Examensarbeit, 2004
137 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Historische Entwicklung der Umwelterziehung
2.1. Agenda 21
2.1.1. Konzepte und Forderungen
2.1.2. Was hat sich seit der Agenda 21 im Jahr 1992 geändert?
2.1.3. Nachhaltigkeit in der Schule – Bildung für das 21. Jahrhundert
2.2. Verankerung der Umwelterziehung in den allgemeinen Bildungseinrichtungen
3. Entwicklung der Umwelterziehung in der Primarstufe
3.1. Richtlinien und Lehrpläne
3.2. Umwelterziehung im ganzheitlichen Bildungsauftrag der Grundschule
3.3. Stand der Umwelterziehung in den Grundschulen heute
4. Ziele der Umwelterziehung
4.1. Umwelt- und Naturerfahrungen der Kinder fördern
4.2. Umweltwissen vermitteln
4.3. Umweltgerechte Einstellungen wecken
4.4. Zu einem umweltgerechten Handeln führen
5. Methoden der Umwelterziehung
5.1. Die Projektmethode
5.1.1. Die historische Entwicklung der Projektmethode
5.1.2. Projektmethode nach Dewey
5.1.3. Projektmethode nach Kilpatrick
5.1.4. Projektmethode nach Frey
5.1.5. Umsetzung der Projektmethode in der Umwelterziehung
5.2. Werkstattkonzept nach J. B. Cornell
5.3. Gemeinsamkeiten umwelterzieherischen Methoden
5.3.1. Situations- und Handlungsorientierung
5.3.2. Ganzheitlichkeit
5.3.3. Interdisziplinarität
5.3.4. Schülerzentrierung
6. Inhalte der Umwelterziehung in der Primarstufe
6.1. Die unüberschaubare Vielfalt an Unterrichtsthemen in der Umwelterziehung
6.2. Der Umweltfaktor „Wasser“
6.3. Der Umweltfaktor „Luft“
6.4. Waldpädagogik und „Rollende Waldschule“
6.5. Das Umweltproblem „Müll“
6.6. Schulgarten
7. Weitere didaktische Anregungen zu den unterschiedlichen Fächern der Primarstufe
7.1. Sprache
7.2. Mathematik
7.3. Musik
7.4. Kunst/ Textil
7.5. Religion
8. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung und praktische Umsetzung der Umwelterziehung in der Primarstufe. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Grundschüler durch handlungsorientierte und ganzheitliche Lehrmethoden zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur und Umwelt befähigt werden können, wobei die Förderung emotionaler Bindungen zur Natur als grundlegend erachtet wird.
Die Projektmethode nach Dewey
Berchtold bedauert, dass Deweys Unterrichtskonzept in der Umwelterziehung erstaunlich wenig berücksichtigt wird, obwohl es zusammen mit Kilpatrick die Basis zur Projektmethode gelegt hat. Dewey sieht in der Projektmethode so etwas wie eine kopernikanische Wende von der alten Schule, wo der Schwerpunkt außerhalb des Kindes gelegen habe, hin zu einer Schule, die vom Kinde aus organisiert werde, wo das Kind tatsächlich leben und lernen darf.
Ausgangspunkt für den Unterricht bildet die soziale und entwicklungsgemäße Situation des einzelnen Kindes, in die sich der Erzieher eindenken soll.
Dewey sieht einen als rasch wahrgenommenen gesellschaftlichen Wandel, der unabsehbar ist, als Ursache einer notwendig gewordenen Veränderung der Erziehung. Die Demokratie und damit das Schwinden der Autoritätsgläubigkeit lässt eine Gesellschaft entstehen, die einen Wandel zum Besseren als Lebenszweck betrachtet und nicht wie früher ihren unveränderten Fortbestand, daher müsse auch die Erziehung sich bemühen, die „Erfahrungen der Jungen so zu gestalten, dass sie nicht die laufenden Gewohnheiten erneuern, sondern dass bessere entstehen, damit die zukünftige Gesellschaft der Erwachsenen besser sei als die gegenwärtige“.
Deutlich ist hier der grundlegende Gedanke der Umwelterziehung angesprochen, welche die Schüler befähigen soll, über den Kompetenzerwerb von Wissen und Erfahrung selbstständig umweltbewusst zu handeln. Auch nach Dewey geht es darum, dass „entweder der Mensch lernen muss, die Industrie zu beherrschen, oder dass die Industrie ihn beherrschen und unterdrücken“ werde.
1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle Umweltsituation als Ausgangspunkt für die Notwendigkeit eines verstärkten Engagements in der Umwelterziehung.
2. Historische Entwicklung der Umwelterziehung: Analysiert die Entwicklung von den „Grenzen des Wachstums“ hin zur „nachhaltigen Entwicklung“ sowie die Bedeutung der Agenda 21.
3. Entwicklung der Umwelterziehung in der Primarstufe: Beleuchtet die Integration von Umweltbildung in Richtlinien, Lehrpläne und den schulischen Alltag.
4. Ziele der Umwelterziehung: Definiert die Förderung von Naturerfahrungen, die Vermittlung von Wissen und die Entwicklung umweltgerechter Handlungsweisen.
5. Methoden der Umwelterziehung: Stellt zentrale methodische Ansätze wie die Projektmethode und das Werkstattkonzept nach Cornell vor.
6. Inhalte der Umwelterziehung in der Primarstufe: Erläutert spezifische Themen wie Wasser, Luft, Wald, Müll und den Schulgarten als Lernorte.
7. Weitere didaktische Anregungen zu den unterschiedlichen Fächern der Primarstufe: Bietet fachspezifische Anknüpfungspunkte für die Integration von Umweltbildung in Sprache, Mathematik, Musik, Kunst und Religion.
8. Zusammenfassung und Ausblick: Reflektiert die Ergebnisse der Arbeit und betont die Dringlichkeit der Umwelterziehung als Herausforderung für das 21. Jahrhundert.
Umwelterziehung, Primarstufe, Nachhaltigkeit, Agenda 21, Projektmethode, Naturerfahrung, Umweltbildung, Ganzheitlichkeit, Sachunterricht, Umweltschutz, Handlungsorientierung, Schülerzentrierung, ökologisches Lernen, Umweltbewusstsein, Schuldidaktik
Die Hausarbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Möglichkeiten der Umwelterziehung innerhalb des Bildungsauftrags der Grundschule.
Zentral sind die historische Entwicklung der Umweltpolitik und -pädagogik, die didaktische Einbettung in den Grundschulunterricht, verschiedene Lehrmethoden sowie spezifische Unterrichtsthemen wie Müll, Wasser und Wald.
Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler durch ganzheitliche Ansätze zu einem umweltgerechten Verhalten und verantwortungsbewusstem Handeln motiviert werden können.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse pädagogischer Konzepte, ergänzt durch die Auswertung von Lehrplänen und persönlichen Erfahrungen aus der schulpraktischen Ausbildung.
Der Hauptteil gliedert sich in Ziele, Methoden und konkrete Unterrichtsinhalte der Umwelterziehung in der Primarstufe.
Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Nachhaltigkeit, Agenda 21, handlungsorientierter Unterricht und ganzheitliche Bildung geprägt.
Es dient als konzeptionelle Grundlage, um die Verknüpfung von Ökonomie, Ökologie und Soziales zu verdeutlichen, die für eine zukunftsfähige Bildung unerlässlich ist.
Der Schulgarten bietet als unmittelbarer Lernort vor der Haustür ideale Bedingungen, um "Kopf, Herz und Hand" zu verbinden und praktische ökologische Erfahrungen zu ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

