begriffe und Definitionen
3. Lösungsverfahren des Crew Scheduling Problems
3.1. Das Column Generation Verfahren
3.1.1. Masterproblem
3.1.2. Subproblem
3.2. Die Variable-Fixing Phase
4. Erweiterung des Crew Scheduling Problems
4.1. Vorteile der Erweiterung
4.2. Mathematische Modellierung der Erweiterung
4.2.1. Option 1: weiche Nebenbedingung
4.2.2. Option 2: Minimierung der Streuung
4.3. Auswirkungen der Erweiterung
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, das primär kostenorientierte Crew Scheduling Problem der Deutschen Bahn AG um soziale Faktoren zu erweitern, um eine gerechtere Verteilung der Schichtdauern zu ermöglichen und somit die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.
3.1. Das Column Generation Verfahren
Im Column Generation Verfahren wird das zu lösende Problem in Master- und Subproblem unterteilt (Desrosiers und Lübbecke, 2005, S.3-4). Ziel des Masterproblems ist es, aus einer gegebenen Menge an zulässigen Schichten diejenigen auszuwählen, die eine optimale Lösung erzeugen. Die Generierung dieser Menge an Schichten erfolgt im Rahmen des Subproblems (Malcherek, 2010, S.11; Albers, 2009, S.13).
Voraussetzung zur Anwendung des Column Generation Verfahrens ist, dass alle notwendigen Inputdaten vorhanden sind. Die wichtigste Information stellt hierbei der Fahrplan dar, der unter anderem Informationen über Ankunfts- und Abfahrtszeiten und Ankunfts- und Abfahrtsorte enthält (Janacek et al., 2017). Auf Grundlage der Inputdaten kann das Problem als Netzwerkmodell dargestellt werden, welches die Basis zur Lösung des Subproblems bildet (siehe Abschnitt 3.1.2.) (Malcherek, 2010, S.49).
Wie im Netzwerkmodell aus Abbildung 3 zu erkennen ist, besteht ein Netzwerk aus einer Menge an Knoten und Bögen. Ein Bogen ist eine gerichtete Verbindung zwischen zwei Knoten. Die Menge an Knoten setzt sich zusammen aus Ursprungsknoten, Fahrblockknoten und Zielknoten. Für jedes Depot existiert genau ein Ursprungs- und ein Zielknoten und für jeden Fahrblock ein Fahrblockknoten.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Crew Schedulings bei der Deutschen Bahn AG ein und begründet die Notwendigkeit, soziale Faktoren neben rein ökonomischen Zielen zu berücksichtigen.
2. Grundlagen des Crew Scheduling Problems: Hier werden der wirtschaftliche Kontext des Schienengüterverkehrs beleuchtet sowie essenzielle Begriffe und Definitionen für das Verständnis der nachfolgenden Modellierung geklärt.
3. Lösungsverfahren des Crew Scheduling Problems: Dieses Kapitel erläutert das mathematische Verfahren der Column Generation, unterteilt in Master- und Subproblem, sowie die ergänzende Variable-Fixing Phase zur Sicherung der Ganzzahligkeit.
4. Erweiterung des Crew Scheduling Problems: Es werden konkrete mathematische Ansätze vorgestellt, um durch weiche Nebenbedingungen oder die Minimierung der Streuung eine gleichmäßigere Verteilung der Schichtdauern zu erreichen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert den Interessenskonflikt zwischen Kostenoptimierung und Mitarbeiterzufriedenheit und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsansätze.
Crew Scheduling, Schienengüterverkehr, Column Generation, Personaleinsatzplanung, Schichtdauer, Optimierung, Mathematische Modellierung, Weiche Nebenbedingungen, Streuungsminimierung, Mitarbeiterzufriedenheit, Kosteneffizienz, Fahrblock, Deutsche Bahn, Dienstplan, Personalplanung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der mathematischen Optimierung von Schichtplänen (Crew Scheduling) im Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn AG.
Die Themenfelder umfassen die mathematische Modellierung, Lösungsalgorithmen wie die Column Generation und die Integration sozialer Aspekte in die Schichtplanung.
Das Ziel ist es, das bestehende kostenorientierte Planungsmodell so zu erweitern, dass eine faire Verteilung der Schichtdauern erreicht und die Mitarbeiterzufriedenheit berücksichtigt wird.
Es werden lineare Programmierung, das Column Generation Verfahren sowie mathematische Modelle für weiche Nebenbedingungen und Streuungsmaße verwendet.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen, die mathematische Formulierung der Basis-Probleme sowie die zwei vorgeschlagenen Erweiterungsoptionen detailliert hergeleitet.
Zu den Schlüsselwörtern zählen Crew Scheduling, Column Generation, mathematische Modellierung, Schichtdauer-Optimierung und Personaleinsatzplanung.
Harte Nebenbedingungen würden den Lösungsraum zu stark einschränken, während weiche Nebenbedingungen Kompromisse durch Strafkosten ermöglichen, was zu einer praktikableren Lösung führt.
Straffaktoren dienen dazu, unerwünschte Abweichungen, wie etwa zu kurze oder zu lange Schichten, in der Zielfunktion ökonomisch zu gewichten und so steuerbar zu machen.
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