Masterarbeit, 2016
121 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Der Organisationsbegriff
1.2 Organisatorischer Wandel
2 Agilität
2.1 Der Entstehungsprozess der Agilität in Organisationen
2.2 Definition Agilität
2.3 Das Agile Manifest
2.4 Agile Prinzipien
2.5 Organisationale Agilität
3 Ansätze zur Veränderung einer Organisation
3.1 Veränderung der Organisationskultur
3.1.1 Prozessmodell der Kultur nach Mary Jo Hatch
3.2 Organisatorisches Lernen
3.2.1 Organisationales Lernen nach Chris Argyris und Donald A. Schön
3.2.2 Lernende Organisation nach Peter M. Senge
3.3 Accelerate nach John P. Kotter
4 Gestaltung der wesentlichen Aspekte einer Agilen Organisation
4.1 Gestaltung der Organisationskultur
4.2 Gestaltung der Führungsprinzipien
4.3 Gestaltung der Selbstorganisation
4.4 Gestaltung des Informationsflusses
4.5 Zusammenfassung der Gestaltungseinflüsse
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Organisationen ihre Organisationskultur, Führungsprinzipien, Selbstorganisation und den Informationsfluss gestalten müssen, um den volatilen Anforderungen moderner Märkte durch Agilität erfolgreich zu begegnen. Dabei wird analysiert, inwiefern etablierte theoretische Ansätze zur Veränderung von Organisationen auf die spezifischen Agilen Prinzipien anwendbar sind, um eine nachhaltige Anpassungsfähigkeit zu etablieren.
1.2 Organisatorischer Wandel
Sobald Veränderungen in der Umwelt sowie die vermeintlichen Lösungen für den Umgang mit ihnen identifiziert sind, wird ein organisatorischer Wandel ausgelöst (Weick & Quinn 1999: 363). Die Untersuchung dieses Wandels und mit ihm der Weiterentwicklung einer Organisation hatte zunächst den Schwerpunkt auf Einzelpersonen und Gruppen, später auch auf Organisationsstrukturen. Dabei wird zwischen zwei Typen von Wandel unterschieden: Während der „first order change“ für eine schrittweise Änderung in einem festgelegten Umfeld oder Verfahren innerhalb einer Organisation steht, beschreibt der „second order change“ Änderungen der Rahmenbedingungen innerhalb einer Organisation (Bartunek & Moch 1987: 483f). Das Konzept des first und second order change wurde zuerst von Paul Watzlawick, John H. Weakland und Richard Fisch beschrieben (Bartunek & Moch 1987: 484; Fletcher 1990: 8; Weick & Quinn 1999: 363). Im Laufe seiner Arbeit mit menschlichen Problemen führte Watzlawicks wachsende Unzufriedenheit mit bestehenden Mythologien des Wandels zu seiner näheren Beschäftigung mit dem Wesen des Wandels (Watzlawick et al. 1974: 99), wobei die folgenden vier Grundsätze erkennbar wurden (ebd.: 105):
1. Lösungen zweiter Ordnung werden auf Lösungen erster Ordnung angewandt, wo diese nicht nur keine Lösung herbeiführen, sondern selbst das zu lösende Problem sind.
2. Lösungen erster Ordnung gründen meist auf gesundem Menschenverstand, während Lösungen zweiter Ordnung eher überraschend und paradox erscheinen.
3. Lösungen zweiter Ordnung gehen Probleme sofort an und verändern die Wirkungen der betreffenden Situation.
4. Lösungen zweiter Ordnung heben die Situation aus dem paradoxen und selbstrückbezüglichen Teufelskreis heraus und stellen sie in einen neuen und weiteren Rahmen.
1 Einleitung: Definiert den Organisationsbegriff und den organisatorischen Wandel als Ausgangspunkt für die Notwendigkeit von Agilität in modernen Unternehmen.
2 Agilität: Erläutert den Begriff der Agilität, die historische Entwicklung, das Agile Manifest sowie die Bedeutung der organisationalen Agilität.
3 Ansätze zur Veränderung einer Organisation: Stellt vier zentrale Veränderungstheorien vor: das Prozessmodell der Kultur, Organisationales Lernen, die Lernende Organisation und Accelerate.
4 Gestaltung der wesentlichen Aspekte einer Agilen Organisation: Bewertet die zuvor genannten Veränderungsansätze hinsichtlich ihres Einflusses auf die vier Kernbereiche einer Agilen Organisation.
5 Fazit und Ausblick: Führt die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass eine Kombination verschiedener Ansätze für eine erfolgreiche agile Transformation erforderlich ist.
Agilität, Agile Organisation, Organisationskultur, Organisatorisches Lernen, Lernende Organisation, Veränderungsmanagement, Second-Order Change, Agile Prinzipien, Selbstorganisation, Informationsfluss, Führungsprinzipien, Transformation, Unternehmenskultur, Strategische Agilität, Systemdenken.
Die Arbeit untersucht die notwendige Neuausrichtung von Organisationskultur und -prozessen, um Unternehmen in einem komplexen und volatilen Marktumfeld durch Agilität anpassungsfähiger zu gestalten.
Die zentralen Felder sind die Organisationskultur, Führungsprinzipien, Selbstorganisation und der Informationsfluss im Kontext agiler Unternehmensführung.
Das Ziel ist zu identifizieren, wie diese vier Aspekte gestaltet werden müssen, damit eine Organisation den Anforderungen der Aktivität im 21. Jahrhundert gerecht werden kann.
Verwendet werden unter anderem das Prozessmodell der Kultur nach Mary Jo Hatch, Ansätze zum Organisationalen Lernen nach Argyris/Schön, das Konzept der Lernenden Organisation von Senge sowie der Ansatz "Accelerate" von John P. Kotter.
Der Hauptteil analysiert, inwieweit die genannten Veränderungsansätze dazu beitragen können, die zwölf Agilen Prinzipien in der Praxis umzusetzen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Agilität, Organisationsgestaltung, Wandel, Transformation und Lernende Organisation charakterisieren.
Es wird genutzt, um zu verstehen, wie immaterielle Grundannahmen in einer Organisation in sichtbare Werte und Artefakte transformiert werden, um einen kulturellen Wandel in Richtung Agilität zu unterstützen.
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