Masterarbeit, 2019
88 Seiten, Note: 1,8
Die vorliegende Arbeit analysiert die Gründe für das Fehlen von effektiven Maßnahmen gegenüber den Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren in Xinjiang, China. Sie untersucht, welchen Herausforderungen der internationale Menschenrechtsschutz in Bezug auf innerstaatliche Aktivitäten gegenübersteht. Dabei werden verschiedene Auffassungen von Menschenrechten berücksichtigt, um eine normativ gültige Aussage zu treffen, warum die diskriminierende Behandlung der chinesischen Regierung gegenüber den Uiguren nicht akzeptabel ist. Die Arbeit untersucht auch die Souveränitätsfrage im modernen Völkerrecht und wie sie das Eingreifen in innerstaatliche Angelegenheiten beeinflusst.
Die Einleitung stellt die Problematik der Menschenrechtsverletzungen an den Uiguren in Xinjiang dar und skizziert die Zielsetzung und das methodische Vorgehen der Arbeit. Das zweite Kapitel beschreibt die Geschichte und Kultur des uigurischen Volkes in Xinjiang und beleuchtet den Konflikt zwischen Religiosität und Terrorismus. Das dritte Kapitel definiert Menschenrechte und erläutert ihre Verankerung im modernen Völkerrecht. Im vierten Kapitel wird die Situation der Uiguren unter der Regierung Xi Jinping analysiert. Das fünfte Kapitel widmet sich den Reaktionen verschiedener Institutionen auf die Lage der Uiguren, darunter NGOs, Staaten und die UN.
Menschenrechte, Uiguren, Xinjiang, China, internationale Zusammenarbeit, Souveränität, Völkerrecht, Diskriminierung, Anti-Terror-Maßnahmen, NGOs, UN, Xi Jinping
Ein Hauptgrund liegt in der staatlichen Souveränität Chinas und dessen großem internationalem Einfluss, was effektive Eingriffe durch die Weltgemeinschaft erschwert.
Die staatliche Souveränität, ein Konzept seit dem Westfälischen Frieden 1648, schützt Staaten vor Einmischung in innerstaatliche Angelegenheiten, steht aber oft im Konflikt mit dem universellen Menschenrechtsschutz.
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gehören zu den schärfsten Kritikern der chinesischen Regierung und versuchen durch Berichte und Kampagnen, internationale Aufmerksamkeit zu erzwingen.
Die UN fungiert als Konsensbilder, stößt jedoch bei mächtigen Mitgliedsstaaten wie China an ihre Grenzen, da verbindliche Maßnahmen oft blockiert werden.
China rechtfertigt sein Vorgehen in Xinjiang oft mit Maßnahmen zur Terrorismusbekämpfung und zur Sicherung der nationalen Stabilität.
Die Arbeit betont, dass menschenrechtliche Standards weltweit gleichermaßen verbindlich sein sollten, unabhängig vom politischen oder wirtschaftlichen Einfluss eines Landes.
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