Diplomarbeit, 2019
130 Seiten, Note: 5.1
1 EINLEITUNG
2 AUSGANGSLAGE
2.1 PROBLEMSTELLUNG
2.2 PROJEKTE UND IHR SCHEITERN
2.3 ZIELE UND ZWECK DER ARBEIT
2.4 ZENTRALE FRAGESTELLUNGEN
2.5 ABGRENZUNGEN
2.6 VERÄNDERUNG SEIT DER DIPLOMARBEITSSTUDIE
2.7 ARBEITSVORGEHEN
2.8 KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG
2.8.1 Beschreibung Brainwriting Methode
2.8.2 Auflistung der Anforderungen - Kriterien für die Bewertung
3 REQUIREMENTS ENGINEERING GRUNDLAGEN
3.1 BEGRIFFSDEFINITION REQUIREMENTS-ENGINEERING UND -MANAGEMENT
3.2 WAS SIND ANFORDERUNGEN?
3.2.1 Funktionale Anforderungen
3.2.2 Nicht funktionale Anforderungen
3.2.3 Kano-Modell
3.3 WAS IST DAS ZIEL DES ANFORDERUNGSMANAGEMENTS?
3.4 WARUM BRAUCHT ES DAS ANFORDERUNGSMANAGEMENT?
3.5 ERMITTLUNG UND WELCHE ERGEBNISSE MAN ERWARTEN KANN
3.5.1 Speed-Creation
3.6 ANALYSIEREN VON ANFORDERUNGEN
3.7 BESCHREIBUNG UND DARSTELLUNG VON ANFORDERUNGEN
3.7.1 Dokumente
3.7.2 Textuelle Dokumentation
3.7.3 Tabellarische Dokumentation
3.7.4 Modellbasierte, graphische Dokumentation
3.7.5 Prototyp-Verfahren / Screen-Mockups
3.8 PRÜFUNG VON ANFORDERUNGEN (VALIDIERUNG UND VERIFIZIERUNG)
3.9 RE IN VORGEHENSMODELLE
3.9.1 Klassische phasenorientierte Vorgehensmodelle
3.9.2 Agile Modelle
3.10 FAZIT
4 VARIANTEN UND METHODEN
4.1 WELCHE METHODEN GIBT ES?
4.1.1 SOPHISTen Schablone
4.1.2 Scrum Schablone
4.1.3 Behaviour Driven Development (BDD) Schablone
4.1.4 Feature Driven Development (FDD) Schablone
4.1.5 E.VA Schablone
4.2 KRITERIEN ANWENDEN FÜR DIE METHODEN
4.2.1 Präferenzmatrix
4.2.2 Entscheidungsmatrix / Nutzwertanalyse
4.3 VARIANTE UND METHODE EMPFEHLEN
4.4 FAZIT
5 TOOLS UND WERKZEUGE ZUR ERFASSUNG UND VERWALTUNG
5.1 TOOLS UND WERKZEUGE
5.1.1 Zweck und Nutzen
5.1.2 Werkzeug Auswahl
5.1.3 Requirements Engineering Tools
5.2 KRITERIEN ANWENDEN FÜR DIE TOOLS UND WERKZEUGE
5.2.1 Präferenzmatrix
5.2.2 Entscheidungsmatrix / Nutzwertanalyse
5.3 KOSTENVERGLEICH
5.3.1 Berechnung der variablen Betriebskosten
5.3.2 Kostenvergleichsrechnung
5.4 EMPFEHLUNG TOOLS UND WERKZEUGE
5.5 FAZIT
6 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN FÜR DIE EINFÜHRUNG
6.1 SWOT-ANALYSE
6.2 RISIKEN UND MASSNAHMEN
6.2.1 Risikokatalog
6.2.2 Massnahmen
6.2.3 Neubewertung der Risiken aufgrund der definierten Massnahmen
6.3 EMPFEHLUNG RISIKEN UND EINFÜHRUNG
6.4 FAZIT
7 EMPFEHLUNG
8 SCHLUSSFOLGERUNG
8.1 BEANTWORTUNG DER ZENTRALEN FRAGESTELLUNGEN
8.2 SCHLUSSFOLGERUNG UND PERSÖNLICHES FAZIT
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, eine standardisierte Methode sowie geeignete Werkzeuge für das Anforderungsmanagement (Business Requirements Engineering) innerhalb der XY GmbH zu evaluieren und zu empfehlen, um bestehende Defizite in der Erfassung und Verwaltung von Anforderungen zu beheben. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie Anforderungen standardisiert erhoben, dokumentiert und verwaltet werden können und welche Kriterien dabei für die Auswahl einer geeigneten Methodik und eines passenden Tools entscheidend sind.
3.5.1 Speed-Creation
Aus Sicht des Autors ist die Speed-Creation Methodik eine weitere sehr sinnvolle Methode zur Ermittlung von Anforderungen. Dies in Anlehnung an Pohle (2011) und Krause (2012).
Die Speed-Creation Methodik erlaubt es, ein Vorhaben zu beschleunigen. Von der Idee über die Validierung der Kundenbedürfnisse bis hin zu den Dokumentationen lassen sich dadurch die Informationen in kürzester Zeit durch ein sehr enges Zusammenarbeiten aufbauen. Wichtig dabei ist, dass alle Teilnehmer temporär und konsequent nur an dem vorgegebenen Thema arbeiten und durch nichts Anderes abgelenkt werden.
Es können bei umfangreichen Projekten auch Themenschwerpunkte (z. B.: spezielle Prozessthemen, Technik, Marketing, etc.) gesetzt und durch unterschiedliche Workshops abgearbeitet werden.
Durch die enge und konzentrierte Zusammenarbeit wird sehr rasch ein gemeinsames Verständnis geschaffen. Auf Grund der gemeinsamen Sicht auf die Problemstellung wird eine einheitliche Sprache im Projekt gesprochen. Dies ermöglicht unter anderem neuen Projektmitarbeitern oder dem Management eine rasche Einarbeitungszeit in das Thema.
Alle Teilnehmer wissen sofort für welche Aufgaben sie zuständig sind und wer was zu tun hat. Auch interdisziplinäres Arbeiten, das aufwendige Abklärungen bei bereichsübergreifenden Fragestellungen abwendet, ist einer der Erfolgsfaktoren.
1 EINLEITUNG: Beschreibung der Ausgangslage in der XY GmbH und der Zielsetzung der Diplomarbeit zur Einführung standardisierter Methoden und Tools im Requirements Engineering.
2 AUSGANGSLAGE: Analyse der bestehenden Problematik bei der Anforderungsverwaltung, Darlegung von Projektfehlern und Definition der Bewertungskriterien für die methodische Neuausrichtung.
3 REQUIREMENTS ENGINEERING GRUNDLAGEN: Vermittlung theoretischer Basisinformationen zu Begriffen, Rollen und Prozessen des Anforderungsmanagements sowie technischer Prüfverfahren.
4 VARIANTEN UND METHODEN: Vergleich und Bewertung verschiedener Satzschablonen (z.B. Scrum, SOPHISTen) zur textuellen Anforderungsdokumentation anhand von Kriterien wie Testbarkeit und Verständlichkeit.
5 TOOLS UND WERKZEUGE ZUR ERFASSUNG UND VERWALTUNG: Untersuchung und Kostenvergleich verschiedener Softwarelösungen für das Requirements Management mit dem Ziel einer toolgestützten Prozessoptimierung.
6 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN FÜR DIE EINFÜHRUNG: Durchführung einer SWOT-Analyse und eines Risikomanagements zur Identifikation und Minderung von Hindernissen bei der Implementierung neuer Methoden und Tools.
7 EMPFEHLUNG: Zusammenfassende Empfehlung zur Einführung der Scrum-Satzschablone und des Tools Jira zur nachhaltigen Verbesserung des Anforderungsmanagements.
8 SCHLUSSFOLGERUNG: Repetition und Beantwortung der zentralen Fragestellungen sowie ein persönliches Fazit des Autors zum Lernprozess während der Arbeit.
Requirements Engineering, Anforderungsmanagement, Satzschablone, Scrum, Jira, Tool-Evaluation, Nutzwertanalyse, Risikomanagement, Projekterfolg, Dokumentation, Validierung, Verifizierung, Prozessstandardisierung, Business Requirements, Software-Tools.
Die Diplomarbeit untersucht, wie das Anforderungsmanagement in einer kleinen IT-Unternehmung (XY GmbH) standardisiert werden kann, um Projekte effizienter und transparenter zu gestalten.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Requirements Engineering, den Vergleich verschiedener textueller Dokumentationsmethoden sowie die Evaluation und Wirtschaftlichkeit von IT-Tools zur Anforderungsverwaltung.
Das Ziel ist die Empfehlung einer idealen Methode und eines passenden Tools zur einheitlichen Erfassung und Verwaltung von Anforderungen, um die Projektabwicklung zu optimieren.
Der Autor nutzt die Kreativitätstechnik "Brainwriting" zur Kriterienfindung, die "Paarvergleichsmethode" zur Gewichtung und die "Nutzwertanalyse" für den objektiven Vergleich der Varianten und Tools.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Bewertung von Satzschablonen (z.B. SOPHISTen, Scrum) und die Evaluation sowie den Kostenvergleich ausgewählter Softwareprodukte wie Jira.
Die zentralen Begriffe sind Requirements Engineering, Anforderungsmanagement, Standardisierung, Scrum-Satzschablone, Jira-Tool, Kosten-Nutzen-Vergleich und Risikomanagement.
Jira wird empfohlen, da es aufgrund seiner weiten Verbreitung das geringste Einführungsrisiko birgt, von vielen Kunden bereits genutzt wird und ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis für die geforderten Funktionen bietet.
Das Risikomanagement dient dazu, Widerstände und technische Herausforderungen frühzeitig zu identifizieren und durch ein Einführungskonzept, Schulungen und Pilotprojekte kontrollierbar zu machen.
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