Bachelorarbeit, 2019
56 Seiten, Note: 0,7
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Zentrale Gesundheitsprobleme von Kindern und Jugendlichen
3.2 Bewegungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche
3.3 Bewegungsmangel als gesundheitlicher Risikofaktor
3.4 Bewegungsmangel als Einflussfaktor auf akademische Leistung
3.5 Zusammenhänge zwischen körperlich-sportlicher Aktivität und der Gesundheit
3.6 Verfahren zur Erfassung und Studienergebnisse zur motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen
4 METHODIK
4.1 Studiendesign
4.2 Messmethodik
4.3 Beschreibung der Testaufgaben
5 ERGEBNISSE
5.1 Auswertung der Probandendaten
5.2 Auswertung der Testaufgaben
6 DISKUSSION
6.1 Stichprobe
6.2 Testung
6.3 Ergebnisse
6.4 DMT 6-18
6.5 Ausblick
7 ZUSAMMENFASSUNG
Ziel der Arbeit ist die Erfassung und objektive Bewertung der motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen der XX Akademien mittels des standardisierten Deutschen Motorik-Tests (DMT 6-18), um den Erfolg der Trainingsprogramme zu validieren und individuelle motorische Stärken sowie Defizite zu identifizieren.
3.3 Bewegungsmangel als gesundheitlicher Risikofaktor
Zunächst einmal müssen die Begriffe der körperlichen Aktivität und der Fitness näher definiert werden. Wenn im Folgenden von körperlicher Aktivität die Rede ist, so ist dies als menschliche Bewegungsform unabhängig von Energieverbrauch, Umgebung oder Grund für die Aktivität zu verstehen. Training ist als Unterform dessen zu verstehen, wobei der Grund der Aktivität in der Verbesserung der körperlichen Fitness liegt. Die Intensität, welche u.A. ausgedrückt wird durch den Energieverbrauch, ist dabei eine wichtige Eigenschaft zur Beschreibung der spezifischen Trainingsform, weil unterschiedliche Intensitäten unterschiedliche physiologische Effekte verursachen. Sowohl körperliche Aktivität als auch Training decken die volle Bandbreite des möglichen Energieverbrauches ab (Kohl & Cook, 2013).
Der Mangel an Bewegung, bezeichnet als Sedentarismus, ist gekennzeichnet von einem Minimum an Bewegung mit geringen Energieverbrauch unter 1,5 MET (metabolic equivalent of task) (Graf et al., 2017). Wobei 1,0 MET dem Energieverbrauch beim Sitzen entspricht und 2,0 MET dem Energieverbrauch beim in der Wohnung Umhergehen entspricht (Moosburger, 2001).
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das Ziel der XX Akademien, den Erfolg der Schüler zu fördern, und Begründung der Notwendigkeit einer sportmotorischen Testung zur Leistungsdiagnose.
2 ZIELSETZUNG: Definition der Forschungsziele, insbesondere die Evaluation der motorischen Leistungsfähigkeit und die Hypothesenprüfung bezüglich der Graduierung.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Darstellung des theoretischen Rahmens zu Gesundheitsproblemen, Bewegungsempfehlungen und den Auswirkungen von Bewegungsmangel auf die physische und akademische Leistungsfähigkeit.
4 METHODIK: Detaillierte Beschreibung des Studiendesigns, der eingesetzten Testmaterialien sowie des Ablaufs der acht DMT 6-18 Testaufgaben.
5 ERGEBNISSE: Präsentation und Auswertung der erhobenen Probandendaten, BMI-Verteilungen und der motorischen Testergebnisse mittels Z-Werten und Dimensionen.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Untersuchungsmethoden, der Stichprobeneigenschaften, der auftretenden Störfaktoren und eine Einordnung der Ergebnisse in den aktuellen Forschungsstand.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Darstellung der zentralen Erkenntnisse und des Nachweises einer überdurchschnittlichen motorischen Leistungsfähigkeit der Schüler.
Motorische Leistungsfähigkeit, DMT 6-18, Kinder und Jugendliche, Kampfkunst, Bewegungsförderung, Sportmotorik, Körperkonstitution, BMI, Koordination, Kraft, Ausdauer, Graduierung, Testdiagnostik, Leistungsbewertung, Gesundheit.
Die Arbeit untersucht die motorische Leistungsfähigkeit von Kindern und Jugendlichen, die professionelle Kampfkunstschulen der XX Akademien besuchen.
Die Untersuchung deckt die Bereiche körperliche Aktivität, motorische Entwicklung, Gesundheitsrisiken durch Bewegungsmangel und die Leistungsdiagnostik in einem sportlichen Umfeld ab.
Das Ziel ist es, den aktuellen motorischen Leistungsstand der Schüler zu erfassen, diesen mit Referenzwerten zu vergleichen und zu prüfen, ob ein Zusammenhang zwischen dem Fortschritt in der Kampfkunst (Graduierung) und der motorischen Leistung besteht.
Es wird der standardisierte Deutsche Motorik-Test 6-18 (DMT 6-18) angewandt, kombiniert mit einer Querschnittsstudie und einer statistischen Auswertung der Z-Werte.
Der Hauptteil umfasst die methodische Beschreibung der Testdurchführung, die Auswertung der Probandendaten sowie die Analyse der motorischen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit.
Zentrale Begriffe sind motorische Leistungsfähigkeit, DMT 6-18, Bewegungsmangel, Kampfkunst, Leistungsdiagnostik und motorische Fitness.
Die Graduierung wird zur Hypothesenprüfung herangezogen; es wurde untersucht, ob ein höherer Rang (z.B. Schwarzgurt) mit einer besseren motorischen Leistungsfähigkeit korreliert.
Es wurde mittels ANOVA-Analyse geprüft, ob Unterschiede in der motorischen Leistung bei Kindern mit unterschiedlichem BMI-Status vorliegen, wobei die normalgewichtigen Kinder im Durchschnitt die besten Ergebnisse erzielten.
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