Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit untersucht die soziale Konstruktion von Geschlecht im Kontext der printmedialen Berichterstattung über Caster Semenya. Ziel ist es, die Darstellung von Geschlecht in der Berichterstattung aus den Jahren 2009 und 2019 zu analysieren und Veränderungen im Laufe der Zeit zu identifizieren.
Die Einleitung führt in das Thema der sozialen Konstruktion von Geschlecht ein und stellt den Fall Caster Semenya als Ausgangspunkt der Arbeit vor. Kapitel 2 definiert das Geschlecht und differenziert zwischen biologischem und psychosozialem Geschlecht. Kapitel 3 widmet sich der sozialen Konstruktion von Geschlecht und beleuchtet insbesondere die Rolle der Medien in diesem Prozess. In Kapitel 4 wird der Fall Caster Semenya näher betrachtet und der Begriff der Intersexualität erläutert. Kapitel 5 beschreibt die Methodik der Arbeit, die auf einer strukturierten Inhaltsanalyse nach Mayring basiert. Kapitel 6 präsentiert die Ergebnisse der Analyse der printmedialen Berichterstattung über Caster Semenya in den Jahren 2009 und 2019. Kapitel 7 diskutiert die Ergebnisse und beantwortet die Forschungsfragen.
Soziale Konstruktion von Geschlecht, Intersexualität, Caster Semenya, printmediale Berichterstattung, Geschlechtliche Identität, Sport, Medien, Diskriminierung, Stereotypisierung, Normativität, Abweichung, Qualitative Inhaltsanalyse.
Medien vermitteln Normen und Stereotypen. Durch die Art der Berichterstattung definieren sie, was als „normales“ männliches oder weibliches Verhalten gilt.
Der Fall der Leichtathletin löste eine weltweite Debatte über Intersexualität, Testosteronwerte und die binäre Geschlechterordnung im Sport aus.
Biologisches Geschlecht (Sex) bezieht sich auf körperliche Merkmale, während psychosoziales Geschlecht (Gender) die kulturell geprägte Identität und Rolle beschreibt.
Die Arbeit analysiert mittels Inhaltsanalyse der Süddeutschen Zeitung und FAZ, ob sich die Darstellung von Caster Semenya über zehn Jahre hinweg gewandelt hat.
Es beschreibt Menschen, deren biologische Merkmale nicht eindeutig der binären Norm von „männlich“ oder „weiblich“ zugeordnet werden können, was zu regulatorischen Herausforderungen führt.
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